Berichte und Aktuelles aus dem RKF

Übersicht:
+ Bekanntmachungen und Veranstaltungstermine im Klub
+ Berichte aus dem Vereinsleben
+ Artikel f. Webseite / "Rollsitz" erstellen
+ Veranstaltungskalender
+ Serviceseite (Formulare, Info zur Webseite etc.)

+ Klubbekleidung
+ Gästebuch  
+ Kilometerlisten der Mitglieder (ab 1987, nur über Anmeldung)
+ Kilometerliste RKF (Gesamtzahlen)



Einblicke: Jugend | Erwachsene/Masters | Infos für Anfänger | Aus dem Vereinsleben | Winterrudern
Top---

Bekanntmachungen / Informationen

Top---
Berichte von Veranstaltungen etc. sind im Anschluß zu finden

.... RKF News ....

Achter allein unterwegs !  

An einem schönen Montagabend durften die neuen Crashi`s auch einmal in den Achter steigen. Das Boot wartete am Floß unbemannt auf die Besatzung und fand es dann langsam langweilig ohne Passagiere nur so rumzuliegen. Also machte es sich allein auf den Weg, nicht angebunden und nicht bewacht.
In der Zeit erklärte Lukas gerade vor dem Bootshaus was man machen muß wenn ein Boot abtreibt. Da alle in die falsche Richtung schauten haute der Achter ab. Der Steuermann dieser Achtercrew ( Name wird nicht genannt - nur : es war der Nachfolger von Detlef H. als Vorsitzender im RKF ) war auch nicht dabei. 
In einer nicht geplanten Rettungsaktion hat Ilka S. das Boot heimgeholt.  Wäre eine längere Bier- oder Kaffeepause angesagt - und keiner hat`s gesehen - hätte der Achter bei Westwind allein den Weg zum anderen Ufer gefunden. 

RKF News
RKF News Schnell mal den Achter einsammeln
Text Uli G. Fotos Karin V.

 

 

RKFNews
.. Bilder sagen mehr als tausend Worte!

 

Den Flyer zur diesjährigen Firmenruderregatta haben wir hier hinterlegt (Flyer als PDF).
Diese findet vor dem Sommerfest statt, nicht erst im Herbst!

 

Paula Wesselmann siegt im 8er für Cambridge

Flensburger Tageblatt
Flensburger Tageblatt vom 28.4.2017

Die Geschichte:

Nach einem halben Jahr intensivem Training ist es geschafft und die Flensburger Sportlerin Paula Wesselmann wurde aus einem großen und leistungsstarken Team in den ersten 8er für das historische Boatrace zwischen Oxford und Cambridge berufen.
Ein hartes Stück Arbeit, das Masterstudium "Machine learning, speech and language technology" in Cambridge und den Leistungssport miteinander zu verbinden, das sich gelohnt hat.
Am 10.3. startete die Mannschaft bereits beim "Womens Eights Head Of The River Race" auf der Rennstrecke in Putney – die Weltgrößte Frauen 8er-Regatta mit über 320 internationalen Booten am Start, bei der olympische Mannschaften mit Freizeitruderern gemeinsam an den Start gehen. Die Universität Cambridge war mit insgesamt 25 Mannschaften beim Head oft he River vertreten. Der 1. 8er des Cambridge University Womens Boat Club (CUWBC) mit Paula Wesselmann belegte von 319 Booten den 2. Platz hinter dem olympischen Boot des Leander Club.

Mit 5 Briten, einer Französin und einer Amerikanerin und der Flensburger Ruderin Paula Wesselmann ist das Boot international besetzt. Viele der Teammitglieder haben bereits auf internationaler Ebene Medallien im Rudersport gewonnen. Die Teilnahme am historischsten aller Ruderrennen ist für Rudersportler eine Auszeichnung der besonderen Art.
Das Boat Race zwischen Oxford und Cambridge auf der Themse ist eines der historischsten Sportereignisse der Welt. Bis zu 250.000 Menschen versammeln sich jedes Jahr an der 6779 Meter langen Strecke zwischen Putney Bridge und Chiswick Bridge.
Das Rennen wird seit 1829 ausgetragen, erst seit 1927 werden auch Frauen Rennen ausgetragen – und erst seit wenigen Jahren rudern auch die Frauen auf der Themse.

Das Rennen fand 24.3. statt, in Putney auf der Themse,
Womens Boat Race 16.31 Uhr , Mens Boat Race 17.31. – Liveübertragung auf BBC1 und bei bei You-Tube. http://www.theboatrace.org/

Das Flensburger Tageblatt dazu vom 17.08.2016:
https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-us-girls-vom-flensburger-ruderklub-id14585586.html

Beates Artikel für das Flensburger Tageblatt

RKF News Boatrace

Ein offizielles Teambild, Paula steht genau in der Mitte, in der hinteren Reihe.

und gleichzeitig hat Charlott in San Diego mit ihrer Uni Mannschaft die San Diego Crew Classics gewonnen
Charlotte San Diego Crew Classics


 

Berichte aus dem RKF

Top----
Berichte von Mitgliedern, hier in verschiedene Kategorien eingeordnet, zur schnelleren Übersicht.
Neuigkeiten / Bekanntmachungen sind oben zu finden (haben nur kurze Lebensdauer).....
Informationen zur Printausgabe "Der Rollsitz" Nr. 179: in Auslieferung

Berichte aus dem Mai
- 08.05.2018 - Regatta Bremen (04.-06.04.)
- 02.05.2018 - Regatta Lübeck (27.-29.04.)
Berichte nach Bereichen sortiert
Veranstaltungen, allgemeine Berichte Verschiedene Links
- Crashkurs 2018 - Infos der Redaktion
- Anrudern 2018- Aktuelles für Zwischendurch
- Osterfeuer am Kamin - Archiv der Berichte
- Gemeinschaftsdienst I-
- Ulis Diaabend (Verschoben, nicht aufgehoben)-
- RKF in bester Verfassung (JHV) (JHV 23.02.2018)-
- Wir bewegen Flensburg -
- AH - Jahreshauptversammlung -
- Der RKF in der Flensburg Galerie (07.11.2017)-
- Siegesfeier 03.11.2017-
- Herbsttour ins Südseecamp (13.10. – 15.10.2017)-
- Abrudern 2017-
- Dienstagfrühruderer -
- Sommerfest im RKF (15.07.)-
Berichte zu Regatten Berichte zu Wanderfahrten
- Regatta Bremen (04.-06.04.)- Wanderfahrt Lübeck: Wanderfahrt mal anders
- Regatta Lübeck (27.-29.04.) - Jugenwanderfahrt Saar / Mosel
- Regatta Bergedorf (Dove-Elbe-Rallye)-
- FariCup 04.11.2017-
- Regatta Friedrichstadt (01.10.2017)-
- Bundeswettbewerb 2017 Brandenburg-
- Erfolge auf den U23 - Meisterschaften (Flensburger Tageblatt vom 7.7.)-
- Trainingswochenende Mölln 2017-
Alle Berichte der Jugend Alle Berichte der Erwachsenen
- Regatta Bremen (04.-06.04.)- Regatta Bergedorf (Dove-Elbe-Rallye)
- Regatta Lübeck (27.-29.04.) - Norwegen Studenten 2018
- Ergocup Lübeck - FariCup 04.11.2017
- Regatta Friedrichstadt (01.10.2017)- Alsen Rund 2017
- Jugenwanderfahrt Saar / Mosel - Wanderfahrt Lübeck: Wanderfahrt mal anders
- Bundeswettbewerb 2017 Brandenburg- Achter in Seenot !
- Erfolge auf den U23 - Meisterschaften (Flensburger Tageblatt vom 7.7.)-
- Trainingswochenende Mölln 2017-
Berichtsarchiv der Vorjahre
Weitere Berichte sind in den Archiven für ....
2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
..... hinterlegt
Top----

Regatta Bremen 04. - 06.04.

Regatta Bremen
4.5. – 6.5.
In Begleitung von Morten waren dabei
Junioren: Lars, Konstantin, Lewin, Lea
Siege
JM 4x+ B Konstantin, Louis Schätzle  (LRG), Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG), Tizian Hillemann (Stm.)  – RVSH Projektboot 3 Siege
JF 1x A Lea
JB 1x B LG Lars
JM 4x+ B LG Lars, Lewin, Henning Otzen (RVK), Ole Peters (LRG), Kimberly Fuchs (Stf.) – RVSH Projektboot

Zur gleichen Zeit war Solveig auf der Regatta in München um dort im JF 4- A und im JF 8+ A zu starten. Im Vierer ohne Steuermann mit den schleswig-holsteinischen Ruderinnen Franziska und Katharina Stamer (LRG), sowie Annika Lindequist (LFRK) konnte sie sich für das Finale qualifizieren und dort einen 4. Platz belegen.

Regatta Bremen 052018
Lars im Einer
Regatta Bremen 052018
Konstantin (auf der 2) im RVSH Projektboot JM 4x+ B mit Damian Stratmann (FRG; 1), Andre Simsch (SIR; 3) und Louis Schätzle (LRG; 4)
Regatta Bremen 052018
Lea im Einer

Top----

Regatta Lübeck 27. -29.04.

In Begleitung von Morten, Bjarne und Andreas waren dabei
Kinder: Kim, Helena, Jaane, Joost, Mitja, Magnus, Jonas
Junioren: Lea, Lars, Lewin Konstantin, Merlin
Siege
Mäd. 2x 12/13 über 3000 Meter Kim, Helena
JF 1x A Lgw. Lea
JM 2x B Konstantin, Louis Schätzle (LRG) 2 Siege
JM 4x+ B Konstantin, Louis Schätzle  (LRG), Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG), Tizian Hillemann (Stm.)  – RVSH Projektboot 2 Siege
Jung. 2x 13/14 über 500 Meter Jonas, Magnus
SF 4x A Solveig, Katharina Rogosch (LRG), Katharina Stamer (LRG), Franziska Stamer (LRG)

Regatta Luebeck 04.2018
Konstantin mit Louis Schätzle im Zweier
Regatta Luebeck 04.2018
Lewin und Lars im Zweier
Regatta Luebeck 04.2018 Lea im Einer
Regatta Luebeck 04.2018
Solveig mit Katharina Rogosch, Katharina Stamer und Franziska Stamer im Vierer
Jonas und Magnus im Zweier
Regatta Luebeck 04.2018
Bericht + Bilder von Bjarne

 

Top----

Crashkurs 2018

Crashkurs 2018

20 Interessenten des Rudersports meldeten sich am Wochenende bei uns am Ostseebad. Von Freitag bis Sonntag wurde den Crashi``s alles gezeigt was der RKF zu bieten hat,in der Halle, an den Ergometern und natürlich auf dem Wasser. "Altgediente" haben sich wieder mit ihren Erkenntnissen zur Verfügung gestellt um den "Neuen" die Grundregeln der Ruderei zu erklären. Lukas Fehre war gut darauf vorbereitet und erklärte alles mit Sachverstand und dem nötigen Humor.
"Alles doch nicht so einfach wie gedacht" hörte ich vereinzelt. Dafür gab Lukas den "eventuell zukünftigen" Klubmitgliedern 22  !!! Seiten Schularbeiten mit auf den Weg. Unser Präsident Arndt strahlte trotzdem Zuversicht aus.   Grüße von der Insel Föhr   Uli G.


Top----

Dove-Elbe-Rallye (Bergedorf)

Am 21.04.2018 fand dieses Jahr die Langstreckenregatta in Bergedorf statt. Einige Flensburger haben sich mit einem Achter auf den Weg gemacht. Der Achter fuhr in Renngemeinschaft und einmal als Vereinsmannschaft.

Hanni und Gerd H. haben in einer Renngemeinschaft BRC/SRCF/RCFH/SRG/RKF in Ihrem Rennen mit 01:04:14 Stunde und 385 Punkten (Altersklasse I) ohne Gegner über die knapp 13 Kilometer absolviert.

Unsere Vereinsmannschaft startete mit Andreas D., Bernd H., Jens P., Fank G., Michael B., Stefan L., Arne J., Horst-G. B. und dem Steuermann Jochen S. bei milden Temperaturen und Sonnenschein. Ein frühzeitiger Schaden am Rollsitz in der Startphase machte uns erstmal einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück waren wir keine 200 Meter weit gekommen. So konnten wir 15 Minuten später mit Leihrollsitz zu einen erneuten Start antreten. Der Start gelang dann auch und das Ergebnis war ein 2. Platz mit 57:07 Minuten und 342 Punkten (Altersklasse E).


Ein runder Tag - auch den Ragattaneulingen hat es Spaß gemacht. Sicher wird man den einen oder anderen Teilnehmer in Zukunft auch weiterhin auf Regatten sehen :-) HGB!

Bilder von mir und Claudia J.

Dove Elbe 2018
Schau mal - wer schraubt denn da ... Gemeinsames Boot zusammenbauen
Dove Elbe 2018
Warten auf den Einsatz.... mal sehen was die Anderen so machen.
Dove Elbe Rallye 2018
...gleich geht's los
Dove Elbe Rallye 2018
Die erste Ladung der Erfrischung: Direkt nach der langen Strecke im Eiltempo - und das zischt ordentlich ;-)
Dove Elbe Rallye 2018
Nach der Dusche erstmal was Essen, Trinken und schnacken ...
 

Top----

Floß wieder im Einsatz

Steg Instandsetzung

Seit gestern ( Mittwoch 18.04.) ist das Floß repariert zurück und an der Brücke fest montiert.  Es wurde sofort einer Tauglichkeitsprüfung unterzogen und als ordentliche Arbeit abgenommen.

Steginstandsetzung
Steginstandsetzung
Jetzt wird ohne Hindernis kräftig trainiert, Regatten in Bergedorf ( Samstag 21. April ) und Lübeck eine Woche später warten auf die Flensburger, dann gewinnt man schön ! Fotos Klaus B.,  Text  Uli G.
Top----

Anrudern 2018

Der graue Himmel wurde ignoriert, die Beteiligung recht zufriedenstellend. In diesem Jahr war der Weg zum Wasser etwas weiter, warum ? Das Floß kommt erst am Dienstag angeschwommen, dann aber für einen langen Zeitraum ordentlich repariert. Noch liegt es am Ufer der FSG. Der Fußmarsch zum Dansk Roklub in der Nachbarschaft am Ostseebad bereitete kaum Schwierigkeiten, 35 Beteiligte gelangten über das Floß der netten Nachbarn in das ruhige Wasser der Förde und ruderten die übliche Strecke zur Hafenspitze.
Anrudern 2018

Im Klubhaus gab es danach reichlich Kuchen - immer von unseren ( klubeigenen !! ?? ) Damen gebacken. Es entwickelte sich sich im warmen Klubraum eine gute Stimmung, man sah auch einmal wieder Miglieder die im Winterhalbjahr selten gesehen wurden.

Anrudern 2018
Alle Jahrgänge möchten wieder über die eigene Brücke zum Wasser gelangen, ab Dienstag geht `s los.  Das Training hat ja längst begonnen. Der RKF ist mit dem Altherrenachter dort gut vertreten.
Anrudern2018

Die Filmarbeiten zum RKF-Jahresfilm haben schon begonnen ( siehe Foto ) 

   Uli G.

Anrduern2018

Top----

2. Gemeinschaftdienst

Nicht ganz so groß war die Truppe, im Vergleich zum 1. "Dienst", die sich am Samstag zum 2. Gemeinschftsdienst eingefunden hatte. Trotzdem wurde auch hier an allen Ecken geschubbt, gereinigt, gepinselt, aufgeräumt und und und. Uli hat seine Beweisfotos gemacht, auch wenn hier nicht alle vertreten sind. Auch gibt es tatsächlich welche, die findete man auch in dem Kreis der Tatkräftigen vom 1. Gemeinschftsdienst wieder.
Gemeinschaftsdienst
Gemeinschaftsdienst
Gutes Wetter, Kaffe und Brötchen haben uns die Arbeit deutlich erleichtert ;-) HGB!

Top----

Osterfeuer am Kamin 

Es hätte am Ostersamstag draußen alles so schön sein können, aber das Wetter spielte nicht so mit. Temperaturen 1 Grad ( gefühlt minus 10 ) eisiger Ostwind. Im wohl temperiertem Klubhaus war es gut auszuhalten, wieso ? Nach langer Zeit wurde einmal wieder unser Kamin aktiviert, geht also doch. Holz war reichlich, Jacob Cement hatte  Paletten angeliefert. In der hinteren Ecke am Fenster hatten aktive Klubkameraden ( und -dinnen ) selbst zubereitete Leckereien aufgebaut, neben heißen Würstchen auch verschiedene Salate mit unterschiedlichem Dressing und frisch aufgebackenem Brot, alles unter guter Regie von unserer neuen  aber inzwischen schon bewährten Tresenchefin Karin Völz und fleißigen Helfern - Teamwork ist alles ! Die ca. 40 Besucher konnten sich nach gemütlichen 5 bis 6 Stunden wieder auf den kalten Heimweg begeben.   Uli G.
Osterfeuer 2018
Osterfeuer 2018
Andrang am Buffet ...
Osterfeuer 2018
Osterfeuer 2018 Der Kamin konnte endlich mal wieder zeigen was in ihm steckt. Bilder von Uli G.

 

Top----

1. Gemeinschaftsdienst 2018

Recht gute Beteiligung am und im Klub am 24.3. Unter dem Begriff Gemeinschaftsdienst ( hieß früher Arbeitsdienst ) wurden drin wie draußen die alljährlichen Kosmetikarbeiten vorgenommen.
Am Floß wird natürlich auch gearbeitet, es ist gerade bei unserem benachbarten Schiffbaubetrieb zum "TÜV" . Der Nordostwind mit kräftigem Eisgang hat unser Schwimmelement kräftig beschädigt. Am Samstag 7.4. ab 9 Uhr 30 werden wieder kleine Tätigkeiten vergeben. Auf den beiden Collagen sieht man wer schon seine Freude im Klub gesucht und gefunden hat. Heino und Bettina waren schon in Richtung Gravenstein abgereist, auch dort war Arbeitsdienst angesagt.. Uli G.

Gemeinschaftsdienst 032018
Gemeinschaftsdienst 032018

Top----

Norwegen 2018

(Ex-/Nicht-) Studenten on tour
Norwegen

Wie nun nahezu in jedem Winter ging es für uns gen Norden nach Norwegen in den Schnee. Nach vielen schönen Jahren in Skeikampen trauten wir uns in ein neues Skigebiet: Gaustablikk in der Region Telemark, nahe der Hardangervidda und am Fuße des höchsten Berges in Südnorwegen gelegen. Vom Gaustatoppen aus ist es möglich, 1/6 von Norwegen zu überblicken. Klassischer Skilanglauf, Skating und alpiner Skisport sind in diesem Skigebiet wunderbar kombinierbar.
Mit dabei war eine bunt gemischte Gruppe aus Männern / Frauen / Studenten / Ex-Studenten / Nicht-Studenten / Skianfängern / Fortgeschrittenen / Vegetariern / Fleischessern / Puzzle-Begeisterten / Puzzle-Querulanten / Saunierern / Nicht-Saunierern / Ingenieuren / Informatikern in Flecktarn / angehenden Ärzten und Lehrern / Kapitänen zur See inklusive Maschinisten / Frühaufstehern / Spätinsbettgehern / Aquavittrinkern / Whyskygenießern / Rumtestern / Schnarchern / Nichtschnachern / Imschlaferzählern / ruhigen Gesellen / lebhaften Gestalten und so weiter und so fort.
Auf Grund dieser Vielfalt war es nahezu erstaunlich, dass die Stimmung prächtig war, alle satt wurden, zusammen viel Ski gelaufen, getrunken, gespielt und die Abende fröhlich verbracht wurden. Und ob man es glaubt oder nicht, wir haben viel dazu gelernt: die Norweger spielen Snowvolleyball, die Tür zum Heizungsraum sollte geschlossen sein für fließend Wasser, wie man in Schnee und Eis überlebt zum Beispiel mit Panzerkeksen und Nelkenöl hilft immer, zumindest auf See.

Norwegen Studenten 2018

Wir hatten es sehr gut und sagen hiermit vielen herzlichen Dank, dass wir den Klubbus für diese schöne Tour ausborgen durften!
Eure „Studenten“ und Studierenden - Bericht geliefert von Ilka S.




Top----

RKF in bester Verfassung (JHV)

Eine gut besuchte Veranstaltung war am Freitag ( 23.2. ) die Jahreshauptversammlung im Bootshaus. Nach der gut gewürzten Kürbissuppe ( von Andreas Dose mit Liebe gekocht ) begann die Versammlung pünktlich um 20 Uhr. Zu Beginn gedachten die Anwesenden der drei Klubkameraden die innerhalb der letzten 4 Wochen verstorben sind. ( Ingo Vorrath - Jochen Ehrhardt - Martin Kullak ) Die Tagesordnung wurde schnell aber trotzdem sachgemäß und inhaltsschwer abgearbeitet.

Der Vorsitzende Arndt Mattsen war gut vorbereitet und hat auch die Zahlenbilanz an der Leinwand gut rübergebracht. Im Gegensatz zu früheren Zeiten haben die Teilnehmer des Abends alles ohne nennenserte Kritik hingenommen. Sachkundige Fragen wurden schnell beantwortet und Arndt - der auch mit einem Schuß Humor gut drauf war - konnte zum nächsten Punkt kommen. Unsere Finanzen sind in "trockenen Tüchern" und lassen umfangreiche Investitionen in naher Zukunft zu. Trockene Tücher wurden auch verteilt. Verdiente Klubmitglieder wurden mit diesen in den Klubfahnen genähten Handtüchern beschenkt und in schöne Worte gekleidet.

Ein Höhepunkt dieser Abendstunden war die Ernennung von Klaus Scharf  zum Ehrenmitglied. Mit "Standing Ovation" wurde u. A. an die jahrelange Arbeit mit den Behörden im Rathaus erinnert. ( Recht auf Erhaltung des Grundstücks am Ostseebad für die nächsten Jahrzehnte und möglichst wenig Kosten für die Wasserpacht der Brücke mit Floß ) In jüngster Zeit hat Klaus für eine "fruchtbare Zusammenarbeit" mit der Peter-Petersen-Stiftung gesorgt. Der RKF lag unserem verstorbenen Klubkameraden Peter P. immer am Herzen. Wir können jetzt Aufgaben an Haus und Brücke vornehmen die lange warten mußten.
Unser Haus am Ostseebad ist inzwischen 46 Jahre alt und zeigt entsprechende Verschleißerscheinungen. Der nächste "Rollsitz" wird mehr berichten. Gute Stimmung war an diesem Abend angesagt. Der RKF wächst, blüht und gedeiht zukunftsorientiert - einstimmig angenommen!    Uli G.

JHV 2018
JHV 2018
Ein Rundumblick - volles Haus, alle Altersklassen sind vertreten
JHV 2018
Ingo u. Arne gratulieren zum Bestehen des ersten Teil des Trainerscheins.
JHV 2018
AH-Präsident Detlef Handler gratuliert Klaus Scharf zur Mitgliedschaft im RKF als Ehrenmitglied - Bilder von Uli G.

Top----

Uli's Diaabend

Verschoben ist nicht aufgehoben und am 2.2. war es endlich soweit.
Uli lädt zum Jahresrückblick in Bildern, Thea und Tilo sorgen fürs leibliche Wohl, und der Klub kann sich mal wieder über voll besetzte Tische und regen Betrieb am Tresen freuen.

Zu Beginn die Stärkung am Buffet der Schlachterei Lassen, Ahneby: Roastbeef, Kasseler und Pute als kalter Braten mit Bratkartoffeln,  Remoulade und Salat steht bereit. Die Gäste versuchen bei der Wahl des Sitzplatzes nicht nur eine unterhaltsame Tischgesellschaft anzupeilen, sondern auch eine gute Aussicht auf die Leinwand, die erwartungsfroh im Raume steht. Alle satt, die Teller abgeräumt, Bier und Wein nochmal nachgeschenkt, und Uli begibt sich an den Rechner.  Gleich geht’s los.

In gewohnter Weise trocken kommentiert lässt Uli das vergangene Jahr in Bildern an uns vorüberziehen. Mit Sicherheit ist er mit seiner kleinen Kamera der stetigste Besucher unserer Veranstaltungen und kennt die meisten unserer Mitglieder mit Namen – ist, ohne aktiv am Training teilzunehmen, ein ganz aktives Mitglied aller Trainingsgruppen. Uli fasst die Ereignisse des vergangenen Jahres in einen humorigen Rahmen:  versunkene Achter, Bodenschrubben beim Gemeinschaftsdienst, Feuerwehr beim Sommerfest – in Gemeinschaft kann es Freude sein, kommt immer auf die Perspektive des Fotografen an.

Deutlich ist dieser Jahresrückblick 2017 eine anerkennende Dokumentation der vielen Aktivitäten und Akteure in unserem lebendigen Verein. Danke Uli, dass du uns zeigst, wie viele Säulen unsere generationenübergreifende Gemeinschaft tragen. Noch im Schatten des plötzlichen Todes unseres Ruderwartes Ingo ist dieser Bilderabend ruhiger als in anderen Jahren. Keine Feierlaune, aber wie gewohnt munterer Gesprächsbedarf nach bunter Bilderflut.
Danke Uli für Dia-Abend Nr 57!

Beate F.
Ulis DiaAabend

 

Top----

Wir bewegen Flensburg

Erstmalig fand in Flensburg am 30. und 31. Januar 2018 in der Flens-Arena das Sport- und Kulturevent „Wir bewegen Flensburg“ unter der Schirmherrschaft von Simone Lange statt. Veranstalter waren der Rotary-Club, der Landessportbund Schleswig-Holstein, die Europa-Universität Flensburg und die Sportpiraten Flensburg. Während am ersten Tag von 14-22 Uhr ein Programm für Besucher aller Altersklassen geboten wurde, zielte der zweite Tag von 8-13 Uhr speziell auf Schulklassen ab. An den beiden Veranstaltungstagen waren auch wir mit einem Stand in der Flens-Arena vertreten. Neben unserem Infopoint, an dem sich interessierte über das Rudern im RKF informieren und Flyer mitnehmen konnten, boten wir den Besuchern auf 4 unserer Ergometer Ergorennen an. Via Leinwand und Beamer konnten sich so je Rennen vier Sportbegeisterte über 200 oder 250 Meter miteinander messen. So kamen viele Rennen zustande, die nicht nur für die 4 Sporttreibenden, sondern auch für die Zuschauer spannend waren. Schnell bildeten sich Schlangen an den Ergos – ein ungewohntes Bild für die meisten von uns ;-) Wer genau hingeschaut hat, konnte im Flensburger Tageblatt vom 31. Januar 2018 ein Bild von unserem Bewegungsangebot finden ( https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/sport-und-kultur-bis-in-die-nacht-id18954951.html )

Fazit: Ein tolles Event mit einer bunt gemischten Gruppe von Ausstellern und Besuchern. Gerne wieder! Bjarne

Wir bewegen Flensburg

Top----

AH - Jahreshauptversammlung

Der AH- Verband im 70. Jahr nach der Gründung. 21 AH´s trafen sich am Samstag ( 27.1. ) im Bootshaus, um an die Jahrzehnte der für den RKF so "fruchtbaren Zeit" zu erinnern. Der Begriff "fruchtbar" bedarf einer Erklärung. Der Altherrenverband wurde gegründet um mit den Beiträgen dieser Herrengesellschaft den laufenden Betrieb im RKF finanziell zu unterstützen - das ist bis heute so und soll auch so bleiben. AH-Präsident Detlef Handler ( ein Jahr im Amt wie Trump ) konnte am Samstag 21 Anwesende begrüßen, darunter auch Altgediente wie Gerhard Pilz, Uwe Hagen, Jochen Schendel und Uli Gorzolla.
AHVersammlung2018
Gewaltig verjüngt wurde der Verband durch fünf Herren der jüngeren und mittleren Generation. Arne Johannsen, Horst-Günter Burmester ( HGB ), Jens Poppe, Andreas Dose und Michael Helmchen baten sehr "aufdringlich" darum aufgenommen zu werden. Nachdem die Kandidaten kurz ihren Lebenslauf schilderten und die Versammlung nichts Negatives erkannte, konnte der AH-Verband auf jetzt 86 Mitglieder "aufgefrischt" werden. Arne J. hat sich mit der Bezahlung der Getränke und der Übernahme der Kassenverwaltung gleich gut eingeführt. RKF-Vorsitzender Arndt Mattsen konnte auch nur Positives aus dem aktiven Klub berichten, und so konnten die Herren um 22 Uhr 10 die Versammlung zufrieden in Richtung Heimat verlassen. Oft bildeten sich noch kleine Gruppen um im "Wiener Cafe" die Unklarheiten des Abends auszudiskutieren - meistens ohne Ergebnisse, man war zu abgelenkt !   Uli G.
AHVersammlung2018
Bericht u. Bilder von Uli G.

Top----

Ergocup Lübeck

Am 13. Januar machte sich unsere Jugendgruppe wieder auf den Weg zu den Norddeutschen Meisterschaften im Ergometerrudern in Lübeck. Da unsere ersten Rennen erst am Mittag stattfanden, konnten wir uns mit 8 Junioren, 6 Kindern und 3 Betreuern mit dem Zug und dem Klubbus zu einer einigermaßen humanen Uhrzeit auf den Weg machen und kamen schließlich rechtzeitig im zugigen Schuppen 6 an. In diesem Jahr wurde der Ergo Cup erstmalig auf den neuen Row Perfect 3 (kurz RP3) Geräten ausgetragen. Bei den Geräten ist nicht nur der Rollsitz, sondern auch das Schwungrad mit Fußhalterung beweglich, sodass sie der eigentlichen Ruderbewegung näher kommen. Leider war gerade die Software, die im Rennen zum Einsatz kam, noch nicht ganz ausgereift, sodass sich durch mehrere gehäufte Pannen eine Verzögerung von ca. 90 Minuten bis zum Ende der Veranstaltung einstellte.
ErgoCup Lübeck 2018

Unser Junioren-Mixed-Vierer vor dem Start. Mehr Bilder im nächsten Rollsitz

Trotz dieser Unannehmlichkeiten konnten sich unsere Sportler gut präsentieren und ordentliche Ergebnisse einfahren. Bei den Junioren wurde Konstantin in der Landeswertung zweiter, während Solveig ihr Rennen mit einer Silbermedaille in der Gesamtwertung beenden konnte. Später durften Lewin, Konstantin und Solveig noch einmal ran und ergatterten zusammen mit Lea im Junior-Mixed-Vierer über 4x 500 Meter einen 3 Platz. Bei den Kinderrennen fiel Helena leider aufgrund ihrer Fußverletzung in Norwegen aus. Magnus konnte auf der 1000m Strecke jedoch den ersten Platz in der Landeswertung belegen und gewann damit die Silbermedaille in der Gesamtwertung. Im selben Rennen gelang es auch Mitja, einen dritten Platz in der Landeswertung zu errudern. Zusammen mit Joost und Jonas traten sie ebenfalls im Kinder-Vierer über 4x500 Meter an und belegten hier den ersten Platz.

Ein spektakuläres Rennen sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben: Im Männer-Achter über 350 Meter traten unseren Junioren unterstützt von Morten, Niki und Lukas unter anderem gegen die Lübecker Staffel mit dem ehemaligen Deutschlandachter Mitglied Max Munski an und belegten den dritten Platz.
Herzlichen Glückwunsch ALLEN Teilnehmern zu euren Leistungen!

Bericht: Bjarne

Top----

Der RKF in der Flensburg Galerie (07.11.2017)

Einige haben es bestimmt schon gehört: Vom 6.11. bis zum 11.11. veranstaltete die Flensburg Galerie eine Sportwoche, auf der wir auch mit dem RKF präsent waren (Vorbericht mit Foto und Absatz über den RKF: http://www.flensburg-galerie.de/files/content/centerzeitung/FGN%20171102.pdf ).

Am Dienstag, den 7.11. präsentierten wir uns den ganzen Tag lang mit zwei Booten (K.P.Wiehsuwis und Sonwik) sowie zwei Ergos. Direkt am Eingang zum Südermarkt gelegen, konnten wir die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf uns ziehen und auch den einen oder anderen zum Ausprobieren unserer Ergos motivieren, auf denen sich einige Schüler auch gleich ein paar Wettrennen lieferten. Alles in allem haben wir einen erfolgreichen Tag in der Galerie verbracht, bei dem wir uns als Verein gut präsentiert haben und (hoffentlich) wieder ein bisschen ins Auge der Öffentlichkeit gerückt sind. Ein großes Dankeschön an Johanna, Lars, Arndt, Uli, Lukas, Ingo und Morten für eure Mithilfe!


Text: Bjarne; Bilder: Uli und Bjarne

RKF in FL Galierie
  Lars, Bjarne und Johanna neben der Informationswand
RKF in FL Galierie
Unser Stand am Veranstaltungstag
RKF in FL Galierie
Bjarne, Arndt und Lars im Gespräch mit den Passanten

 

Top----

Fari Cup 04.11.2017

Die Jahr hatten sich 3 Vierer der Masters zusammengefunden. Währen Jochens Mannschaft regelmäßiger auf dem Wasser war, waren die andere beiden Teams etwas zusammengwürfelt, das tat der Motivation aber keinen Abbruch.
Die Stimmung war gut, Das Wetter kühl aber trocken und mit sonnigen Abschnitten. Das Rennen war anstrengend, aber die Dusche danach und ein kühles Getränk, mit einer Bratwurst, brachte die verbrauchten Kräfte zurück. Und am Ende des Tages waren wohl alle zufrieden. In diesem Jahr gab es eine Rekord Meldung zum Fari - es sollen über 1000 Teilnhemer dagewesen sein. Ich habe nicht nachgezählt, aber es war voll und die ein oder andere Schlange kam mir länger vor ;-)
FariCup 2017
Vorbereitungen vor dem Rennen - Jochen kennt fast jeden auf dem Platz ;-)
FariCup 2017
Auswertungen nach dem Rennen - Jürgen, Jochen, Frank, HGB, Sven, Jens (v.l.n.r)
So und wer war dabei oder hat welches Ergebnis eingefahren?
Ingo, Michael, Stefan und ich (HGB) mit Detlef als Steuermann (MDA 50) haben mit 18:30.9 Minuten um 8 Sekunden den ersten Platz verfehlt.
Frank, Sven, Jens, Jüren mit Steuermann Stefan L. (MDA 55) haben mit 19:23.5 den 2 Platz belegt.
Und natürlich war Jochens Mannschaft auch da (MDA 70): Gerd, Hanni, Dieter und Jochen, Steuermann ? sind mit 21:43.6 Minuten ebenfalls 2. geworden.
FariCip 2017
Jochens Mannschaft: Bild von Henning
FariCip 2017
Franks Mannschft: Bild von Henning

Bericht HGB, Bilder verschiedene Teilnehmer

Top----

Siegesfeier 03.11.2017

Sehr gut besuchte Veranstaltung im Bootshaus am 3. November:
Über 60 Mitglieder in den Altersklassen zwischen 9 und 80 Jahren trafen sich um die siegreichen Mannschaften und Einzelkämpfer der Saison 2017 am Ostseebad zu begrüßen. Vorab hat unser Klubkamerad Andreas Dose einen Schweinekrustenbraten der Extraklasse serviert - mit schmackhafter Soße, buntem Gemüse, Bandnudeln und Süßspeisen in mehreren Variationen. Großer Beifall und die klubinternen 5 Sterne waren ihm sicher. (Anmerkung, Dirk Luther vom Alten Meierhof hat nur 2 Sterne) Andreas hat sich im RKF "hochgekocht", war schon als Ernährungsbegleiter auf den Regatten dabei und hat für das leibliche Wohl der Jugendlichen gesorgt.

Die Vorstandsmitglieder waren am Freitag nur Gäste am Spielfeldrand. Die Jugend hatte eingeladen und gestaltete den Abend.
Jugendwart Bjarne Horst und Jugendtrainer Morten Schuldt führten durch das umfangreiche Programm. Lea Michel hat in Wort, Film und Bild die
Regatten Revue passieren lassen ( siehe abgedruckten Spickzettel ) Für die größten Lacher sorgte der Skifilm aus Norwegen. Da waren selbst
atemraubende Stürze ein Genuß - jedenfalls für die die nicht gestürzt sind.

Morten holte alle Sieger vor die Leinwand und fand die
anerkennenden Worte für die Leistungen auf dem Wasser, und das waren viele ! Mit kleinen Geschenken wurden die Aktiven und die
Vorstandsmitglieder bedacht ( u.a. blaue Microfaserhandtücher mit den jeweiligen Namen versehen und natürlich im RKF-Design - gute Idee von
unserem Vorsitzenden ) Der RKF ist gut aufgestellt. Zufriedenheit und positive Aussichten für die Saison 2018 waren nicht zu überhören. Alle
Posten sind gut besetzt, Cheftrainer Ingo Voigt, Jugendtrainer Morten Schuld und Jugendwart Bjarne Horst haben alles im Griff, und der
Vorstand unterstützt ( fast ! ) alle Aktivitäten. Uli G.

Hinweis ! Am Dienstag 7.11. präsentiert sich von 13 bis 18 Uhr der RKF
in der Südermarkt-Passage - im Eingangsbereich vom Holm aus

Siegesfeier 2017
Vorstand
Siegesfeier 2017
Siegesfeier 2017

Bild 2 Unsere Jugendvertetung,









Bild 3 Morten mit den beiden erfolgreichen Zweiermädchen Antonia aus Kiel Morten und Lea.
Bild 1 Vorstand Bild 2 Unsere Jugendvertetung, Bild 3 Morten mit den beiden erfolgreichen Zweiermädchen Antonia aus Kiel Morten und Lea. Bild 4 Andreas Dose hat sich als RKF-Spitzenkoch bewährt Bild 5 gute Beteiligung am Freitagabend, Bild 6 alle Aktivitäten der Jugend Saison 2017
Andreas Dose hat sich als RKF-Spitzenkoch bewährt

Siegesfeier 2017
gute Beteiligung am Freitagabend

Siegesfeier 2017
alle Aktivitäten der Jugend Saison 2017
Bilder und Bericht von Uli G.

Top----

Herbsttour ins Südseecamp (13.10. – 15.10.2017)

Als „Belohnung“ für die vergangene Saison haben wir vom Jugendvorstand uns in diesem Herbst mal etwas Anderes für unsere Jugendlichen ausgedacht: Eine Tour vollkommen ohne Sport und Rudern. Das Ziel: ein Ferienpark in der Lüneburger Heide. Gesagt – getan: Am Freitag, den 13. Oktober machten Morten und ich uns mit 12 Jugendlichen auf den Weg. Zum Glück blieben wir trotz des unglückbringenden Datums weitgehend vom Pech verschont. Ok, vielleicht abgesehen davon, dass wir 1,5 Stunden im stockenden Verkehr um Hamburg steckten, aber da ist ja mittlerweile fast chronisch. Nach 4 Stunden kamen wir dann im „Südseecamp“ an und bezogen unsere beiden Sommerhäuser, wo wir es uns gleich gemütlich machten und uns schließlich in der Fernsehecke wiederfanden. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurden einige von uns dann wieder magisch vom Fernseher angezogen, während sich eine zweite Gruppe aufmachte, den Platz zu erkunden. Suedseekamp 2017
Schließlich war an diesem Abend ein absolutes Highlight angekündigt wurden: Liederabend mit Dirk. Allzu lange hielten wir es bei der Rockröhre der Lüneburger Heide und den angeheiterten Dauercampern dann aber nicht aus und so machten wir uns mit einem Abstecher auf den Abenteuerspielplatz auf den Rückweg, immerhin wollten wir alle für den Samstag ausgeruht sein.
Suedseekamp 2017 Suedseekamp 2017

Am Samstag stand dann das Highlight der Tour an: der Besuch im Heide Park. Um 8 Uhr aufzustehen war der 6er-Hütte jedoch scheinbar nicht früh genug. Sie traf sich schon um 7.30 auf der Couch zu einer neuen Folge „Auf Streife“. Nach dem Frühstück ging es dann in den Heide Park, wo wir in Kleingruppen so ziemlich alles ausprobierten, was der Park zu bieten hatte, und dabei die eine oder andere Gesichtsentgleisung im Fotoarchiv der Achterbahnen hinterließen.

Suedseekamp 2017
Der Ausflug endete mit einer obligatorischen Wasserschlacht, nach der wir alle triefend zurück zu den Hütten fuhren. Da kein Ofen im Haus war, disponierten wir kurzfristig um und aßen unsere Pizzazutaten mit Kartoffeln und Quark.  Am Sonntag hieß es dann auch schon wieder aufräumen. Nach zwei Stunden hatten wir die Hütten wieder annähernd in den Originalzustand zurück versetzt und genossen die letzten Stunden im parkeigenen Schwimmbad. So schnell ging unser tolles Wochenende dann auch leider schon wieder zu Ende. Es besteht auf jeden Fall Wiederholungsbedarf.
Bericht: Bjarne; Bilder: Konstantin  

Top----

Regatta Friedrichstadt (01.10.2017)

Am Sonntag, den 01. Oktober war es wieder so weit. Die Herbstregatta in Friedrichstadt stand an. 17 Sportler trafen sich also um kurz vor 6 Uhr am RKF um sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Über den ganzen Tag hinweg gab es 39 Rennen zu bewältigen. Kein Wunder also, dass der Hänger rappelvoll war. 17 Boote konnten dann aber doch – zum Teil untergehängt oder versetzt – auf dem Hänger verstaut werden. Vorort ging es dann gleich für unseren ältesten Kinderjahrgang und die Junioren mit den Einerrennen los. Hier konnten Konstantin und Solveig ihre Abteilungen für sich entscheiden. Auch Lea und Oke gewannen ihre Abteilungen und qualifizierten sich somit für den Finallauf. Hier konnte Lea sich durchsetzen und gewann den Sprint-Landesmeister-Titel. Im Zweier zusammen mit Lukas qualifizierte sich Oke ein zweites Mal für den Finallauf. Die beiden Jungs mussten sich jedoch der starken Konkurrenz geschlagen geben. Über die Mittagszeit standen noch die Einerrenen der jüngeren Kinderjahrgänge an, die eher durchwachsen verliefen. Jule gewann, während für Helena das Rennen nach einem ganz knapp verpassten Sieg leider im Wasser endete.
Viele interessante und zum Teil auch erfolgreiche Paarungen gingen im für Friedrichstadt typischen Mixed Zweier an den Start. Hier konnten Jule & Konstantin (sowohl im Kinder-, als auch im Juniorenbereich), sowie Oke & Lea ihre Abteilungen gewinnen. Weitere Siege im Zweier fuhren Lewin & Konstantin, Lars & Mitja und Lea mit ihrer Kieler Partnerin Antonia ein.
RR Friedrichstadt 102017
Der bei weitem anstrengendste Teil des Tages fing jedoch erst am späten Nachmittag an: 6 Viererrennen waren gemeldet und das mit nur zwei Booten. Erschwerend kam hinzu, dass einige Sportler in drei der sechs Mannschaften mitrudern sollen. Mit viel Drängeln, hin und her Gerenne und etlichen Absprachen, die sich im Minutentakt änderten, schafften wir es schließlich, dass alle Mannschaften ihr Rennen wahrnehmen konnten und wurden dafür mit 3 weiteren Siegen belohnt. Beide gesteuerten Jungsvierer, sowie der ungesteuerte Juniorinnenvierer entschieden ihre Abteilungen für sich.
RR Friedrichstadt 102017

Um 20 Uhr kamen wir dann schließlich endlos erschöpft wieder in Flensburg an. Hinter uns lagen 39 Rennen mit 16 Siegen, einem Landesmeistertitel und einem dritten Platz beim Happy-Hippo-Cup. Alles in allem konnten wir so einen tollen, siegreichen, aber auch anstrengenden Tag, bei überdurchschnittlich gutem Herbstwetter (ohne einen Tropfen Regen) genießen.

RR Friedrichstadt 102017
Bericht: Bjarne; Bilder: Konstantin & Bjarne
Top----

Alsen Rund

„Alsen Rund“ ist immer eine Reise wert, denn Alsen ist nur einmal im Jahr!!
Auch in diesem Jahr durfte die Rudertour „ Rund um Alsen“ in der Statistik des Flensburger Ruderklubs nicht fehlen. Gesagt, getan, drei Ruderer vom Ruderklub Flensburg(RKF) und zwei vom Elmshorner Ruderclub(ERC) trafen sich am Do.29.06. im Bootshaus des RKFs, damit sie am Fr. 30.06., um 6:00 in der Frühe starten konnten. Da die Wettervorhersage nicht so besonders positiv angekündigt war, liehen wir einen Inrigger, der mit 8 Planken ausgestattet ist, vom Flensborg Roklub. Nach einer kleinen Grillrunde am Donnerstagabend, starteten wir wie geplant und ruderten die Flensburger Förde hoch. Vorbei an den Ochseninseln, an Egernsund und Marina Minde. Der leichte Nieselregen tat unserer guten Stimmung keinen Abbruch. Nachdem wir um Brunsneas herum gerudert waren, wehte uns der südwestlich Wind, der direkt von der Halbinsel Holnis kam, um Broager herum. Leider hörte es nicht auf zu regnen und als wir um Kragesand herumfuhren wurde die Sicht immer schlechter, kurz vor der Einfahrt zum Alsen Sund setzte Starkregen ein. Wir entschlossen uns den deutschen Ruderverein Germania in Sonderburg anzusteuern. Als wir dort um ca.13:00 ankamen wurden wir freundlich von Mocks Frau Susanne in Empfang genommen. Es wurde sofort Kaffee gekocht und wir konnten uns trockene Kleidung anziehen. Gemeinsam machten wir ein schönes Kaffeestündchen mit selbst gebackenem Schokoladenkuchen. Nachdem wir uns ein wenig aufgewärmt hatten entschlossen wir uns weiter zu rudern, um wie geplant im deutschen Ruderverein Norderharde/Dyvig Bucht zu übernachten. Durch unsere guten Kontakte wurden wir in Norderharde schon erwartet. Auch hier wurden wir freundlich begrüßt, Kaffee stand bereit und die Heizung wurde angemacht. Was für ein Glück, so konnten wir unsere gesamten Sachen trocknen. Nach einem leckeren Abendessen mit Nudelsalat, Würstchen, Joghurt und frischem Erdbeeren, gingen wir in unsere Schlafsäcke und schliefen wie die Murmeltiere.
Für Sa. den 01.07. war es geplant wie gehabt um 6:00 zu starten. Leider verschliefen wir in den gemütlichen Kojen in Ruderverein und wir kamen eine Stunde später los. Als wir aus der Dyvig Bucht heraus fuhren wehte bereits ein starker Westwind, wir umfuhren das nördliche Kap von Alsen und unser Steuermann Arndt hatte alle Hände voll zu tun. Die Wellen kamen immer von der Seite. Die Steuerbordruderer waren ständig nass und die Backbordruderer bekamen den Riemen nicht aus dem Wasser. Nachdem wir die Ostküste mit Kobingsmark Strand, den Leuchtturm von Pol, die Fähre Fynshav und die Mole passiert hatten, kamen wir völlig erschöpft in Mommark an. Dort schien, genau wie im letzten Jahr, die Sonne und wir aßen ein großes Softeis unter den Palmen in der dänischen Südsee.
Zum Nachmittag hin wurde das Wetter besser und der Wind ließ nach. Wir ruderten um das südlich Kap der Insel Alsen, ließen Kegnaeshoj sowie die Insel Kegnaes hinter uns. Als wir die Förde von Kegnaes zur Halbinsel Broager überquerten war es nahezu windstill und wir kamen schnell voran. Wir entschlossen uns bis zum deutschen Ruderverein nach Gravenstein zu rudern, da der Wetterbericht für So.02.07. nicht so optimal angekündigt war. Leider blieb es nicht so schön und wir mussten um Broager, Brunsnaes und an Marina Minde vorbei gegen einen starken Westwind kämpfen.
Als wir so ca. gegen 21:00 in Grasten ankamen, waren wir alle froh und freuten uns über eine heiße leckere Nudelsuppe. Außerdem waren wir sehr erfreut, dass wir am Sonntag nur noch 20km bis zum Ruderklub zurücklegen mussten. Am Sonntag starteten wir um 8:00 in Grasten und das Wetter hielt was es versprochen hatte. Regen, Westwind also gegen an und kleine Böen. Wir ruderten unter der dänischen Küste zurück und kamen ein wenig erschöpft aber glücklich um 12:15 in Flensburg wieder an. Hier bekamen wir prompt Hilfe von der Sonntagsgruppe und mussten das Boot nicht alleine aus dem Wasser holen. Nachdem wir alles sortiert, gesäubert und gerichtet hatten wurde das Boot wieder bei dänischen Roklub abgeben. Eine schöne Tour, die wir im nächsten Jahr wieder in unseren Terminkalender eintragen werden.
I.Sahling

Alsen Rund 2017
Alsen Rund 2017
Top----

 

Abrudern 2017

Abrudern 2017

Liebevolle Details und eine Bootsverlosung waren dies Jahr etwas Neues zum Abrudern. Natürlich wurden nicht die Boote verlost sondern die Mannschaften für die Boote.
Arndt startete seine Abschlussrede zur Rudersaison mit der Ehrung von Henning für 25 und Stefan sowie Michael für je 10 Jahre Mitgliedschaft im RKF. Es gab neu gestaltete RKF Becher :-)
Ilka verlas dann die Lose bzw. die Mannschaften und "wild gemischt" starteten, bei mäßigem nördlichen Winden und viel Sonne, immerhin 6 Vierer, ein Doppeldreier und ein Achter Richtung Hafenspitze.

Das Hip-Hip-Hurra stimmte Heino an. Die vielen Besucher des Fischereimarkes haben uns sicherllich gehört!

Nächste Station: Duschen und dann durch ein üppiges, selbstgemachtes Kuchenbuffet futtern. Gesagt getan: Bei gemütlichem Zusammensitzen klang der Nachmittag dann aus. Einen Dank an die vielen Kuchenbacker und /-innen.

Plakat: Ilkas Einladung konnte niemand widerstehen.
Abrudern 2017
Das übliche Anstehen im Ruderboot-Stau auf dem Anleger des RKF. Oben Rechts: Arndt ehrt Michael und Stefan. Unten Links: Ein Teil der Jugend, ok, auf der rechten Seite sind auch einige Masers - alle im andächtigen Warten auf den Beginn der Rede des 1. Vorsitzenden.
   
   
Top----

 

Erfolg bei Wasserschlacht in Lauenburg

Am 3. Oktober beteiligte sich eine Mannschaft des RKF, bestehend aus Hanni Staats, Gerd Hamdorf, Jürgen Paulsen, Dieter Sauerberg und Olaf Bartholmae,  an der Langstreckenregatta  von Boizenburg nach Lauenburg über 11,5 km.

Regatta Lübeck

Das RKF-Team errang nach dramatischem Rennverlauf den Gesamtsieg  im  Vierer mit Steuermann und holte damit den Wanderpokal für ein Jahr nach Flensburg. Die äußeren Bedingungen mit stürmischem Gegenwind und hohem Wellengang  stellten für alle Aktiven eine erhebliche Herausforderung dar. Zudem verursachten eine Reihe von überholenden Motoryachten erhebliche  Seitenwellen. Besonders aufgewühlt war die Elbe auf dem letzten Kilometer, ständig klatschte uns ein Wasserschwall auf den Rücken, so dass wir durchnässt ins Ziel kamen. Mit unserem Konkurrenten aus Kiel lieferten wir uns ein enges Rennen, das wenige Schläge vor dem Ziel endgültig entschieden wurde: Wie wir nachträglich hörten, fuhren zwei  Rettungsboote, die zwei gekenterten C-Vierern zur Hilfe eilen wollten, im Übereifer so dicht und rasant an dem Kieler Vierer vorbei, dass dieser -ca. 10 Schläge vor dem Ziel- ebenfalls vollschlug und kenterte. Bei der Bergung des Boots geschah  das nächste Malheur: es wurde massiv beschädigt. Zum Glück kamen alle gekenterten Ruderinnen und Ruderer  mit dem Schrecken davon, so dass die alarmierten Rettungswagen bald wieder abfahren konnten.
Reagatta Lübeck

Die Regatta endete traditionell mit dem abschließenden Haxeessen, für viele ein wesentlicher Anlass, nach Lauenburg zu fahren.

Dieter S.

Regatta Lübeck
Top----

Wanderfahrt Lübeck: Wanderfahrt mal anders

Ursprünglich war als Jahreswanderfahrt eine Fahrt auf der Weser geplant aber mangels ausreichender Anmeldungen musste eine Alternative gefunden werden. Immerhin 5 ganze Ruderer hatten sich für diese Wanderfahrt gemeldet und so wurde eine Sternfahrt ins Auge gefasst.

Nach langer Überlegungszeit reifte der Gedanke: „Warum nicht mal die Gewässer in der näheren Umgebung bereisen?“ Gesagt, getan. Nach einigen Telefonaten kristallisierte sich dann das folgende Fahrtenprogramm heraus:

Tag 1:
Nach der individuellen Anreise zur Jugendherberge im Herzen von Lübeck ging es gleich in Richtung Lübecker Rudergesellschaft um die Boote zu übernehmen und eine erste Runde im Stadtgebiet zu drehen. Hier gab es dann die Erste und Einzige „Husche“ Regen für diese Woche, für die wir dann aber mit einem wundervollen Regenbogen entschädigt wurden!

WF Lübeck

WF Lübeck

Tag 2:
Von Lübeck nach Travemünde
Bei gutem Wetter machten wir uns auf den Weg in Richtung Ostsee. In Schlutup gab es eine ausgiebige Verschnaufpause und dann ging es weiter die Trave entlang am Priwall vorbei bis nach Travemünde. Beim ortsansässigen Kanuklub wurden wir für eine Pause freundlich aufgenommen. Auf dem Rückweg machten wir noch ein paar obligatorische Fotos vor der Passat und dann ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Ganz überraschend gesellte sich noch ein Seehund zu uns und begleitete uns ein Stück.

Tag 3
Von Lübeck über die Trave nach Barnitz
Am Morgen hieß es von den Eingeborenen gleich: Da zieht ein Gewitter durch – wir müssen noch warten. Die Traktierung sämtlich verfügbarer Wetterprogramme bestätigte diese Aussage und so machten wir es uns erst einmal unter Dach gemütlich um das dann schnell herannahende Unwetter trocken abzuwarten. Gleich nach dem Durchzug des Regengebietes gab es strahlenden Sonnenschein und wir machten uns auf den Weg Richtung Elbe-Lübeck-Kanal. Vor Erreichen des Kanals bogen wir in die Trave ab und fühlten uns sofort fast wie auf der Schwentine. In wunderbarer Natur ging es erst einmal zügig vorran. das sollte sich kurz vor Barnitz dann ändern – hatten uns die Lübecker doch versschwiegen das man hier manchmal mit kräftigem Gegenstrom rechnen kann. Das Programm wurde von uns allerdings bis zum Ende durchgezogen und so waren alle froh als es dann mit dem Strom wieder Richtung Lübeck ging.
WF Lübeck

Tag 4:
Lübeck über die Wakenitz nach Ratzeburg
Diese Fahrt war von Anfang an mit Fragezeichen versehen, da der Dücker in Lübeck derzeit modernisiert wird und eine große Arbeitsschute im Fahrwasser liegt. Nach Beratung mit den Lübeckern machten wir trotzdem den Versuch und wären fast an der Enge und dem starken Strom im Dücker gescheitert. Ein freundlicher Mitarbeiter der Baufirma treidelte uns dann mit unserem Boot an der Engstelle vorbei und so konnten wir uns doch noch auf den Weg nach Ratzeburg machen. Die Strecke gestaltete sich Abwechslungsreich und schön und so kamen fast unbemerkt Ruckzuck in Ratzeburg an. Nach ausgiebiger Pause ging es notgedrungen die gleiche Strecke zurück und diesmal ohne Probleme an der Engstelle vorbei. Der Abend wurde – wie jeder Abend in dieser Woche – in einem der schönen Lokale in Lübeck beendet.
Tag 5:
Kulturtag
Eine einwöchige Wanderfahrt muss traditionell immer einen Kulturtag beinhalten und so machten wir uns auf den Weg Lübeck zu erkunden. Sowohl die örtlichen Kirchen, als auch das Thomas Mann-Haus wurden besucht und es war auch noch Zeit für ein ausgiebiges Kaffeetrinken bei Niederegger im Marzipanhaus.
Tag 6:
Tagesfahrt von Bergedorf nach Neuengamme
Für diesen Tag machten wir uns extra auf den Weg nach Bergedorf, wo uns für diesen Tag ein Boot zur Verfügung gestellt wurde. Als erstes machten wir uns auf den Weg durch die Dove-Elbe in Richtung Allermöhe und noch ein wenig darüber hinaus bis zur Schleuse. Diese Strecke kennen wir bisher ja nur von der gleichnamigen Regatta, während der man ja ber bekanntlich nur wenig Zeit hat rechts und links zu gucken. Dieses holten wir nun ausgiebig nach. Auf dem Rückweg machten wir eine ausgiebige Pause am Ruderklub Bergedorf. Am Nachmittag ging es gleich am Ruderklub durch die alte (offene) Schleuse und durch die Dove-Elbe, die sich hier eher als gemütlicher Kanal entpuppte. Man fuhr direkt an den Gärten der Häuser vorbei bis es im Stichkanal bei Neuengamme nicht mehr weiter ging und wir umkehren mussten.

WF Lübeck
WF Lübeck

Tag 7:
Tagesfahrt Schwerin
Nach der Ankunft in Schwerin bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich der Wettergott eher ungnädig. Bei steifem (und von der Richtung her ungünstigem Wind) waren wir gezwungen die geplante Tagesfahrt deutlich abzukürzen und schon früher wieder zum Ruderklub zurückzukehren. Dafür wurde der Rest des Tages dann zum Kulturtag in Schwerin umfunktioniert und auch ein gemütliches Eiscafe konnte noch besucht werden.
Tag 8
Tagesfahrt Plön
Wiederum bei strahlendem Sonnenschein und etwas stärkerem Wind ging es am letzten Tag der Wanderfahrt nach Plön. Nach einem warmen Empfang vom Wanderruderwart wurden wir mit zwei gesteuerten Zweiern ausgestattet weil wir an diesem Tag durch unseren Ersten Vorsitzenden überwacht bzw. begleitet wurden.
In Richtung Süden ging es um die Prinzeninsel herum und durch einen abenteuerlichen Stichkanal (ein Stechpaddel für den Steurmann war Pflicht!) in den kleinen Plöner See wo sich der Wind schon deutlich ruhiger zeigte. Durch die Schwentine die hier den Kronsee und den Fuhlsee durchquert ging es dann weiter bis kurz vor Preetz, wo eine ausgiebige Pause eingelegt wurde. Auf dem Rückweg hatte der Wind dann noch weiter abgenommen, so dass wir gemütlich wieder den Plöner Ruderklub erreichten.
Fazit:

Auch in Heimatnahen Gewässern kann man Neues erleben und viel Spaß haben. Die Woche war kurzweilig und lustig! Wir hoffen, das sich im nächsten Jahr wieder deutlich mehr Klubmitgliedern für die Teilnahme an der Wanderfahrt entscheiden. Dann wollen wir mal wieder die Berliner Gewässer unsicher machen!!!
Bilder u. Bericht von Heino.
Top----

 

Jugendwanderfahrt 2017 auf der Saar und der Mosel

Dienstag, der 1. August (Lars)
Am Dienstag um 10 vor 6 trafen wir uns mit unseren Betreuern Anne und Gesa im Bahnhof in Flensburg. Als alle da waren, stiegen wir planmäßig in den Zug und fuhren zuerst nach Hamburg. Im Hamburger Hauptbahnhof hatten wir dann 30 Minuten Umsteigezeit und durften in Gruppen herumgehen; dies stellte sich dann jedoch rasch als Fehler heraus, da nämlich zwei Leute das Gleis mit der Abfahrtszeit verwechselt hatten und so alle den Zug verpassten. Immerhin konnten wir dadurch so ca. 2 Stunden bei McDonald verbringen. Als wir dann nach 4 Stunden Verspätung (Oberleitungsprobleme) angekommen waren, hatte Bjarne schon die Hotdog-Zutaten fertig gemacht und wir konnten schnell essen. Als dann alle fertig waren, bauten wir die Zelte auf und gingen Baden. Auch wenn es danach schon spät war, wollten wir alle nicht auf den Besuch auf der Burg verzichten und kamen dadurch erst spät wieder im Ruderklub an. Nach dem Duschen und Zähne putzen gingen dann alle müde ins Bett.

Wanderfahrt

Mittwoch, der 2. August (Maja)
Am heutigen Morgen wachten wir alle nach einer mehr oder wenigen langen Nacht um acht Uhr auf und starteten den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück vor dem Saarburger Ruderklub. Danach ging es ans Riggern und schließlich stellten wir uns dann auf unseren ersten Kilometern auf der Saar ein. Nach gerade einmal 100m mussten dann auch schon die ersten Pausen aufgrund schon schwindender Motivation eingeführt werden. Ebenso sorgten auch die ordentlichen 25°C für wenig sportliche Motivation. Die erste und höchste Schleuse der Tour mit 11,5 m umtrugen wir, was sich als echte Herausforderung herausstellte, die Gigboote einen halben Kilometer lang mit Kanuwagen zur Einsetzstelle zu manövrieren. Der Vorgang dauerte eine gute Stunde, bevor wir dann auf einem Seitenarm der Saar weiterrudern konnten. Aber auf Schnelligkeit kommt es ja auf Wanderfahrten bekanntlich nicht an...
Große Freude bereiteten dann die starke Strömung und die Stromschnellen, die von den Bugmännern Lukas und Oke mit Paddel gemeistert wurden. Durch das Umtragen wurden aus den zu Beginn angekündigten 21 Kilometern dann doch 27. Nach der Hälfte der Tagesstrecke gelangten wir dann auch endlich auf die Mosel und schleusten erstmal 7,5 m. Vor dem Schleuseneingang trafen wir dann auch noch ein Boot des Karlsruher Ruderklubs, denen wir zuvor schon auf der Saar begegnet sind. Relativ spät kamen wir dann bei unserer Unterkunft, dem Trierer Kanuklub an. Den Tag ließen wir dann noch mit einer Runde baden und dem Kochen in den einzelnen Kochgruppen ausklingen.

Wanderfahrt

Donnerstag, der 3. August
Nach einer (mehr oder weniger) erholsamen Nacht zu zwölft in einem Schlafraum (dafür aber in Betten), hieß es für uns schon wieder packen, schließlich sollten heute wieder einige Moselkilometer überwunden werden. Als nach einem ausgiebigen Frühstück alles im Bus verstaut war, ging es im Nieselregen aufs Wasser, der zum Glück nur kurz anhielt. Danach klarte es auf und wir konnten unsere Sachen trocknen und (einige von uns) einen kräftigen Sonnenbrand bekommen. Nachdem wir den Talkessel der Stadt verlassen hatten, begann der wirklich schöne Teil der Strecke zwischen den unzähligen Weinbergen. Nach einer sehr entspannten Tour und vielen Pausen kamen wir dann auf dem Campingplatz im beschaulichen Weindorf Klüsserath an.
Zum Glück war der Campingplatz nicht allzu voll, sodass wir uns auf der Zeltwiese aus unseren Booten, dem Bus und den Zelten ein Lager bauen konnten. Danach ging es natürlich erstmal ab ins Wasser, um sich nach dem langen Tag zu erfrischen. Wieder an Land, machten sich einige von uns auf, um die Weinberge zu erkunden und ein paar (oder besser: ein paar mehr) Trauben zu naschen und schließlich am Aussichtspunkt den Blick übers Moseltal zu genießen. Zurück am Platz war das Essen schon bereit: Von Couscous über Nudeln bis zu Berner Würstchen gab es eine ziemlich große Auswahl, sodass wir alle pappsatt zum Schlafen in unsere Zelte gingen.

Freitag, der 4. August (Lukas)
Das Wichtigste für den Start in einen guten Tag ist ein gemütliches und angenehmes Aufwachen. Da dies das aller Erste ist, was einer Person an einem neuen Tag widerfährt, wirkt sich dies unmittelbar auf ihre allgemeine Laune aus, die sie bis zum folgenden Abend besitzen wird. Sich dieser Tatsache bewusst, wählte unser sorgfältiger und sorgsamer Fahrtenleiter, Bjarne Horst, selbstverständlich die perfekte Musik, um uns sanft aus unseren Träumen, zurück in die Wirklichkeit zu befördern.
Nachdem wir also alle noch lieblich geschlummert hatten, wurden wir auf einmal von den elektrisierenden Klängen der Hymne des großen Künstlers "Alexander Marcus" geweckt, die dieser extra für die Schönheit des Aufwachens geschrieben hatte. Dementsprechend energiegeladen und motiviert ging es danach auch weiter: In Windeseile waren wir aus unseren Zelten gekrochen und hatten damit begonnen, alles für die Weiterfahrt vorzubereiten.
Das Frühstück ließ nicht lange auf sich warten. Da ein richtiger Tisch auf der Wiese, die wir vorher als Zeltplatz genutzt hatten, fehlte und auch wir selbst keinen mitgebracht hatten, musste auf die notdürftige Improvisation einer Kiste als Ablage für Brot und Butter zurückgegriffen werden. Dadurch war die Ablagefläche etwas klein und die Sitzgelegenheiten etwas beschränkt (wir saßen auf dem Boden) aber dennoch war es ein sehr gemütliches Frühstück, welches sogar zusätzlich noch mit einer Tasse Tee genossen wurde. Anschließend wurde es dann Zeit, aufzubrechen. Die Taschen wurden gepackt, die Zelte auseinander gebaut und die Boote beladen. Die Ruderer trugen ihre Boote ins Wasser und der Landdienst stieg ins Auto, um die wunderschöne Ruderstrecke, die auf der Mosel auf uns wartete, vom Land aus zu betrachten.
Nachdem das Ablegen von dem, für die Mosel typischen, eher hochgelegenen Steg geglückt war, war die erste Aktion, die in Betracht gezogen wurde, eine sofortige Pause, da sich ca. fünfhundert Meter nach unserem Ablegepunkt eine Landzunge befand, welche perfekt zum Anlegen und Pause machen geeignet war. Trotz aller Verlockung griff in diesem Moment mal wieder unsere stahlharte Wanderfahrtsdisziplin durch und wir entschieden uns, anstatt die Genüsse einer Auszeit über uns ergehen zu lassen, weiter zu rudern. In der folgenden Zeit gab es dann mal zur Abwechslung eine Landschaft zu bestaunen, die sich komplett von jener der vorherigen Tage unterschied.
Nämlich Weinberge überall.
Im Tal, hoch oben auf den Bergen und dazwischen. Im Abstand von ungefähr einem Kilometer waren die Namen der einzelnen Weinberge in Form von großen Buchstaben an den Hang genagelt. Die Variation war gewaltig. Innerhalb von wenigen Kilometern ruderten wir direkt neben Hollywood, der Arktis und dem Piesporter Goldtröpfchen, was bis heute noch ohne maschinelle Beihilfe produziert wird und ein reines Produkt des Menschen ist.

In der späten Mittagszeit, als wir schon ein paar gute Kilometer hinter uns gebracht hatten, fingen wir langsam an, den Wunsch nach einer Pause zu verspüren. Glücklicherweise fand sich nicht weit entfernt ein Ufer, an dem es sich (für die dortigen Verhältnisse) sehr gut anbot, anzulegen. Nachdem wir also in einem nicht so ganz anstrengenden Akt die Boote an die Uferkante befördert und uns, graziös wie immer, aus den schwimmenden Unterlagen hinaus, aufs Ufer geschwungen hatten, konnten wir gemütlich auf dem Gras oder auf dortigen Holzbänken unsere "Lunchpakete" einnehmen. Das Wetter war perfekt und die Pause wurde von den meisten durch exzessives in der Sonne liegen voll ausgekostet. Nachdem sich wieder einmal das an der Mosel sehr verbreite Naturphänomen der vorbeifahrenden Schute angekündigt hatte, waren einige von uns dazu gezwungen, ihre idyllische Rast zu unterbrechen, um die Ruderboote vor der totalen Vernichtung durch Wellenschlag zu retten, was nicht nur in einem fatalen Kapitalverlust des Ruderklubs resultiert wäre, sondern auch unsere Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verlängert hätte. Und nach der Anreise mit der Deutschen Bahn hatten wir da nun wirklich keine Lust mehr drauf. Im Anschluss gönnte man sich, zum Ende der Pause hin, noch einmal die ultimative Genugtuung und erfreute sich an dem wohltuenden Gefühl der sogenannten "Schlammrast", was beinhaltet, dass man sich mit den Füßen möglichst tief in den Schlick eines Wasserlaufes eingräbt und dort dann voller Wonne so lange stehen bleibt, bis die Dränge der Übrigen einen dazu zwingen, sich diesen Hochgefühl wieder zu entziehen und für die nächsten Stunden mit einem Gefühl der Sehnsucht über jenen Grund, der einem diese Möglichkeit bietet, hinwegzugleiten.
Nach zwei weiteren Stunden der Sehnsucht, des Weinbergebegutachtens, des Schutenausweichens und des Badens, erreichten wir schließlich unser Ziel: Bernkastel – Kues. Nachdem die Boote hochgetragen und die Taschen aus dem Bus ausgeräumt waren, gab es Freizeit für uns. Glücklicherweise befand sich direkt neben dem Ruderklub, welcher uns für diese Nacht netterweise sein Dach zur Verfügung gestellt hatte, ein Freibad, wo drin wir unsere unendlich vielen freien Stunden verbringen konnten. Das Bad war Spitze. Es gab Sprungbretter, eine Rutsche!! und natürlich auch Schwimmbahnen, wo wir unsere absolut unausgelasteten Körper noch einmal richtig fordern und fördern konnten... Aber nichts überragte den 4,3141 Meter Turm, der von uns unsicher gemacht wurde (oder eher uns unsicher machte).
Einen Freibadbesuch und eine Pommes später, neigte sich der Tag auch langsam schon dem Ende zu. Nachdem wir alle zusammen auf der Dachterrasse des Ruderklubs gegrillt hatten, statteten wir der Ortschaft noch einen kleinen Besuch ab. In einem Eiscafé demonstrierten einige Individuen unserer Gruppe mehr oder weniger gewollt den lokalen Rheinland Pfälzern die nordische Extrovertiertheit, woraufhin wir uns daraufhin auch eher schnell aus genannter Örtlichkeit entfernten.
Im Anschluss bewegten wir uns wieder zurück, in Richtung des Ruderklubs, wobei jedoch einige den absolut rationalen Beschluss fassten, noch eine Odyssee zur "nahegelegenen" Burg zu unternehmen. Mehr als zwei Stunden später, als der Großteil schon in seinen Betten lag und nur noch ein einzelnes Licht auf die letzte verbliebene Person auf der Dachterrasse des Ruderklubs schien, die gerade dort saß und diesen Bericht schrieb, kamen die Pioniere zurück, woraufhin das Licht gelöscht werden konnte und nun wirklich alle, durch verschiedene Faktoren erschöpft, auf ihre Matratzen fallen konnten und, nachdem auch bei den letzten Kandidaten der Druckausgleich zwischen dem Körper und dem Raum hergestellt worden war, innerhalb von wenigen Minuten einschliefen.

Samstag, der 5. August (Helena)
Als wir morgens aufgewacht sind, haben wir erstmal Frühstück gemacht. Auf dem riesigen Balkon des Ruderklubs haben wir dann gefrühstückt. Nach der Bootsbeladung haben wir dann Flensburg und Morgenschwimmer ins Wasser getragen. An diesem Tag hatten Bjarne und Lars Landdienst.  Als wir dann losgerudert sind, kam schon nach wenigen Kilometern die Schleuse. Als wir dann geschleust hatten, sind wir noch ein paar Kilometer weiter gerudert. Aber danach haben wir dann schon eine  Pause gemacht.  Da es an diesem Tag nur sehr wenige Kilometer waren, haben wir viele Pausen gemacht. Die nächste Pause war dann eine sehr lange Badepause, das Wasser war warm.  Danach haben wir uns erstmal 5 km treiben lassen.  Aber die letzten Kilometer sind wir dann auch ordentlich gerudert. Als wir dann in Traben-Trarbach angekommen sind, wurden wir schon am Steg des Ruderklubs erwartet. Als wir die Boote und Skulls hochgetragen hatten, haben wir uns erstmal den Ruderklub angeschaut. Aber dann sind wir auch schon vom Steg ins Wasser gesprungen, denn es war tierisch warm. Als wir dann alle nacheinander geduscht hatten, haben alle Kochgruppen Essen gemacht. Nach dem täglichem Abwasch hatten wir alle Lust auf ein Eis, also sind wir in die Stadt gegangen und haben uns ein dickes Eis gegönnt. Nachdem wir unser Eis aufgegessen hatten sind wir noch zu einer Burgruine gegangen, die auf einem Berg lag. Wir haben die Aussicht dort oben sehr genossen. Doch dann sind wir alle wieder zum Ruderklub gegangen und sind auch schon müde ins Bett gefallen.

Wanderfahrt

Sonntag, der 6. August (Lea)
Von Traben-Trarbach starteten wir mit einem Mädchenvierer mit Kielschwein und einem unterbesetzten Jungsvierer mit Anne. Bjarne und Mitja hatten das Glück Landdienst zu haben. Vom vorherigen Tag lag uns die Erschöpfung noch in den Gliedern und dementsprechend fiel unsere Motivation aus. 38 km mussten wir an dem Tag rudern, wobei wir eine Pause bei etwa der Hälfte der Strecke eingeplant hatten, da sich dort ein Ruderklub mit geeigneter Anlegemöglichkeit bot. Doch schon nach ein paar Kilometern verbrannte uns die Sonne und wir legten an einem Steg an, um uns mit einem Sprung ins kühle Nass zu retten. Leider lagen wir danach noch länger in der Sonne, um zu trocknen, was uns zum Verhängnis wurde : die Motivation sank noch weiter und wir mussten noch ¾ der Strecke rudern! Schließlich haben wir uns zusammengerissen und sind bis zur geplanten Pause durchgerudert, was wir ganz gut in unserem Boot durchgeplant hatten, sodass jeder gleich lang ruderte, steuerte und Kielschwein war. Nach der diesmal kürzeren Pause (mit Holzsplitter vom Steg und einem spannenden Fußball-Match nebenan) ruderten wir wieder los bis zur nächsten Stadt, bei der wir uns nochmals eine Ruhepause vergönnten, die jedoch überhaupt nicht ruhig war, da wir direkt in einer Wasserskizone hielten und diese natürlich keine Rücksicht auf ihre Wellen und uns nahmen. Trotzdem nutzen einige von uns  die Gelegenheit und gingen vom Boot aus baden. Dort passierte auch schon das Versehen des Tages: Oke (saß auf 2) versuchte Anne (Steuerfrau) die laminierte Streckenkarte zuzuwerfen, leider hatte er wohl den Wind falsch miteinberechnet und nicht den richtig Spin im Handgelenk gehabt, sodass die Karte im hohen Bogen ins Wasser flog. Während wir der Karte hinterher riefen „Neein die Karte!“, hatte Oke die Situation schon richtig im Blick, folgte seinen Instinkten und machte einen riesen Hechtsprung kopfüber ins Wasser, um die Karte zu retten. Nach seiner glorreichen Wiederkehr, machten wir uns langsam auch wieder auf den Weg, wir hatten noch etwa 12km und eine Schleuse vor uns. Bei der Schleuse waren wir nach 2km fix angekommen und atmeten wieder auf, denn Schleuse hieß: wieder ein paar Minuten Ausruhen. Doch dann kam erst das härteste Stück- die letzten 10km. Wir mobilisierten unsere letzten Kräfte und traten das letzte Drittel des Tages mutig an. Langsam bekamen wir aber alle Hunger und wollten einfach nur noch ans Ziel zu unserem Campingplatz. Die Laune im Boot wurde schlechter, doch wir gaben trotzdem unser Bestes. Als nette Aufheiterung zwischendurch bekamen wir eine Drachenbootregatta geboten, was für uns recht lustig anzusehen war. Endlich angekommen am Campingplatz ( wohlgemerkt nach 7 ½ h Rudern) bekamen wir erstmal die bittere Enttäuschung geboten, dass Bjarne und Mitja zu faul gewesen waren, unsere Zelte schon mal aufzubauen. Stattdessen wurden wir damit begrüßt, dass Mitja erzählte, was er bei McDonalds gegessen hatte, wofür er nur vernichtende Blicke von uns erntete. Nachdem die Boote verstaut waren, machten wir uns ans Kochen und Zelte aufbauen und die meisten hatten nicht mehr die Motivation, noch groß etwas zu machen. Mitja, Bjarne, Helena, Lars, Oke und ich absolvierten doch noch einen allabendlichen Spaziergang durch die Weinberge, der in einem lustigen Abend mit prallen Bäuchen von den Weintrauben endete.

Wanderfahrt

Montag, der 7. August (Mitja)
Wir sind morgens aufgestanden und haben die Zelte abgebaut und Frühstück gemacht. Nach dem täglichen Abwasch und der Beladung des Busses sind wir losgerudert. Nach ein paar Kilometern sind wir durch die erste Schleuse gefahren. Es lief alles gut und wir sind weiter gerudert und haben immer wieder kleine Pausen gemacht. Die erste richtige Pause haben wir an einem Ruderverein gemacht. Wir haben Eis gegessen und Quatsch gemacht mit alten Hot Dog-Brötchen. Nach der Pause ist Bjarne mit Gesa im Bus zu einer Bank gefahren, weil er kein Geld hatte. Wir haben ihn zwei Kilometer später eingesammelt und unsere erste Badepause an diesem Tag gemacht.
Wir sind dann weiter zu der zweiten Schleuse gerudert und haben da erstmal eine Ansage vom Schleusenwart bekommen, weil wir zu nah an der großen Schleuse standen. Wir mussten dann auch noch durch die Schleuse für die Schuten fahren, da unsere Schleuse kaputt war. Danach sind wir weiter gefahren. Und dann waren wir auch schon da. Der Campingplatz war etwas merkwürdig mit ziemlich komischen Leuten. Wir haben die Zelte aufgebaut und haben gegessen. Am Abend haben Lars und Mitja mit Bjarne noch einen Spaziergang gemacht. Danach sind wir auch schon schlafen gegangen.

Dienstag, der 08. August (Jule)
Heute morgen machten wir uns auf den Weg, um die letzte Strecke dieser Fahrt zu rudern. Wir konnten es alle kaum erwarten, von dem Campingplatz wegzukommen. Denn nachdem wir auch noch einen Weizenmehlsack als Brötchentüte bekamen, war das Maß an merkwürdigen Ereignissen auf diesen Campingplatz voll. Als wir losfuhren, fing es an zu regnen (zum Glück der erste Regentag auf der Tour). Und ich hatte natürlich wie viele andere auch keine Jacke mitgenommen und “fror mir den Arsch ab“. Wegen des Regens beschlossen wir, keine längeren Pausen einzulegen. Wie in den letzten zwei Tagen auch ruderten wir wieder mit Kielschwein, weil ein Paar Skulls im Anhänger lagen, der schon in Koblenz war. Als wir dann in Koblenz am Ruderklub ankamen, waren wir alle nach zwei Nächten im Zelt sehr über die dort vorhandenen Betten erfreut. Nachdem wir die Boote geriggert hatten, durften wir für die Zugfahrt am nächsten Tag einkaufen gehen. Helena und ich haben maßlos übertrieben, merkten es allerdings erst nach dem Bezahlen an der Kasse. Am Abend sind wir alle zusammen essen gegangen. Nur Lukas musste krank im Ruderklub bleiben.

Wanderfahrt

Mittwoch, der 09.08.17 (Solveig)
Heute Morgen gibt es ein letztes gemeinsames Aufwachen. Und damit auch das letzte Mal den wunderbaren Klang von Bjarnes Wecker. Da der Koblenzer Ruderklub uns diese Nacht Betten gestellt hat und es dementsprechend weder Luftmatratzen noch Zelte zum zusammenpacken gibt, verläuft das Aufstehen allerdings sehr entspannt. Zum Frühstück kommen wir dann auch noch in den -auf dieser Fahrt- seltenen Genuss von Tischen und Stühlen. Wir vermissen fast ein wenig das gemeinsame Zusammenhocken um die Plastikplane. Doch zugegeben, es ist durchaus verständlich, warum die Menschheit sich angewöhnt hat, an Tischen zu sitzen. Es ist eben doch etwas einfacher, wenn man den Teller nicht auf den Knien balancieren muss.
Nach dem Frühstück gibt es eine kleine Auseinandersetzung darüber, wer den Abwasch macht. Eigentlich hat Bjarne angekündigt, den Abwasch am letzten Morgen zu übernehmen. Jetzt behauptet er allerdings, es nie gesagt zu haben. Als wir ihm trotzdem diese Aufgabe auferlegen wollen, redet er sich damit raus, noch seine Tasche packen und sowieso alles koordinieren zu müssen. Es endet damit, dass Hellena und Jule sich opfern.


Jetzt bleibt uns eigentlich nur noch übrig, unsere Taschen fertig zu packen, die Betten abzuziehen und alles im Bus zu verladen, was wie immer ein Puzzlespiel ist. Allerdings eines, das wir inzwischen ziemlich gut beherrschen. Dann legen wir noch die Boote auf den Anhänger und gurten sie für die 680 km nach Hause ordentlich fest. Der Anhänger wird an den Bus gekoppelt und dann ist es schon so weit, dass wir uns trennen müssen. Gesa wird mit ihrem Freund weiter fahren und Morten und Bjarne machen sich mit Bus, Gepäck, Hänger und Booten auf die ca. 9 Stunden lange Fahrt zurück nach Flensburg.
Nun machen wir uns also zu neunt auf. Wir haben jetzt noch über zwei Stunden bis unser Zug fährt. Deshalb gehen wir zum Deutschen Eck, um auch noch die letzten drei Kilometer der Mosel zu bewundern und zu sehen wie sie dann in den Rhein mündet.
Auf der Landzunge zwischen Mosel und Rhein stehen alle Fahnen der Bundesländer und uns alle ärgert es ein wenig, dass Schleswig Holstein ganz hinten ist. Wir machen noch ein paar Gruppenfotos und beschließen, auf die Plattform von Kaiser Wilhelm I zu klettern. Es ist sehr zu unserer Freude, dass hier das Wappen von Schleswig Holstein in der Mitte liegt. Soooooo spannend ist es allerdings auch wieder nicht und so machen wir uns auf den Weg zum Hauptbahnhof. Mit einem kurzen Aufenthalt bei McDonalds begeben wir uns auch schon zu unserem Gleis. Nach ein wenig hin und her finden wir unsere Sitzplätze und der Zug fährt ohne Verspätung ab.


So soll es aber leider nicht bleiben. Irgendwann bleibt unser Zug nämlich einfach stehen, und es wird über Lautsprecher mitgeteilt, dass die vor uns liegende Strecke wegen einer Brückenbeschädigung gesperrt ist. Wir befürchten schon das schlimmste, aber nach ungefähr 20 Minuten fängt der Zug wieder an zu rollen. So haben wir am Ende zwar Verspätung, schaffen aber noch den vorgesehenen Zug in Hamburg. Der ist aber so voll, dass wir schon Angst haben, gar keinen Sitzplatz zu bekommen. Lukas besteht aber drauf, bis zum letzten Wagen durch zu gehen. Und das lohnt sich! Dort finden wir ein paar wenige Plätze sodass wir ungefähr beieinander sitzen können.
Nach fast acht Stunden Zugfahrt kommen wir in Flensburg an. Jetzt ist die Fahrt endgültig zu Ende, und wir müssen uns trennen. Es gibt aber einen kleinen Trost. Schon Morgen werden wir uns zum Aufriggern der Boote treffen.

Ein großes Dankeschön an Anne und Gesa dafür, dass sie die ganze Tour mit uns ausgehalten haben, an Morten, weil er extra mit dem Zug hin und her gefahren ist, um mit Bjarne den Bus zu fahren, und ein besonders großes Dankeschön an Bjarne für die erstklassige Organisation sowie an alle die dabei waren für viel Spaß und Action; es war eine phantastische Tour mit Euch!!!


Top----

Achter in Seenot !  

Das klingt doch erst einmal schlimm, war es das
auch ? Frohgelaunt hat sich am Montagabend eine bunte Achtermannschaft im Mittelalter ( 4 Männer - 5 Frauen ) ins Boot gesetzt um wie üblich auf der schönen Förde die Abendstimmung zu genießen. Steuermann Thomas Lucht - genannt Luchti - gab das Ziel vor : Bucht von Wassersleben . Bis hin zur Brücke Schusterkate glattes Wasser, schwacher Westwind. Ein in kurzer Entfernung liegendes Motorboot der gehobenen Preisklasse fand wenig Beachtung. Da ließ aber plötzlich der "Freizeitkapitän" seinen mit hoher PS-zahl ausgestatteten Motor an und zeigte den Ruderern mit wieviel PS man ganz große Wellen machen kann. Er fuhr rasant davon und brachte unsere Mannschaft in ernste Schwierigkeiten. Der Achter sank mit Mann und Maus schnell unter die übliche Wassertiefe, alle raus und hinein in das 18 ° warme Wasser, Wiedereinstieg ins Boot unmöglich, also schwimmend ans rettende Ufer. Nun war es zum flachen Strand Wassersleben nicht sehr weit, und Ruderer müssen ja schwimmen können. Ein DLRG-boot hatte alles mitbekommen und den abgesoffenen Achter schnell in Ufernähe gezogen. Für die Mannschaft hieß es nun, Boot drehen, Wasser raus und dann wieder einsteigen um die 2 Kilometer klitschnaß nach Hause zu rudern. Das hört sich jetzt kurz und knapp an, aber unseren aufgeweichten Kameraden war doch der Schreck in die Glieder gekrochen.
"Luchti" als bekannte Frohnatur hatte alles im Griff - hat ja schon einmal einen Achter vor Farensodde aus Seenot ( Gewitter und einbrechende Dunkelheit ) richtig an Land gebracht. Luchti : alle guten Dinge sind drei - nun mach erst einmal Pause ! Der Beifall für die Abgesoffenen am Floß kam spontan, die Gesichter der Gestrandeten erhellten sich wieder. Jetzt aber schnell raus und unter die warme Dusche. Bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse wurde der Vorgang noch einmal geschildert und debattiert. Dabei steigerten sich manche in ihren Schilderungen bis zum Höchstgrad, es wurde immer schlimmer ! Neuer RKF-Filmtitel: "Neun in einem Boot" .
Fazit : in solchem Fall Ruhe bewahren und nur einer gibt Kommandos. Das Boot ist ein sicherer Haltepunkt, es geht nicht unter, bleibt immer kurz unter der Wasseroberfäche liegen. Ist der Weg zum Ufer kurz dann natürlich an Land schwimmen. Uli G.
Top----

Dienstagfrühruderer

Pünktlich um 5 Uhr 55 steht alles schon umgezogen auf dem Gelände und wartet die Einteilung von Goschi ab. Heute ( 18.7. ) reichte es für den Achter und einen Dreier. Wenn alle kommen sind 16 Ruderer und Ruderinnen einzuteilen, aber irgendwer fehlt immer. Auf der Collage sind alle dabei. Man kann auch nur zum guten Frühstück kommen - wie Uli G. Waltraud serviert alle Köstlichkeiten dieser Welt, Krabben sind allerdings z. Zt. zu teuer um den Preis von 7 Euro 50 einzuhalten. Heute haben sich Jens und Ingrid aus dieser Runde mit einem Glas Sekt verabschiedet, bleiben aber der Ruderwelt im RKF erhalten. Mit 80 rudern sie wie immer noch am Montag und Mittwoch um 9 Uhr 30 im Kreis der im Alter angepaßten Gesellschaft. Wer möchte denn zwei frei gewordenen Dienstagplätze einnehmen ?  bitte bei Goschi melden.  Uli G.
Dienstagfrueh 2017
Die Gesichter aus der Dienstag-Früh-Ruderder-Gruppe, mit ausdrücklichem Wunsch nach weiteren Teilnehmern...
Dienstagfrueh 2017
Entweder freut Mann/Frau sich auf die Rudertour oder auf das gleich anstehende Frühstück - oder Uli hat beim Fotografieren einen Scherz gemacht ;-)
Dienstagfrueh 2017 Liebevoll wird das Frühstück vorbereitet ...
.. und nachher stürzt sich die "Meute" auf die leckeren Einzelteile.
Dienstagfrueh 2017

Top----

Sommerfest im RKF

Wetter gut, Beteiligung gut, Grillangebot gut, Stimmung gut. Ansich ist schon alles gesagt. Alle Altersgruppen ( 7 bis 80 Jahre ! ) gut vertreten, 10 "Neue" mit Schwur auf unsere Verfassung vereidigt. Der Text und der Schluck aus dem Riemenblatt hat die Neuen nicht davon abgehalten ihre Mitgliedschaft im RKF zu erklären - Spaß muß sein.
Sommerfest 07.2017
Die Jugendlichen haben einen hervorragenden Film von ihrem Norwegenaufenthalt gezeigt, spritzig, lebendig und mit kleinen Pannen ( gerade deshalb ) ein heiterer Pluspunkt an diesem Abend, macht weiter so. Heino hat sehr gut gegrillt und die Jugend den Tresendienst übernommen. Eine Polizeistreife war nach einem Anruf eines Anwohners am Ostseebad auf unserem Gelände nach Besichtigung des Lagerfeuers schnell wieder weg. Auch zwei Feuerwehrwagen kamen garnicht erst aufs Grundstück - blinder Alarm ! Wer nicht dabei war hat wieder was verpaßt.   Uli G.
Sommerfest 07.2017 Neben den selbst gemachten, zahlreichen Salaten war auch reichlich Grillgut vorhanden.
Sommerfest 07.2017
Der Abend lieferte noch reichlich Sonne...
Sommerfest 07.2017 Es waren die Junggebliebenen da ....
Sommerfest 07.2017
und noch Jüngeren, um beim Lagerfeuer ....
Sommerfest 07.2017
...nicht nur die Aussicht zu geniessen, sondern auch das symbolische Verbrennen des Ostwindes.
Einen Dank an die Organisatoren /-innen, die Aufbauer, Abbauer und helfenden Hände, für diesen gelungenen Abend, HGB!

Top----

Bundeswettbewerb Brandenburg 2017

Unsere Kindergruppe konnte leider nicht ganz an die hervorragenden Ergebnisse der Meisterschaften anschließen. Viel Pech machte das Wochenende zu einer lehrreichen Veranstaltung für unsere Jungen und Mädchen. 
Am Donnerstag trafen sich alle 13 BW Fahrer um 7:45 Uhr am RUderklub, um gemeinsam ihre Reise nach Brandenburg anzutreten. Mit Kleinbussen ging es auf die Autobahn, sodass am frühen Nachmittag alle in Brandenburg eingetroffen waren. Hier hieß es zuerst Zelte aufbauen, damit man Zuflucht vpr dem starken Regen finden konnte. 

Nachdem dies geschehen war ging es auch für alle in die Halle, da Training eher einer Schwimmeinheit gleichgekommen wäre. dort angekommen wurde mit der Ruderjugend Hamburg Quartier bezogen. Alle bekamen für den nächsten Tag ihre Essensmarken und es ging in die Betten, denn schließlich stand schon am nächsten Tag die Langstrecke über 3000 Meter an. Den Anfang hier machte der ältere Vierer. Und in diesem Rennen ging das Pech los. Die Wendemarkierung wurde übersehen, sodass sie zu weit fuhren und sich dann vom starken Wind abdrücken ließen. Das Ergebnis: Im dritten Lauf für die Bundesregatta am Sonntag gesetzt und viel Frust. Weiter ging es dann im Anschluss mit Jule im Einer. Bis zur Wende fuhr sie ein wirklich gutes Rennen, musste dann aber dem starken Seitenwind Tribut zollen und kam auf der zweiten Streckenhälfte nicht mehr wirklich gut ins Rennen. Somit musste auch Jule sich mit dem vierten Lauf für Sonntag zu frieden geben. Im Anschluss kamen der jüngere Vierer der Jungen und der jüngere Mädchen Doppelzweier. Der Vierer hatte mit Krämpfen in den Unterarmen und der Zweier mit dem Wind zu kämpfen. Insgesamt blieben alle unter ihren Möglichkeiten.

Am Samstag hieß es dann im Zusatzwettbewerb weitere Punkte für Schleswig Holstein zu sammeln. Dies gelang auch. Die Riege von unser Schlagfrau aus dem Zweier (Kim) konnte ihre Abteilung für sich entscheiden und somit wichtige Punkte für die Landeswertung sammeln. Am Sonntag ging es dann ein letztes Mal für unsere Ruderer über die 1000 Meter Strecke. Der ältere Vierer und Jule fanden heute deutlich besser ins Rennen und konnten ihre Finals so deutlich für sich entscheiden. Kim musste leider mit einer Partnerin aus Mölln an den Start gehen, weil Helena nach einem kleinen Unfall am Samstag im Krankenhaus lag. Die beiden machten ihre Sache gut und führen bis zur 500 Meter Marke gut im Feld mit, fielen dann aber auseinander und mussten ihre Gegner ziehen lassen. Der jüngere Vierer blieb leider vom Pech verfolgt. Nach 200 Metern schon in Führung gegangen, verlor Magnus sein Steuerbrodskull und konnte nur noch zusehen, als es sich drehte und zerbrach. Die Führung war dahin und sie konnten zu dritt das Tempo der anderen nicht mehr mitgehen. 

Die Stimmung war trotz des Regens und der ärgerlichen Ergebnisse gut, sodass wir uns alle auf die nächste Saison freuen. Der ältere Vierer und Jule werden nun in den Juniorenbereich wechseln, während der jüngere vierer und Helena und Kim noch ein paar Regatten im Kinderbereich vor sich haben.
Bis zur Vorbereitung im Herbst steht nun aber erstmal der Spaß und die Freizeit im Vordergrund, aber generell gilt: Nach der Saison ist vor der Saison ;-) Morten

BW Brandenburg 2017
Im Bild zu sehen: Jule

Top----

Deutsche U-23-Meisterschaften - München Oberschleißheim

Vom 22. Bis zum 25 Juni 2017 kämpften die Junioren und U23 Athleten auf der Olympiastrecke von 1972 in München um die Medaillen der Deutschen meisterschaft. Die Farben des RKF wurden hierbei von Lars Oke Ohlsen und Lea Michel im Junior B Bereich und von Charlotte Wesselmann um U23 Bereich hochgehalten. Lea startet mit einer Kieler Partnerin (Antonia) im Leichtgewichts Juniorinnen B (15/16 Jahre) Doppelzweier. Lars Oke im Leichtgewichts Junior B Einer und Charlotte im U23 Zweier ohne und Achter.

Am Samstag begann es mit den Finalrennen der U23 Athleten. Charlotte fuhr mit ihrer Partnerin aus Kettwig ein sehr beherztes Rennen Im Zweier. Über 1750 Meter war es ein Kopf an Kopf Rennen, bis Lotte mit einem beherzten Endspurt das Rennen für sich entscheiden konnte. Ein Wahnsinnserfolg, mit dem die Nominierung zur U23 Weltmeisterschaft verbunden ist. Nun wir Charlotte die nächsten drei Wochen in Ratzeburg trainieren, bis es dann am 19 Juli zur WM nach Plovdiv (Bulgarien) geht. Am späten Nachmittag setzte Lotte ihrem Finaltag das I Tüpfelchen auf und holte mit ihren Partnerinnen ebenfalls die Goldmedaille. Absoluter Wahnsinn-wir sind mächtig stolz.

Lars Oke kämpfte im Hoffnungslauf um einen Platz im Halbfinale und fuhr nach einer durchwachsenden Startphase sehr starke 500 Meter. Obwohl er alles gab, hat es leider am Ende nicht gereicht und somit konnte er nicht über den Hoffnungslauf hinauskommen.
Lea fuhr am Donnerstag einen sehr dominanten Vorlauf und qualifizierte sich so direkt fürs Halbfinale. Auch dieses konnte sie für sich entscheiden, sodass eine Mittelbahn für das Finale am Sonntag sicher war. Im Finale ging es dann ein letztes Mal so richtig zur Sache. Die beiden spielten ihre Startstärke aus und legten sich auf den ersten 500 Metern vor das Feld. Auf den zweiten und dritten 500 Metern mussten sie sich einem Boot geschlagen geben und erkämpften einen wahnsinnig starken zweiten Platz und somit die Silbermedaille.

Lea, Oke, Lotte Respekt vor euer Leistung eure Leistungen sind wirklich wahnsinnig stark!!

U23062017
U23062017
Dorothee u. Charlotte
U23062017
Der erfolgreiche Achter, Charlotte ist auf der rechten Seite zu finden :-)
U23062016

Lea mit iherer Partnerin im Leichtgewichts Juniorinnen B 2x sind links zu sehen.

Bericht u. Bilder von Morten geliefert
Ein Bericht aus dem Flensburger Tageblatt dazu vom 7.7.2017
U23  Bericht Flensburger Tageblatt

Top----

Trainingswochenende Mölln 2017

Am vergangenen Wochenende ging es für unsere Kinder und B Junioren ins abschließende Trainingslager. In Mölln konnte unter Laborbedingungen gerudert werden und so der nächste Schritt gemacht werden. Die Junioren reisen nun am Mittwoch nach München, um ab Donnerstag ihr Bestes zu geben.

Die Kinder nutzen diese Woche noch einmal, um gemeinsame Kilometer zu sammeln und für den BW in Brandenburg topfit zu sein! Wir können den Wochenende hoffnungsvoll entgegen schauen und uns auf sehr gute Leistungen freuen! Morten
Trainingslager Moelln2017

 

Top----

 

Über'n Tellerrand ...

Der DRV bietet natürlich auch Wanderfahrten an - die sind zu finden unter https://www.rudern.de/breitensport/wanderrudern unter Verbandswanderfahrten / Termine. Der Ruderverban in Schleswig Holstein bietet unter http://www.rish.de/termine/kategorie/wanderfahrten/ Möglichkeit an, seine Welt mit dem Ruderboot zu erkunden.

Das Ruderer - Portal in Deutschland https://de-de.facebook.com/RUDERSZENE/

Top----

Mitteilungen der Redaktion

Je nach Anzahl der Artikel kann sich das Erscheinungsdatum des Vereinsmedium (in Papierform) "Der Rollsitz" etwas ändern. Ich bitte den Redaktionsschluß zu beachten und angekündigte Artikel auch zu liefern, wenn um Terminverlängerung gebeten wurde.......!!
Sobald die Zeitung einen fertigen Zustand erreicht hat, geht diese an eine Druckerei - dann kann nichts mehr geändert werden.

Artikel für den "Rollsitz" und die Internetseiten:
Geschichten, Berichte oder einfach Infos die für andere Mitglieder interessant sein können, sind immer willkommen.
Wer eine EDV benutzt (oder auch PC genannt), kann Dokumente im Textformat (*.txt) als Rich-Text-Format (*.rtf) oder andere von Word (office 200 oder höhere Version) lesbare Datei, abgeben.
Bilder können bei mir gewissen Umfang eingescannt werden. Wer dies selber macht, sollte der Redaktion das Bild als "Tiff", "JPEG", "GIF" oder "Windows BMP" zur Verfügung stellen. Die Daten können per Diskette oder CD/DVD bei mir abgegeben werden, oder natürlich auch per eMail.
Wenn Ihr mir Berichte oder Tabellen schickt, bitte nicht als PDF - hier kann durch den nötigen Export in das entsprechende Programm erhebliche manuelle Nacharbeit nötig sein. Das ist ja unnötig, weil die Daten ja schon richtig Formatiert in eurem Quellprogramm (Word, Excel etc.) vorliegen.

Die Möglichkeit zur Mitgestaltung an unserer Klubzeitung oder den Internetseiten ist also immer gegeben.
Und gute Ideen und Vorschläge bereichern unsere Medien enorm - also: "Raus aus der Lethargie und ran an die Arbeit".

Einige Artikel werden auch auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wer das nicht möchte muß der Redaktion dies unbedingt mitteilen.

Ein Formular zur Beurteilung der Internetseiten findet unter "Feedback" und kann von jedem ausgefüllt werden, der seine Meinung zur Gestaltung kund tun möchte.
Fehler und Ungenauigkeiten in Ausführungen können vorkommen, diese werden gern korrigiert und sind nicht absichtlich geschehen. Bitte den Umgangston bei der Vorbringung der Wünsche beibehalten - das macht es einfacher ;-)
Die Redaktion

 
Weitere Berichte in den Archiven für 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
 
Top----
HomeRKF | Zurück | DerRKF | Neues | Berichte | Gästebuch | Feedback | Service | Suchen | Autoren | eMail