Berichte und Aktuelles aus dem RKF

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Bekanntmachungen / Informationen

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Berichte von Veranstaltungen etc. sind im Anschluß an die News zu finden

.... RKF News ....

Herbst am RKF

amstag 13. Oktober am Ostseebad, Herbst ? - Mittagstemperatur 25 Grad ( gefühlt 30 ) schwacher Wind aus Südost, reger Ruderbetrieb, ein Achter, ein Fünfer und der Dreier in klarer Sonne auf der Förde. Abgesehen von wenigen Tagen Ende August haben wir einen durchgehenden Sommer von Mai bis Oktober erlebt, der wärmste Sommer seit Jahrzehnten - sagt Meno Schrader. Gestern wurde im Klub beschlossen in der ersten Novemberwoche noch die Fari-Regatta in Hamburg zu besuchen, Vierer, Achter ? An diesem Wochenende starten "unsere Studenten" im Achter in Kopenhagen.
In der Woche ist das Allgemeinrudern Montag und Donnerstag auf 17 Uhr vorverlegt, da sich die Dunkelheit um 19 Uhr schon eingerichtet hat.
Nicht vergessen : am Sonntag 21.10. um 13 Uhr Abrudern. Die "RKF-Filmschaffenden" möchten viele Boote im Innenhafen ablichten.  Bild+Text Uli G.
RKF News 10.2018

 

Westwind am Ostseebad

RKF Westwind
So sah es in diesen Tagen an "unserem" Strand aus, der starke Westwind hat wieder einmal das Fördewasser bis mindestens nach Holnis verschoben ( eher noch weiter raus ) Bei genauer Betrachtung unserer Brückenanlage erkennt man deutlich die rotten Pfähle der von Wind und Wetter beschädigten Konstruktion. An einem so schönen Herbsttag wie heute ( 11.10.) kommt bei leichtem Ostwind das Wasser zurück und die Sandbänke werden mit "Frischwasser"  überspült - und das Floß schwimmt auch wieder voll auf. Beide Fotos von Arne, Uli G.
RKF Westwind

 

Großbaustelle Klubhaus

Zwischenlösung: So wie auf dem Foto v. 27.9. von Klaus Bartels soll es natürlich nicht bleiben. Tische noch bei einem Fachbetrieb zur Generalüberarbeitung und neue Stühle sind ( hoffentlich ! ? ) bestellt. Der Tresen wird sicher noch verkleidet. Uli G.
Renovierung RKF
RKF Renovierung
Am 19 sah es im Klubraum so aus: Bodenbelag istfertig und der Tresen steht schon mal "so da". Da ist noch einiges zu tun ...
Bild + Ton, HGB!
Vor dem Klubraum hat das sich das ausgediente Inventar angesammelt und wartet auf seine letzte Reise.
Renovierung RKF
Noch nicht fertig, aber schon mal was zu sehen ist im Klubraum. Der Fußboden hat am 10.09. einen Grundbelag, für die weiteren Arbeiten, bekommen. Bilder+Text HGB!
Renovierung RKF
Nachfolgen der Bericht von Uli zur Renovierung...
Jetzt geht`s los ! Es ging schon am letzten Mittwoch (29.08.) richtig los. Beate bat darum den Tresen abzureißen, der stand nun schon 46 Jahre wo er immer stand und mußte umfangreichen Renovierungsarbeiten weichen. Da auch die Bierleitungen abmontiert wurden mußte das noch gut gefüllte letzte Bierfaß am Mittwoch unbedingt geleert werden. Das hat keine Schwierigkeiten bereitet ! Schwierig war der Ausbau des gesamten Tresens, aber kein Problem für zwei unserer aktiven Studenten. Jörn und Yannik ( siehe nachfolgendes Foto) haben unter großem körperlichen Einsatz die Sache zufriedenstellend gelöst. Wie oft haben Altgediente über Generationen hinweg hier für den Umsatz der Brauerei gesorgt, oft gegen ihren Willen. 
Renovierung 2018
Auf den Fotocollagen sieht man auch zwei Altgediente in der Telefonecke und das über Jahrzehnte - 1975 - 201o und 2018. Unser erstes Telefon war natürlich schwarz mit Drehscheibe. Die Collage mit den vier Fotos am Tresen zeigt mehrere Generationen im Einsatz.
Rnovierung 2018
Jetzt ist Beate die treibende Kraft um die Daten der Fertigstellung unseres Innenraumes einzuhalten. Nun treten Firmen in Aktion.
Renovierung 2018
Für die gute Vorarbeit ein großes Dankeschön an: Jörn, Yannik, Karin, Stefan, Kerstin, Tarek, Alexa mit Freund. Arndt und Andreas L. ( der einzige Fachmann ) auf dieser Baustelle. Die großen Tische sind zur Überarbeitung abgeholt, die Stühle bis zum Ersatz eingelagert und die völlig verstaubten blauen Sitzkissen endlich entsorgt.   Uli G.

 

Arne - Meister der Grillkohle ! 

Die ewigen Sommerabende regen zu Ruderaktivitäten an - und das beinahe täglich. Das wird ein Jahr der Kilometerleistungen. Rudern und anschließend der Sprung vom Floß in die für uns warme Förde sind schon alltäglich. Und was machen wir danach ?
Wir können doch bei solchen mediteranen Bedingungen nicht gleich nach Hause gehen, zumal das Schlafzimmer noch viel zu aufgeheizt ist. Da heizen wir auch gern zusätzlich das Grillgerät an und wärmen unsere schöne Terrasse ( Ostseite ) im Klub auf.  Arne J. hat wieder Fleisch und Wurst besorgt, Salate und französisches Stangenbrot bringen andere mit. "Andere" sind immer die gleichen Mitglieder, meistens die Damen.
Für die Getränke sorgen Karin und Stefan zu den erschwinglichen Klubpreisen. Die Summe für das Grillgut wird je nach Hunger anteilmäßig bezahlt. Hunger und Appetit sind sehr unterschiedlich verteilt. Die gewaltige Rauchentwicklung am Anfang vertreibt Fliegen und Wespen, und Arne legt dann bald die auf den Punkt genau gegrillten Spezialitäten den oft ungeduldigen Klubkameraden auf den Teller. Gezapftes Bier und der Sonnenuntergang in den Fenstern der Marineschule sorgen für eine harmonische Stimmung, ganz ohne Gespräche über Trump, Ergodan und Krankheiten. Arne hat sich als Grillmeister bewährt und soll bei der nächsten Jahreshauptversammlung als Grillwart - sicher einstimmig - gewählt werden, was er allerdings nicht möchte, er hat schon Ehrenämter genug. Laßt uns die Abende am Ostseebad noch lange genießen , am 28.Oktober stellen wir wieder auf die Winterzeit um.   Uli G.

RKFNews 08.2018
RKFNews 08.2018

 

Achter anlegen - wirklich so schwer ?

Wo sind die Probleme ? "ich war auf der falschen Seite", " ich habe nicht an den Seitenwind gedacht", "ich hatte nur die Lesebrille mit", "ich war von der Abendsonne geblendet" usw. Die Collage zeigt deutlich wie man nicht anlegt. Der Winkel zwischen Boot und Floß ist viel zu groß. So legen nur Anfänger an - denkste !! Nach genauer Betrachtung vieler Fotos gewinnen die "Neuen" gegen die "Alten" drei zu eins. Sicher können Altgediente stilistisch inzwischen besser rudern, aber bei den Anlegemanövern mit dem Achter ist es manchmal besser wegzuschauen - klingt gehässig - ist aber so ( Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel ). Der Datenschutz verbietet es nach neuesten Gesetzen die Namen der Steuerleute zu nennen.
Uli G.
RKF News

 

  

 

Berichte aus dem RKF

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Berichte von Mitgliedern, hier in verschiedene Kategorien eingeordnet, zur schnelleren Übersicht.
Neuigkeiten / Bekanntmachungen sind oben zu finden (haben nur kurze Lebensdauer).....
Informationen zur Printausgabe "Der Rollsitz" Nr. 181: In Auslieferung

Berichte aus dem Oktober
- 07.10.2018 - Lauenburger Wasserschlacht II (Fortsetzung aus dem Vorjahr)
Berichte nach Bereichen sortiert
Veranstaltungen, allgemeine Berichte Verschiedene Links
- Lauenburger Wasserschlacht II (Fortsetzung aus dem Vorjahr)- Archiv der Berichte
- RKF Film 2018 - Infos der Redaktion
- 50. Bundeswettbewerb der Kinder in München- Aktuelles für Zwischendurch
- Firmenruderregatta und Sommerfest (16.06.2018)-
- Abendstimmung im RKF-
- Crashkurs 2018 -
- Anrudern 2018-
- Osterfeuer am Kamin -
- Gemeinschaftsdienst I-
- Ulis Diaabend (Verschoben, nicht aufgehoben)-
- RKF in bester Verfassung (JHV) (JHV 23.02.2018)-
- AH - Jahreshauptversammlung -
Berichte zu Regatten Berichte zu Wanderfahrten
- Deutsche Jugendmeisterschaften (DJM)- Alsen Rund 2018
- Regatta Hadersleben (06.-08.06)- Wanderfahrt Weser (09.-13.05.)
- Regatta Hamburg (01.-03.06.)- Jugendwanderfahrt 2018
- Regatta Köln (18.-20.05.)- Wanderfahrt Berlin (06.- 14.06.2018 )
- Regatta Otterndorf (18.-20.05.) - Miniwanderfahrt in Dänemark
- Regatta Bremen (04.-06.04.)-
- Regatta Lübeck (27.-29.04.) -
- Regatta Bergedorf (Dove-Elbe-Rallye)-
- Paula Wesselmann siegt im 8er für Cambridge-
Alle Berichte der Jugend Alle Berichte der Erwachsenen
- Deutsche Jugendmeisterschaften (DJM)- Gemischte Achtermannschaft
- Jugendwanderfahrt 2018- Alsen Rund 2018
- Regatta Hadersleben (06.-08.06)- Wanderfahrt Weser (09.-13.05.)
- Regatta Hamburg (01.-03.06.)- Verschiedenes im Sommer 2018
- Regatta Köln (18.-20.05.)- Wanderfahrt Berlin (06.- 14.06.2018 )
- Regatta Otterndorf (18.-20.05.) - Miniwanderfahrt in Dänemark
- Regatta Bremen (04.-06.04.)- Regatta Bergedorf (Dove-Elbe-Rallye)
- Regatta Lübeck (27.-29.04.) - Norwegen Studenten 2018
- Paula Wesselmann siegt im 8er für Cambridge-
Berichtsarchiv der Vorjahre
Weitere Berichte sind in den Archiven für ....
2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
..... hinterlegt
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Lauenburger Wasserschlacht II

(Fortsetung aus dem Vorjahr)

Am 3. Oktober 2018 nahm erneut eine Vierermannschaft des RKF der Altersklasse H, bestehend aus Gerd Larsen, Hanni Staats, Sigi Grisée, DieterSauerberg und Stm. Stefan Lehnert, an der traditionellen Langstreckenregatta von Boizenburg nach Lauenburg teil.
Wir reisten am Vortag an und übernachteten in der Zündholzfabrik, einer großzügig ausgestatten Jugendherberge am Elbufer. Mit etwas Unbehagen registrierten wir den stürmischen Westwind und den heftigen Wellengang. Am Morgen des Regattatages ein unverändertes Bild: aufgewühltes Elbwasser mit Schaumkronen, Tendenz steigend.
Trotz der widrigen Bedingungen fuhren wir gelassen zu dem an der Boize gelegenen Startplatz und gingen bei ruhigem Wasser als eines der ersten Boote auf die 11,5 km lange Strecke. Dies änderte sich schlagartig, als wir nach 500 Metern die Elbe erreichten. Auf den folgenden 4 Kilometern hatten wir mit hohem Wellengang und stürmischem Gegenwind zu kämpfen. Ein Wasserschwall nach dem anderen schwappte über uns hinweg und durchnässte uns völlig, Stefan war unentwegt am Schöpfen. Im Mittelteil der Strecke wurden die Bedingungen wegen des kurvigen und damit geschützteren Verlaufs der Elbe besser. Auf den letzten 2 Kilometern begann der Kampf gegen Wind und Wellen erneut. Wir wussten, dass auf diesem Streckenabschnitt im letzten Jahr einige Boote vollgelaufen waren und ruderten mit gehörigem Respekt dem Ziel entgegen. Zum Glück steuerte Stefan uns auf einer „Ideallinie“ durch die Wellenberge, so dass wir nach knapp einer Stunde erschöpft und erleichtert die Ziellinie passierten. 
In unserem Rennen (5 Mannschaften) wurden wir nach berechneter Zeit mit ca. anderthalb Minuten Rückstand auf eine (mit einer elektrischer Lenzpumpe ausgestatteten) Hamburger Renngemeinschaft der Altersklasse D Zweiter.
Kurze Zeit, nachdem wir das Ziel erreicht hatten, wurde die Regatta wegen der widrigen Verhältnisse abgebrochen. Drei nach uns gestartete Vierer waren bereits im ersten Streckenteil vollgelaufen und wurden von Rettungskräften geborgen. Alle Boote ab Startnummer 13 mussten nach Boizenburg zurückfahren bzw. wurden nicht auf das Wasser gelassen.
Die Veranstaltung klang im Bootshaus der RG Lauenburg in geselliger Runde und bei schmackhaftem Haxenessen aus. Insoweit hatte sich die Reise auch für diejenigen Ruderer, die auf dem Wasser nicht zum Zuge gekommen waren, gelohnt.

Lauenbur 10.2018
Bericht u. Bild von Dieter S.
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Gemischte Achtermannschaft  

Was in früheren Epochen kaum vorstellbar war ist heute weit verbreitet - ein gemischter Achter !  Auch im Altherrenachter hat jeder einmal Anspruch auf Urlaub, und da wird es gern gesehen ( erduldet - geduldet ) wenn am Montag- oder Mittwochabend unsere Damen etwas aushelfen um entstandene Lücken zu schließen. Karin V. ( Nummer 6 ) findet es auch herrlich wenn mal richtig gerudert und nicht dauernd inhaltslos gelabert wird, und Ilka ( Nr. 5 ) schaut trotz langjähriger Erfahrung auch noch mal gern auf die Blattführung der "Altgedienten" . Gute Harmonie zwischen Oldies und der nachrückenden Generation.   Uli G.

Mixed Achter 08 2018

Von 1 nach hinten: Gerd H. , Hanni S. , Jürgen P. , Jochen S. , Ilka S. , Karin V.
, Sigi G. , HGB. , Steuermann Stefan L., Bild von Uli G.


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DJM (Deutsche Jugendmeisterschaften)

Junior B Leichtgewichte (U17)
Wie schon zu den vergangenen Regatten galt es für Lewin und Lars gesteuert von Lea in Renngemeinschaft mit Kappeln und der Lübecker Ruder-Gesellschaft die Farben des Ruderverbandes Schleswig Holstein hochzuhalten. Am Wochenende vor der Meisterschaft bereiteten sich die 5 in Mölln noch einmal auf den anstehenden Wettkampf vor. Der Abstand zum ersten Vierer des Ruderverbandes blieb wie an den letzten Wochenende gering, sodass alle mit einem guten Gefühl in die Meisterschaft starten konnten. Auf der Meisterschaft ging es in jedem Rennen um alles. Der Vorlauf wurde von der jungen Mannschaft taktisch sehr gut gefahren, sodass man sich den Hoffnungslauf sparen konnte und direkt ins Halbfinale einzog. Im Halbfinale bekam unser Vierer es dann mit starken Gegnern zu tun. Schon früh setzten sich drei Boote ab, denen unser Boot nicht ganz folgen konnte. Beherzt kämpften sie bis zum Ende und sicherten sich mit Platz 4 eine Innenbahn im B Finale. Hier sollte die Saison am Sonntag zufriedenstellend abgeschlossen werden. Es entwickelte sich wieder ein enges und spannendes Rennen, in dem unsere Jungs bis zur Streckenhälfte vorne mitmischen konnten, bevor die Kräfte etwas nachließen. Knapp eine Länge hinter den führenden Booten kamen sie auf Platz 4 ein, womit sie sich den Platz der goldenen Mitte aller gestarteten Boote sicherten. Dies ist ein wirklich beeindruckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass alle Sportler dem jüngeren Jahrgang angehören und die Saison sehr intensiv war. Wir freuen uns auf die nächste Entwicklung im Winter, um in der nächsten Saison noch besser angreifen zu können.

DJM 2018 DJM 2018

Bild von Konstantin

Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de

Junioren B (U17)
Anders als unsere Leichtgewichte bereitete Konstantin sich am Wochenende vor der Meisterschaft in Lübeck vor. In Renngemeinschaft mit Lübeck, Ratzeburg, Friedrichstadt und Geesthacht hatte er sich für die Meisterschaft nach den vergangenen Regatten viel vorgenommen. Gleich im Vorlauf hatte der Vierer es mit den zwei stärksten Gegnern aus Berlin und Dortmund zu tun, die die Regatten bisher dominierten. Trotz schwieriger Bedingungen auf der Strecke spielte die Mannschaft Ihre Startstärke und die starken zweiten 500 Meter aus. Als Sieger des Vorlaufs stand Dortmund direkt im Finale, während Konstantins Vierer in den Hoffnungslauf musste. Diesen konnte die Mannschaft souverän hinter Dortmund auf dem zweiten Platz abschließen und stand so im Finale der besten 6 Boote. Hier galt nun die Devise alles oder nichts. Vom Start an entwickelte sich ein extrem enges Rennen um die Plätze 1-4. Nach 500 Metern konnten Dortmund und Berlin sich absetzen, sodass Konstantins Vierer Bord an Bord mit der Mannschaft aus Magdeburg um Platz 3 kämpfte. Bis zum Ende war es nie mehr als eine Startnummernbreite, die die beiden Boote trennte. Dieser Zweikampf hielt bis auf die Ziellinie an. Leider erhöhten die Jungs aus Magdeburg noch einmal die Schlagzahl, sodass Konstantins Vierer auf den letzten 100 Metern wertvolle Bruchteile einer Sekunde einbüßte und 2/10 Sekunden hinter Magdeburg auf dem vierten Rang einkam. Nach der anfänglichen Enttäuschung bei den Jungs, die größer hätte nicht sein können, wurde ihnen bald klar, dass sie gerade ein wahnsinnig enges Rennen gefahren waren und sich in einem sehr starken Feld super behaupten konnten. Als Abschluss einer harten Saison ein schmerzhafter Ausgang, der alle für die nächsten Rennen jedoch nur härter machen wird und dafür sorgen wird, dass alle in guter Erinnerung an diese Saison denken werden.

DJM 08 2018
Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de

Juniorinnen A (U19)
Nach einem stetigen Auf und Ab in der Saison saß Solveig letzten Endes in einem 4+, der in Renngemeinschaft mit der Lübecker RG und Geesthacht gefahren wurde. Außerdem unterstütze unsere Steuerfrau Lea die Mannschaft mit ihrem Können. Nachdem spontan umgeplant werden musste, trainierte auch dieser Vierer am Wochenende vor der Meisterschaft in Mölln. In den Abschlussbelastungen konnten annehmbare Relationszeiten erreicht werden, sodass die Mannschaft selbstbewusst zur Meisterschaft anreisen konnte. Da nur 4 Boote gemeldet waren, wurden ein Bahnverteilungsrennen und ein Finale ausgefahren. Im Bahnverteilungsrennen lief kaum etwas zusammen, sodass die Mannschaft mit einem großen Abstand auf dem vierten Platz einkam. Nach dem Rennen mussten viele Dinge geklärt und aufgearbeitet werden, damit die Mädels im Finale eine besser Leistung abrufen konnten. Zu viert arbeiteten sie einen Rennplan aus und riefen sich selbst nochmal alle im Training geübten Punkte in den Kopf. Am Sonntag ging es dann noch einmal auf die Strecke, um ein letztes Mal gemeinsam ein gutes Rennen abzuliefern. Technisch liefen nun deutlich mehr Dinge zusammen, sodass man länger mit den anderen Booten mithalten konnte und den Abstand verkürzen konnte. Dennoch reichte es leider nur für den vierten Platz.

Seniorinnen B (U23)
Auch im U23 Bereich sollte Solveig in Renngemeinschaft mit der Lübecker Ruder-Gesellschaft an den Start gehen. Bei drei gemeldeten Booten war eine Medaille schon sicher. Da es sich um zwei Auswahlboote des DRV handelte, war auch klar, dass es die Bronzemedaille werden würde. Dennoch ging es darum in jedem Rennen auf das vorherige aufzubauen und so lange wie möglich mit den anderen Booten mitzufahren. Im Bahnverteilungsrennen verpennte die Mannschaft den Start ein wenig, sodass bereits nach dem ersten 15 Schlägen viel Luft zwischen den Booten war. Hieran musste also gearbeitet werden, damit es im Finale etwas besser aussehen konnte. Gesagt, getan. Alle vier waren vor dem Start hellwach und kämpften jeden Schlag um jeden Zentimeter. Das Ergebnis: bis zur 250 Meter Marke könnte man mit beiden DRV Booten auf einer Höhe fahren, bevor man abreißen lassen musste. Nach 1600 Metern wurde es noch einmal spannend. Einer der Vierer die weit enteilt waren fing einen kapitalen Krebs, sodass sie 10 Sekunden stehen blieben. Allerdings war auch dies genug Abstand zu unserem Vierer, um danach wieder ins Rennen zu finden und ungefährdet zu Silber zu fahren.
Am Ende steht die Bronzemedaille für Solveig und ihre Mannschaft, die der gerechte Lohn für eine sehr harte, kraftraubende und lange Saison ist.
Uns als Verein bleibt nur zu sagen, dass wir all unseren Junioren, die auf der Meisterschaft um die Medaillen gekämpft haben herzlich gratulieren, stolz auf sie sind und für das nächste Jahr die Daumen drücken, damit sie dann noch stärker auf den Meisterschaften auftreten können. Nun wird zunächst der Sommer genossen, bevor es nach den Sommerferien wieder heißt: nach der Saison ist vor der Saison und wir alle wieder in die Vorbereitung einsteigen.

DJM 08 2018 Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de
DJM 08 2018
Bild von © Detlev Seyb, meinruderbild.de
Bericht: Morten S.

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Alsen Rund 2018

Am 29. Juni 2018 (um 19.00 h) bei einer herrlichen Abendsonne, starteten drei Ruderer vom RKF und zwei vom ERC, die jährliche Wanderfahrt „Rund um Alsen“. Die erste Etappe ging vom Flensburger Ruderklub bis Gravenstein. Beim deutschen Ruderverein Gravenstein schlugen wir unser Nachlager auf und aßen, dort bei Mondenschein auf deren Terrasse, unseren leckeren Alsennudelsalat.
Alsen Rund 2018
Am nächsten Morgen (30.06. um 6.00 h) brachen wir auf zur zweiten Etappe. Bei schönem Wetter und westlichen Winden fuhren wir um die Halbinsel Broager. Die Sicht auf die Küsten in unserer schönen Flensburger Förde war sehr klar. Als wir in die Bucht vor Sonderburg ruderten, hätten wir sehr lange einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Mittags kamen wir beim deutschen Ruderklub in Sonderborg an und legten dort eine kleine Kaffeepause ein. Nach der Pause fuhren wir den Alsen Sund hoch zum Ruderklub Norderharde in der Dyvik. Nordöstliche Winde machten es uns nicht so leicht den Sund zu queren. Um 17.00 h kamen wir in der Dyvik an. Nach einem Bad in der Ostsee schlugen wir unser Nachtlager auf, aßen Abendbrot und krochen in die gemütlichen Bettkojen des Ruderklubs.
Alsen Rund 2018
Die dritte Etappe (01.07.) um die Nordspitze starteten wir zeitig um 5.00 h, da der Wind weiterhin aus nordöstlich Richtung angesagt war. Wir hofften auf Windstärke 2-3, leider war es 3-4 und unser neuerworbenen Mitruderer Yannick wurde auf die Steuerprobe gestellt. Als Ruderer trocken zu bleiben war wirklich schwierig.
Nachdem wir die Nordspitze umrundet hatten, wurden die meterhohen Wellen kleiner. Zum Glück kam die Sonne heraus und wir Ruderer trockneten schnell wieder. Wir passierten die Ostküste Alsens, vorbei an Kobingsmark Strand, dem Leuchtturm von Pol, die Fähre Fynshavn bis Mommark . Dort gab es, wie jedes Jahr, ein leckeres dänisches Softeis. Nach einer längeren Pause, machten wir uns auf den Weg das südliche Kap Alsens sowie die Insel Kegnaes zu umrunden. Da es die Sonne an diesem Tag sehr gut mit uns meinte, entschieden wir uns wieder nach Sonderborg zu rudern. Dort übernachteten wir beim deutschen Ruderklub Germania und genossen von deren Balkon aus, den schönen Ausblick auf die Stadt und den Sund.

Alsen Rund 2018

Alsen Rund 2018
Die vierte und letzte Etappe (02.07.) fuhren wir mit nordöstlichen Winden zurück nach Flensburg. In der Sonderburger Bucht mussten wir noch gegen ein paar seitlichen Wellen kämpfen. Um Broager wurden wir mit Rückenwind herum geweht und die Flensburger Förde ruderten wir, mit östlichen Winden, auf der deutschen Seite zurück zum Ruderklub. Für das nächste Jahr steht „Alsen Rund“ wieder im Terminkalender, weil es immer wieder Spaß bringt sich der Herausforderung zu stellen :).
I. Sahling

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Jugendwanderfahrt 2018

Tag 1 (Flensburg – Würzburg) Bericht von Maja
Am Dienstag, den 10. Juli, versammelte sich unsere Truppe um 9:50 mit Ausnahme unseres Fahrtenleiters Bjarne, der mit Lars Hilfe bereits am Sonntag unsere drei Vierer nach Würzburg gefahren hatte, am Flensburger Bahnhof. Mit dabei waren außer Bjarne und Lars noch Johanna, Lea, Konstantin, Jonas, Mitja, Helena, Lukas (auf Krücken mit Bänderriss), Niklas (Niki), Mariella (Elli), Lewin, Solveig, Franziska (Franzi), Magnus, Oke und Maja.
Nach einer (typischen) Verspätung von mindestens 10 Minuten kamen wir am altbekannten Hamburger Hauptbahnhof an, wo Wiebke zu uns stieß, sodass wir nun, endlich vollständig, in unseren ICE nach Würzburg steigen konnten (dieses Jahr ohne Komplikationen und Missverständnisse…). Mit Kartenspielen, FreeWifi und angeregten Unterhaltungen ging die Fahrt schnell vorüber, sodass wir gegen 17 Uhr in Würzburg ankamen. Dort holte Bjarne unsere Rucksäcke ab und wir machten uns zu unseren Fußmarsch zum Würzburger Ruderklub auf und erhielten bereits die ersten vielversprechenden Eindrücke von alten Schlössern, Burgruinen und Brücken während der Wanderfahrt.
Im Klub angekommen bereiteten wir unsere Isomatten und Schlafsäcke aus und machten uns danach an das Aufriggern der Boote. Die extra angeschafften Campingböcke blieben uns ein wirres Rätsel, weshalb diese wieder in den Karton wandern mussten. Auch trafen wir alte Bekannte wie Lennart Geerdes und Richard Strunck, den wir im Einer bei unserem Anbaden im Main mehr oder weniger freiwillig im Einer kentern ließen. Skulls kann man eben auch schon auf dem Wasser ausbauen…. Nach einigen Rachezügen und Wasserschlachten ging es dann ans Essen, welches an diesem Abend aus Hotdogs bestand, die wir noch alle gemeinsam kochten. Abends entschlossen wir uns dann dazu, die Gegend zu erkunden (leider immer ohne unseren „Krüppel“ oder Invaliden Lukas) und stapften die Hügel und Weinberge zum Schloss hinauf. Oben angekommen wurden wir mit einem weitreichenden Ausblick über die Stadt belohnt, wo wir ein Weilchen verweilten, bevor wir wieder aufbrachen. Später am Abend wurde nur noch die Bootsverteilung für den ersten Rudertag nach Karlstadt bekannt gegeben, bevor wir alle in unsere Schlafsäcke krochen und endlich mehr oder wohl eher weniger schlafen konnten.

Tag 2 (Würzburg – Karlstadt) Bericht von Lars
Nachdem alle am vorhergehenden Tag gut angekommen sind, und eine hoffentlich erholsame Nacht hatten, ging es los mit dem ersten Rudertag an dem wir den Ruderklub Karlstadt erreichen wollten. Nachdem wir bei gutem Wetter losfuhren, fing es immer wieder zwischendurch an zu Regnen, sodass wir die etwa 30km lange Strecke fast ohne Pausen durch ruderten, war die Laune jedoch bei nahezu  keinem verschlechterte, was sicherlich auch der nebenbei von dem Steuermann gesteuerten Musik zu verdanken war. Kurz nachdem wir in Karlstadt ankamen gingen die meisten trotz des Regens baden, und es wurde wie schon am Vortag probiert sich gegenseitig reinzuschuppsen oder runterzudrücken. Außerdem konnten zwei  hier nicht zu erwähnende Personen der Versuchung nicht wiederstehen, die Gigbootrolle als eine Art Rutsche zu benutzen.  Als wir nun alle relativ erschöpft wieder in den Klubraum kamen, und uns ausruhen wollten, kam überraschend ein Zumba Kurs und wir mussten wiederwillig unsere plätze räumen. Kurz darauf fingen dann allmählich alle an auf den mitgebrachten Gaskochern zu kochen.  Nachdem alle gesättigt aufräumten war die Freude groß, als Bjarne uns erzählte, dass jeder einen Eisbecher ausgegeben bekommt. Wie versprochen ging wir dann einen knappe halbe Stunde später zur Eisdiele und einige entschieden sich danach noch zu der nahegelegen Burg hoch zuwandern, was mit einem weitläufigen Blick auf das Umland belohnt wurde. Abends saßen wir daraufhin noch kurz nett zusammen und gingen dann fast alle relativ müde schlafen, um am nächsten Morgen ausgeruht die nächste Etappe in Angriff zu nehmen.

Tag 3 (Karlstadt – Neustadt) Bericht von Johanna
Vor uns lag früh am Morgen die längste Etappe der gesamten Wanderfahrt. Natürlich hochmotiviert und mit gepackten Seesäcken brachen wir also in Karlstadt auf.
Nach und nach begann die Sonne mehr und mehr zu scheinen und es wurde heißer. Solch eine Wetterlage waren wir aus Flensburg gar nicht gewohnt. Parallel entwickelte sich in jedem der drei Boote eine eigene Musiksphäre. So ruderten drei Diskoboote mal mehr mal weniger nah beieinander den Main abwärts. Als wir dann endlich unser Ziel, ein Campingplatz bei Neustadt, erreichten, waren einige von uns von der Sonne gezeichnet. Trotz des etwas schwierigen Anlegens über eine glitschige Slipanlage ging alles recht schnell, sodass wir uns im Main erfrischen und anschließend essen konnten. Am späteren Abend spielten wir noch einige Spiele, die laut einigen jeder kennen sollte, der eine Kindheit hatte - Schokoladeessen, Topfschlagen und Pyramidenbau. Ein paar von uns machten sich dann noch auf den Weg, um eine nahegelegene Burg zu besichtigen. Die meisten jedoch wollten „stegen“, sprich sich auf den Steg setzen und Karten spielen oder einfach nur quatschen.
Die Zelte waren glücklicherweise schon aufgebaut und so konnten später alle in ihre teils mit Unmengen an Mückenspray kontaminierten Zelte schlüpfen und sehr gut schlafen, um sich für den nächsten Tag zu wappnen.

Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 4 (Neustadt – Wertheim) Bericht von Lea
Morgenmuffel und Frühaufsteher konnten wir auf unserer Tour stets erkennen; müde, verquollene Augen, noch vom Schlaf zerknitterte Gesichter, mechanisch wirkende Bewegungen und ein wortkarges „Hm?“ trafen auf energiegeladene Tätigkeiten, Sätze mit mehr als 3 Wörtern und ab und an sogar mal ein Lachen am frühen Morgen. Erstaunlicherweise waren diese beiden Extrema nach einer Nacht im Zelt noch besser zu unterscheiden: Während ich gerade den Zelteingang öffnete und mich blinzelnd ans helle Licht der Außenwelt gewöhnen musste, hatte Maja schon all ihre Schlafsachen zusammengeräumt und war dabei ihr Zelt abzuräumen.
Doch schon bald kamen wir alle in ein hektisches Gewusel aus Handtücher suchen, Taschen packen und Vorbereitungen für das Frühstück treffen. Schließlich saßen wir dann alle zur abgemachten Frühstückszeit mit halbwegs gepackten Sachen im Sitzkreis und freuten uns, unsere knurrende Mägen füllen zu können.
Gestärkt verstauten wir unsere Taschen im Klubbus und machten uns auf zu den Booten. Glücklicherweise mussten wir nur eine der kürzeren Strecken mit 29.7km rudern und nach den ersten Kilometern schien es so, als ob ein Gewitter aufziehen würde. Bjarne, der in meinem Boot saß, machte sich schon Sorgen und suchte an den Ufern des Main nach notfalls benötigten Anlegemöglichkeiten, die wir jedoch nicht benötigten. Ein heftiger Sturzregen ergoss sich aus den Wolken über uns und wir ruderten schneller, um der Wolkenfront zu entgehen- aber keine Chance! Die Wolken zogen noch eine Weile mit uns, sodass wir den Regen erdulden mussten oder sollte ich schreiben durften? Denn bei den heißen Temperaturen hatten wir nichts an dem Regen auszusetzen und bald schon flutete uns Sonnenschein von oben und Hitze von allen Seiten.
Die Kilometer ruderten sich natürlich nicht von selbst, doch mit guten Freunden, nicht unbedingt immer guter, aber dafür lauter Musik und vielen Späßen und Lachen im Boot kam uns der Weg viel kürzer vor. In Wertheim angekommen war die erste Aktion unserer Freizeit eine Erfrischung im Main zu suchen und nach ein wenig Geplansche im Wasser, bereiteten wir uns darauf vor, Essen zu kochen. Abends machte sich dann noch der Großteil von uns auf in die Stadt zum Eis essen und zur anschließenden Besichtigung der Burg, von der aus man einen tollen Überblick über die Stadt, den Main und die umliegende Region hatte. Das Highlight des Abends war dann das Vorbeifahren eines Partybootes, welches nicht nur für Stimmung bei den Partygängern, sondern auch bei uns sorgte. So ließen wir den Tag auf dem Balkon mit den restlichen Pfannkuchen einer Kochgruppe und tiefsinnigen Gesprächen ausklingen, bevor sich dann alle zur Ruhe legten- einige in den Örtlichkeiten des Ruderklubs und andere einfach unter dem freien Sternenhimmel.


Tag 5 (Wertheim – Miltenberg) Bericht von Franziska
Der heutige Streckenabschnitt erstreckte sich zwischen Wertheim und dem Miltenberger Ruderclub. Für diesen Tag waren mit dem Boot 32,5km zu überwinden und die trüben Morgengedanken wurden schon bald durch das beste Sommersonnenwetter vertrieben. So konnte die Fahrt ihren Lauf nehmen. Im Nachhinein kann man leider nicht mehr feststellen, ob das Folgende der Hitze, prallen Sonne oder einem übermäßigen Schlagerkonsum zuzuschreiben war, doch gegen Mittag konnte sich kaum noch einer aus der Truppe wie ein adäquater Ruderer aufführen, sodass sich Oke gar wie ein "Boogie-Woogie Mädchen" fühlte. Endlich im nächsten Ruderklub angekommen, sollte der Erschöpfung durch ein Bad im Main Abhilfe  geschafft werden, doch da nahm die Tragödie schon ihren Lauf - zumindest für Konstantin. Dieser verletzte sich nämlich beim Sprung ins kühle Nass und sofort wurde der lädierte Fuß mit Unmengen an Jod provisorisch verarztet. Ein Besuch im Krankenhaus blieb leider nicht aus, während sich der Rest aufmachen konnte, die Stadt zu besichtigen. Im ältesten Gasthaus Deutschlands ließen sich die hungrigen Ruderer nieder und es wurde eine große Auswahl an bairischen Speisen und Getränken verdrückt. Dort traf auch wenig später der Verletzte mit seiner Krankeneskorte ein und so gab es zu Haxen und Bier auch Erzählungen von kuriosen Arzthelferinen und mehreren Stichen. Damit musste man nun auch Konstantin für die restliche Wanderfahrt zu den Invaliden zählen, doch für alle Unverletzte stand am nächsten Tag eine der längsten Etappen bevor und so fielen wir bald gesättigt und zufrieden in unsere Betten. 


Tag 6 (Miltenberg – Aschaffenburg) Bericht von Lewin
Am Sonntag, den 15.07. ging es ~37 km von Miltenberg nach Aschaffenburg. Es war ein Tag wie jeder andere; wir sind aufgestanden, haben gefrühstückt, haben uns fertig gemacht und sind los. Es war Mal wieder sehr warm. Wir ruderten und ruderten. Kurz vor Erlenbach (ein kleiner Ort am Main) kam eine der vielen Schleusen. Kurz nach der Schleuse sahen wir ein Schild aus Stoff, auf dem stand: "Moin Ruderjugend RKF". Nach einer kurzen Gehirnanstrengung sind wir auf den Schluss gekommen, dass das Döschen (Andreas) und Karin waren. Die waren gerade in Erlenbach Verwandte besuchen und haben uns das
Schild gebastelt. Ein paar Kilometer später kamen dann auch die beiden in Erlenbach ans Ufer runter und haben noch das letzte Boot von uns erwischt. In der Mittagspause war als Highlight eine Wasserbombenschlacht geplant, welche jedoch aufgrund fehlender Mittel nicht stattfinden konnte. Am Nachmittag kamen wir erschöpft in Aschaffenburg an und richteten uns da ein. Am Abend spielten wir noch Werwolf und Bullshit und gingen bald schlafen.

Jugendwanderfahrt 07 2018
Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 7 (Landtag Aschaffenburg) Bericht von Mariella
Einen Tag Pause! Manch einer hat diesen Tag wohl sehnsüchtig erwartet- gerade, wenn die Vorherigen so brütend heiß waren, dass man am liebsten nicht nur die Hände ins Wasser gestreckt hätte, sondern am liebsten gleich Hals über Kopf ins kühle Nass gesprungen wäre…
So ging es am Morgen nicht in die Boote, sondern per Bus in Richtung Kletterpark. Wie üblich bei solchen Fahrten wurden tiefgründige Themen erörtert, und Franzi improvisierte eine bühnenreife Oper- oder war es doch  eine Operette? -  zum Besten. Währenddessen belehrte sie uns über die feinen aber doch entscheidenden Unterschiede zwischen eben jenen, wobei sich herausstellte, dass sie eine bekennende Opernliebhaberin ist 
Im Wald angekommen konnte sich Bjarne, der während der Fahrt gut auf seine Schäfchen aufpassen musste, dann auch wieder entspannen und uns auf die Schüler, die ebenfalls im Klettergarten waren, loslassen. Wir bewiesen diesen daraufhin, dass nur Weicheier Handschuhe zum Klettern benötigen, obgleich unsere Hände zusätzlich durch Blasen vom Rudern gepeinigt waren, und nachdem die Schüler  in die Flucht geschlagen worden waren, hatten wir den gesamten Hochseilgarten für uns allein.
Johanna bewies ihre Tapferkeit an jenem Montagmittag, indem sie, nachdem sie sich den Arm böse eingequetscht hatte, den Schmerz ignorierend mit in die Stadt kam, wo wir uns in eine Stadt- und eine Freibadgruppe aufteilten. Während sich die Stadtgruppe kulturbewusst das Aschaffenburger Schloss wenigstens von außen anzuschauen, um danach eine nachgebaute römische Villa zu besichtigen, gaben wir Restlichten uns der Hitze geschlagen und wanderten in Richtung Freibad, wo  wir uns freudig ins  Wasser warfen. Nach einer ersten Erkundungstour durch die Becken, bei der sich vor allem die lange Rutsche als ausgezeichnet erwies, trauten wir uns zu den Sprungtürmen. Wir hatten es uns nämlich als Ziel gesetzt, einmal den Zehn-Meter-Turm zu besteigen, und wollten uns nun langsam an diese Höhe heranarbeiten. So zeigte Maja ihr Können beim Einer-Springen, indem sie kurzerhand einen Handstandüberschlag ins Wasser machte, und Jonas sprang perfekte Saltos- ich eiferte den beiden eifrig nach, allerdings pierte mir komischerweise jedes Mal der Rücken danach…
Jedenfalls marschierte Helena nach ihrem Dreier-Sprung schnurstraks zum Bademeister, dass er doch die höheren Türme auch öffne. So sprangen wir erst  fünf Meter in die Tiefe, dann  siebeneinhalb, und schließlich sprang Maja todesmutig als allererste vom Zehner. Ihre Warnung ,, Boa, das geht auf die Füße!" sollte uns oben wohl noch mehr die Beine schlottern lassen als sowieso schon, und so sprang ein jeder unter Sprüchen wie ,,Du zuerst" entweder mit einem gellenden Schrei, oder entsetztem Schweigen hinab.
Davon beflügelt veranstalteten wir im Schwimmerbecken noch ein Wetttauchen, bei dem ich lernte, dass es doch vielleicht praktisch ist, die Augen während des Tauchens zu öffnen, und zu guter Letzt machten wir noch einmal die Rutsche unsicher, um uns dann geschafft auf den Rückweg zu machen.
Danke, Bjarne, für einen so erfüllten ,,freien" Tag !

Tag 8 (Aschaffenburg – Hanau) Bericht von Bjarne
Nach einem Tag Ruhe ging es heute weiter Richtung Hanau – für Bjarne und Mitja im Auto, für alle anderen im Boot, nachdem das Stadtschloss und die ersten Kilometer passiert hatten, zog am frühen Nachmittag ein Gewitter auf, das uns zwang anzulegen. Nach über einer Stunde „Zwangspause“ ging es dann wieder flussabwärts, während Bjarne und Mitja noch die Nachmittagssonne genossen. Viel später als sonst kamen wir also schließlich in der Hanauer RG an und begannen direkt mit dem Kochen, da man sich in dem kleinen Kraftraum, der als Übernachtungsquartier dienen sollte ohnehin kaum aufhalten konnte. So konnten wir auch schon bald in einem kleinen Pavillon draußen gemeinsam essen.
Die Nacht verbrachten wir leider eher unruhig, was hauptsächlich mit dem im Verein ansässigen italienischen Restaurant zusammenhing. Als Bjarne sich zum Schlafen in die Umkleidekabine gelegt hatte, duschten innerhalb einer Stunde alle italienischen Kellner in der Umkleide – und benutzten auch noch seine Adiletten. Außerdem schlossen sie beim Gehen die Tür ab, wodurch einige Jungs, die noch ein wenig draußen geblieben waren sich schon darauf einrichteten, die Nacht im Freien, bedeckt mit Pullovern und Einteiler, zu verbringen. Zum Glück war drinnen jedoch noch jemand wach und so konnten alle beruhigt drinnen einschlafen.

Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 9 (Hanau – Frankfurt) Bericht von Lukas
Mit der bereits seit längerer Zeit am Himmel stehenden Morgensonne und dem Kreischen der sich langsam herunterfahrenden Turbinen, welche ihren Ursprung hoch oben, direkt über uns in der Frankfurter Anflugschneise fanden, wurden wir an jenem Morgen aus unseren vielen verschiedenen Schlafquartieren geweckt.
Von der Enge der Räumlichkeiten regelrecht nach außen gedrückt, ging es ans Frühstück in dem sich neben dem Klubgebäude befindlichen „Dachplanenpavillon“.Anschließend mischte sich in den mittlerweile beinahe routinierten morgendlichen Ablauf eine neue Herausforderung herein: Es galt, den Bootsanhänger, welcher bis zu diesem Zeitpunkt die ganze Zeit an unserem jetzigen Aufenthaltsort gestanden hatte, aus einer schier unüberwindbaren Senke auf den befahrbaren Zufahrtsweg zu befördern. Nach langer Evaluierung und Sammlung verschiedener Durchführungsalternativen und einer Reihe gescheiterter Versuche, glückte es uns schließlich durch eine kleine Schiebeodyssee das Unternehmen erfolgreich durchzuführen.
Daraufhin ging es ohne zu zögern direkt aufs Wasser und die letzte Etappe der Wanderfahrt über den Main wurde angebrochen. Je weiter wir vordrangen, desto offensichtlicher wurde es, dass besagter Fluss seine wunderschönen natürlichen Uferlandschaften, die wir während der Wanderfahrt erlebt hatten, immer mehr den Industrievorposten der Graustufenmetropole Frankfurt opferte und damit logischerweise die gesamte Ästhetik des Flusses deutlich abnahm. Nichtsdestotrotz ruderten, schleusten, konfrontierten und steuerten wir uns mit Spaß durch die letzten Kilometer unserer Sommerfahrt und kamen bereis am frühen Nachmittag an der Außenstelle der Frankfurter RG Germania an.
Der Allgemeinen Euphorie, den letzten Abend der Fahrt noch einmal so richtig zu genießen, stellten sich unmittelbar nach der Ankunft zwei Dinge entgegen: Zum einen mussten natürlich zunächst die Boote abgeriggert und der Anhänger mit allen Utensilien beladen werden. Zum anderen stellten wir fest, dass sich in unserer dortigen Unterkunft keine Umkleideräume, geschweige denn Duschen befanden...
Zum Glück löste sich dieses Problem nach einer Diplomatischen Mission unserer Fahrtenleitung und uns eröffnete sich die Möglichkeit, in dem benachbarten Ruderklub unserem epidermischen Salzgehalt wieder Herr zu werden. Folgend neigte sich langsam die Sonne dem Horizont und der Tag seinem Ende zu. In Ehren unser aller kulinarischen Fähigkeiten, die wir in den letzten Tagen so häufig unter Beweis gestellt hatten, taten wir an diesem Abend das sinnvollste und bestellten Pizza, welche auch mit deutscher Pünktlichkeit nach kurzer Zeit eintraf. Von dem guten Essen ganz aufgeheitert saßen wir noch lange auf der Balkonterrasse unserer Unterkunft, genossen Traubensaft und Weizenschorle und erzählten uns gegenseitig Erlebnisse aus der Fahrt und aus unserem Leben.
Einige waren von ihren Erfahrungen und diesen Erzählungen sehr berührt und trugen dies auch in einer selten gesehenen, ehrlichen Expression offen zur Schau. Der Abend zog sich noch sehr in die Länge und weiter ins Detail vorzudringen würde den Rahmen hier in verschiedenen Sichtweisen sprengen. Irgendwann jedoch, fielen wir alle, einer nach dem anderen (in gebührendem Abstand), absolut todmüde ins Bett und gingen mit den vielfältigen Gedanken und Eindrücken einer nahezu abgeschlossenen Wanderfahrt ins Land der Träume über.

Jugendwanderfahrt 07 2018

Tag 10 (Frankfurt – Flensburg) Bericht von Solveig
So schnell kann es gehen. Schon war es der letzte Morgen für uns. Das letzte gemeinsame Aufstehen funktionierte erstaunlich gut. Vor allem dafür, dass es gestern Abend spät geworden war, kamen alle recht schnell aus ihren Schlafsäcken gekrochen. Natürlich musste man, wie immer, bei einigen etwas nachhelfen, aber dann ging es schnell. Sogar sämtliche Taschen, Schlafsäcke und Isomatten wurden noch vor dem Frühstück gepackt und zum Bus geschleppt. Wahrscheinlich war es das erste Mal auf der ganzen Fahrt, dass es so umgesetzt wurde, wie Bjarne es sich für alle Tage gewünscht hätte. Zum Frühstück wurden sämtliche Essensreste aufgefahren, und obwohl einige von uns sich bis zu sechs Brötchen sicherten, schafften wir es nicht, alles aufzuessen. Vor allem blieben viele Brötchen und die fettarme H-Milch übrig, von Käse und Schokomüsli hatten wir aber, mal wieder, zu wenig. Wahrscheinlich sind wir alle einfach viel zu verfressen.

Jetzt ging das große Abwasch-, Aufräum- und Bus-Pack-Chaos los. Man kam sich fast wie in einem Bienenstock vor, jeder wusste, was zu tun war, und packte mit an, und die aller meisten waren auch ohne Aufforderung fleißig, nur den letzten wenigen musste man dann etwas auf die Sprünge helfen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, unsere Unterkunft war sauberer als vor unserer Ankunft und der Bus war noch nie so gut gepackt worden wie heute Morgen. Wir kuppelten noch den Anhänger mit den Booten an und dann begaben Bjarne und Franzi sich auf die ca. 670 km durch die Weiten des deutschen Autobahndschungels, auf Richtung Heimat.

Der Rest unserer Gruppe machte sich unter der Leitung von Wiebke mit der Tram auf Richtung Frankfurter Hauptbahnhof. Wir waren eine gute Stunde zu früh und so verbrachten wir die verbleibende Zeit damit, die Läden am Bahnhof zu durchstöbern auf der Suche nach Postkarten oder wir waren mal wieder auf Nahrungssuche. Irgendwie ging die Zeit doch schneller als gedacht und wir begaben uns Richtung Gleis. Wie bei der Deutschen Bahn nicht anders zu erwarten gab es natürlich eine Gleisänderung. Das zählte aber nur zu den kleineren Komplikationen der Rückfahrt.

Erst mal verabschiedeten wir uns noch von Oke und Elli, die nicht mit nach Flensburg kamen, und kletterten nun also nur noch zu vierzehnt in den Zug Richtung Hamburg. Hier wartete die nächste unvorhergesehene Schwierigkeit auf uns. Im Zug waren unser reservierten Plätze schon eingenommen von Hippies, die sich absolut darauf versteiften, dass sie die Plätze reserviert hätten. Nach etwas Theater verkrümelten sie sich dann so unauffällig wie möglich. So kamen wir doch noch zu unseren Plätzen. Die Zugfahrt verging dann mit Lesen, Reden, Schlafen und Karten spielen. Es war allerdings deutlich erkennbar, dass alle erledigt waren und sich nach Zuhause sehnten.

Der Umstieg in Hamburg gestaltete sich auch als kleines Problem und wurde noch richtig spannend, denn wie eigentlich nicht anders zu erwarten, hatten wir natürlich Verspätung. Dadurch hatten wir ungefähr drei Minuten, um von Gleis dreizehn auf Gleis sechs zu kommen. Erschwerend kam noch dazu, dass Lukas auf Krücken unterwegs war. Trotzdem war er nicht der Langsamste von uns. Irgendwie hat es dann zum Glück doch geklappt. Nach einem sehr überstürzen Abschied von Wiebke fanden wir uns in einem rappelvollen Zug wieder und an Sitzen war erst mal nicht zu denken. Erst recht nicht, weil wir auch noch zusammenbleiben mussten, weil es nur eine Fahrkarte für uns alle gab. Ab Elmshorn bzw. Neumünster lichtete sich die Menschenmasse etwas, sodass wir uns doch noch dazu quetschen konnten und bald hatten wir die Plätze sogar für uns alleine. Trotzdem waren alle ganz froh, als wir endlich müde und glücklich Zuhause ankamen.

Ein großes Dankeschön an Bjarne für die erstklassige Organisation, an Wiebke für eine liebevolle Betreuung und den Altherrenverband für die großzügige Unterstützung!
Bilder von Bjarne geliefert.
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RKF - Film -  2018

Sollte da nicht ein Film über unser Klubleben gedreht werden ? Richtig !  Mehrere Besuche dreier Hobbyfilmer mußten wir schon "ertragen". Das ist jetzt wieder der ironische Wortschatz von Uli G. Zu ertragen sind die Drei leicht, sie arbeiten unauffällig und stören nicht den laufenden Betrieb. Michael, Wulf und Inge haben schon einige hochinteressante Filme aus der Region gezeigt und sind sind mit sich selbst sehr kritisch. Das mußten Arndt und Uli G. in der letzten Woche so erleben  ( und überleben ) Es ist wie im "richtigen" Film.  Wie oft sind die beiden Klubkameraden vor die Kamera gerückt und in die Bootshalle oder das Klubhaus gejagt ( gebeten ) worden. Mal verdunkelte eine graue Wolke das Licht, mal  hatten die beiden Hauptdarsteller ihren Text zu unverständlich gesprochen, Uli G. hustete zweimal in das Mikrofon und Arndt schaute auf seine Uhr und fragte sich: was mache ich hier bloß alles während meiner Dienstzeit ? "Achtung : Kamera läuft - Ton ab ! Der Ton kam in dem Moment deutlich von der Werft, 13 Uhr - Mittagspause beendet ! Stefan mach uns mal "nen Kaffee, wir filmen danach weiter.
Die "Filmleute" sind begeistert von unseren Aktivitäten im Klub und haben schon umfangreiches Material im Kasten: Anrudern, Firmenregatta mit Sommerfest, Training der Jugend auf dem Wasser, Dienstagfrührudern 6 bis 7 Uhr, allgemeiner Ruderbetrieb an unterschiedlichen Tagen und eindrucksvolle Aufnahmen von dem Nordoststurm im März der unser Floß im Eis schwer beschädigt hat. Nun werden noch Aufnahmen vom Gemeinschaftsdienst  ( hieß früher Arbeitsdienst ) dem Abrudern und der Siegerehrung gemacht. Michael, Wulf und Inge sind gern auf dem Klubgelände und fühlen sich sichtlich wohl bei uns. Das kann man auch verstehen wenn man uns erst kennt !!!    Uli G.
RKF Film 2018

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Wanderfahrt Berlin

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Nach einigen Jahren Abstinenz entschlossen wir uns Ende letzten Jahres mal wieder eine Jahreswanderfahrt nach Berlin zu starten. Vom 06. Juli bis 14. Juli war es dann endlich soweit. Die meisten Beteiligten reisten bereits am Freitagabend an, um den Samstag schon ganztägig zum Rudern nutzen zu können. Wir fanden wieder Quartier bei der Ruderriege Waidmannslust, die am Borsighafen in unmittelbarer Nähe zum Tegler See liegt. Der Fahrtenleiter reiste von seiner Arbeitsstelle aus Rostock an und konnte somit als erster vor Ort die Ankunft der Anderen schon vorbereiten. Alles Erforderliche war schon eingekauft und eingelagert und als der Rest der Truppe ankam, glühte die Kohle im Grill bereits.
Nach einem schönen Abend in gemütlicher Runde ging es dann am Samstag auf eine erste Fahrt in Richtung Berliner Norden nach Birkenwerder. Bei bestem Wetter konnten wir eine schöne Ausfahrt genießen und wurden in Birkenwerder vom Tresen-Team bereits erwartet und bestens versorgt.

Tag 2 brachte dann schon die erste Abwechslung, indem wir mit den Autos nach Köpenick fuhren um von Pro Sport Berlin aus eine Ausfahrt im Südosten Berlins zu machen. Es ging zuerst in Richtung Norden und dann nach Osten zum Großen Müggelsee. Nach kurzer Pause bei Aegir querten wir den Müggelsee und verbrachten die große Pause bei den Wassersportfreunden Erkner. In Richtung Süden fuhren wir dann weiter über den Gosener Kanal und den Seddinsee wieder zurück zum Ausgangspunkt der Reise.
In den kommenden Tagen folgten dann schöne Fahrten in Richtung Innenstadt und auch zum und auf dem Wannsee. Ein Highlight war hierbei für viele sicherlich die Ausfahrt mit den Preußen/Saffonen in ihrem Doppelachter. Auf dem Rückweg wurde hier kurzfristig die Gelegenheit genutzt einen „Row-Inn“ zu besuchen um noch ein Eis zu essen. Sowas fehlt in der Flensburger Förde noch. Auf der vorletzten Tour dieser Wanderfahrt ging es zur Potsdamer Germania (ebenfalls Wannsee). Auf dem Rückweg gab es dann noch eine kräftige „Husche“ an der Schleuse Spandau, so dass die Insassen der Boote recht nass wieder im Tegler See ankamen.

Am Donnerstag war Kulturtag angesagt. Als erstes hatten wir eine Führung „romantische Berlin – die Höfe des Scheunenviertels“ auf dem Programm. Bei teils starkem Regen hatten wir doch viel Freude an der Führung und konnten einen guten Eindruck des alten jüdischen Viertels gewinnen. Danach ging es dann zur Berliner Kindl Brauerei um uns in die Geheimnisse der örtlichen Bierbrauerei einweisen zu lassen und am Ende noch eine umfangreiche Verkostung durchzuführen. Den Abend ließen wir dann bei einem Restaurantbesuch in einer russischen Gaststätte ausklingen.
Am letzten Ruder-Tag ging es nochmals in Richtung Birkenwerder. Nach einem tollen Tag bei bestem Wetter zogen auf dem Rückweg dunkle Wolken auf und der Wind begann aufzubrisen. Mit Vollgas machten sich beide Boote auf den Rückweg zum Heimathafen. Bereits auf dem Tegler See mussten kräftige Wellen gemeistert werden und kurz vor erreichen des Steges öffneten sich dann alle Schleusen des Himmels. Durchnässt bis auf die Unterwäsche und mit reichlich Wasser im Boot erreichten wir gesund den Steg und konnten nach dem Trockenlegen die Boote reinigen und „Seeklar zurück“ machen.

Wir hatten eine tolle Woche in Berlin bei größtenteils schönem und warmem Wetter. Wir kommen sicherlich wieder!!!
Wanderfahrt Berlin 07.2018
Teilnehmer und ..innen
Wanderfahrt Berlin 07.2018
Doppelachter - Tausendfüssler im Einsatz ...

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Wanderfahrt Weser (09. - 13.05.2018)

Weser 05 2018

Über Himmelfahrt fanden sich 16 Teilnehmer zusammen, um gemeinsam auf der Fulda und der Weser von Kassel ungefähr 200 Kilometer nach Rinteln zu rudern. Wir Flensburger wurden dabei von Katja, Jürgen und Birgit aus Elmshorn sowie Petra aus Kiel begleitet.
Am Mittwoch starteten wir daher in unterschiedlichen Konstellationen aus den jeweiligen Anreiseorten. Ilka, Dieter, Arndt und Tilo (mit „th“ am Anfang und Ende ;) ) zogen mit dem Auto den Bootsanhänger. Da noch am Ostseebad das Verbindungskabel riss, musste dann erst einmal eine Zwangspause bei den Stadtwerken eingelegt werden. Der Schaden konnte aber schnell behoben werden, sodass die Anreise leicht verzögert gegen Mittag beginnen konnte. Die restlichen RKF-ler fuhren mit dem Klub-Bus.
Weser 06 2018
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit der Klimaanlage und diverser Zugverspätungen bei den Elmshornern erreichten schließlich alle die Jugendherberge in Kassel. Der arme Tilo musste dann sogleich im Mädelszimmer nächtigen (aus Nettigkeit aber unten im Etagenbett - hihi).
Am Donnerstag ruderten wir dann von Kassel auf der Fulda in Richtung Hann. Münden. und weiter auf der Weser bis Bodenfelde. Es gab gleich mehrere Schleusen, an denen das Um-tragen bzw. Steuern geübt werden konnte. Abends ging es dann zum Italiener. Übernachtet wurde in der Jugendherberge in Silberborn (irgendwo sehr weit im nirgendwo), wo anscheinend gerade auch ein Judo-Trainingslager stattfand.
Weser 05 2018

Am Freitag wurde von Bodenfelde nach Holzminden gerudert. Abends wurde Theas Geburtstag bei Schnitzel und Pommes gefeiert.
Am Samstag ging es von Holzminden weiter nach Hameln. Hier sorgte insbesondere das Kernkraftwerk Grohnde für Aufsehen. In Hameln machte Olaf dann abends eine Stadtführung mit uns.

Weser 05 2018

Die letzte Etappe führte uns am Sonntag von Hameln nach Rinteln über die Weser und den Doktorsee. Da im Ruderverein gerade keine Aktivität zu erkennen war, blieb nur die Dusche unter dem Gartenschlauch. Danach herrschte allgemeine Aufbruchsstimmung. Es blieb aber noch Zeit für ein Gruppenfoto.
Nach einigen kleineren Staus auf der der Autobahn kamen dann alle wieder heil zuhause an. Es war eine tolle Wanderfahrt in einer schönen Umgebung (Berge, Schafe, Schlimme-Augen-Enten), die sicherlich allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank an Ilka für die Organisation!!

Kerstin

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Verschiedenes im Sommer 2018

Ein kleine Zusammenstellung was so - ohne Berichte - im Sommer los war: Eine loose Sammlung der kurzen Infos.

Achter allein unterwegs ! 

An einem schönen Montagabend durften die neuen Crashi`s auch einmal in den Achter steigen. Das Boot wartete am Floß unbemannt auf die Besatzung und fand es dann langsam langweilig ohne Passagiere nur so rumzuliegen. Also machte es sich allein auf den Weg, nicht angebunden und nicht bewacht.
In der Zeit erklärte Lukas gerade vor dem Bootshaus was man machen muß wenn ein Boot abtreibt. Da alle in die falsche Richtung schauten haute der Achter ab. Der Steuermann dieser Achtercrew ( Name wird nicht genannt - nur : es war der Nachfolger von Detlef H. als Vorsitzender im RKF ) war auch nicht dabei. 
In einer nicht geplanten Rettungsaktion hat Ilka S. das Boot heimgeholt.  Wäre eine längere Bier- oder Kaffeepause angesagt - und keiner hat`s gesehen - hätte der Achter bei Westwind allein den Weg zum anderen Ufer gefunden. 

Sommer
Sommer Schnell mal den Achter einsammeln
Text Uli G. Fotos Karin V.

 

Nydam Boot in Flensburg

Im Rahmen der Ahoj in Flensburg ist das Nydam Boot (ein Nachbau mit dem Namen Nydam Tveir) am Donnerstag (28.) von Kollund aus in den Flensburger Hafen gerudert worden. Auch RKF'er waren dabei. Ein Team des NDR hat diese Fahrt begleitet.
Ahoi Nydam Boot
Ein Blick vom Mittelschiff aus in den Hafen, auch Mitglieder eines Dänischen Ruderklubs waren dabei. Die RKF'ler tummelten sich eher im Anchterschiff. Diesmal war Jens derjenige, den der NDR zum Interview ausgesucht hatte. Mal sehen was im Bericht dann von den vielen Aufnahmen übrig bleibt ;-)

Erschienen 30.06. im NDR - nun in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/tv/Schleswig-Holstein-Magazin/Schleswig-Holstein-Magazin/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231230&documentId=53685346 - Zeit ca ab 8. Minute ab Start - so ca. 3 Minuten Dauer
Nydam Boot Ahoj 062018
Am Ziel angekommen, allgemeiner Aufbruch.


Zur Geschichte: http://www.geschichte-s-h.de/nydamboot/
Zum Nachbau der Nydam Gilde: http://nydam.nu/
Bild HGB! und Uli, Text HGB!

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Miniwanderfahrt in Dänemark

Ende Juni haben sechs RKF'ler mal die Dänische Umgebung rudertechnisch sondiert: Detlef H.,T. Gosch,Stefan L., Thomas L. , Jens-Uve, HGB.

Start war am 20.6. in Klostermölle und es ging bis Ende Knudsö (Badehotel), wo uns der Landdienst schon erwartete bzw. mit dem PKW schon Lichsignale über den See sendete (Schau mal da spielt so ein "Spinner" Leuchtturm mit seinm Auto) .
Der Start war speziell: Das Boot konnt an einer guten Einsatzstelle mit viel Busch und Baum gut eingesetzt werden. Sehr idyllisch ging es drei (in Worten "drei") Schläge vorwärts, dann kam ein Wehr. Nachdem alle ihre Überraschung und "kann ja nicht sein" Kommentare kundgetan hatten, haben wir das Boot mit der Hilfe von Wagen (für Kanus) umgetragen.
Schnell ging es weiter, durch Büsche, Engstellen und Wasserpflanzen haben wir uns nicht aufhalten lassen!
Zum Knudsö kamen wir erst nach Erkundung und Befahrung eines für Paddler/Kanus vorgesehenen Bächleins, das in einem etwas größeren Ablusssrohr endete - aber wir paßten da durch. Anschließend nochmal umtragen und dann ging es zum Ende des Sees wo dann der Landdienst uns schon erwartete.

21.6. Knudsö bis Sminge Sö mit Ausfahren der Paradisbugt, 34 km
Schönes Wetter, mit Wolken und Sonne, aber viel Wind von "vorn". Alles lief glatt bis zu Pinkelpause. Wir wechselten die Flusseite und nach dem Ablegen hatten wir, verdeckt durch eine Insel, die Einfahrt in einen weiteren Kanal übersehen. Die Sucherrei führte uns einmal rundum durch die "Paradiesbucht". Ein Besuch bei "Maps" bestätigte das wir vorher "abfahren" hätten sollten. Also ruderten wir ein wenig zurück und folgten dann dem richtigen Weg.

22.6. Sminge Sö bis Ulstrup mit Abstecher in Totarm beim Tange Werk , 41 km
Durch idyllische Flussarme und breite, sehr windanfällige (warum kommt der Wind eigentlich dann von vorne?) Seeabschnitte haben wir dann auch einen Abstecher in einen Totarm gemacht. Die Umtragestelle war diemal an einem Wehr mit größeren Aussmaßen. Zum Glück gab es einen ordentlichen Wagen um die gefühlten 500 Meter nicht allein durch Muskelkraft überbrücken zu müssen.
Der Rest nach Ulstrup war weiterhin idyllisch. Die Stadt Silkeburg kam näher und etwas mehr Bebauung war zu bewundern. Der Vierer paßte dort "gerade so" in eine Schleuse und nach einer Bier/Eis/Hotdog - Pause ging es dann an den Zielort.

Silkeborg
Kurze Rast in Silkeburg
Umtragen am Wehr
Am Wehr - technische Unterstützung beim Schleppen :-)
Unterwegs
Schönes Wetter, idyllische Landschaft. Hier in einem der Flüsse zwischen den Seen.
WF Team
Uli hat nach der "Rückgabe des Bootes" ein Foto der Mannschaft gemacht bzw. zusammenkopiert :-)
Fazit: Ein tolle Landschaft, es macht einfach Laune durch die Natur zu rudern. Nicht umsonst ist das ein Naherholungsgebiet mit vielen Möglichkeiten um Kanu zu fahren. Und das Ziel ist nicht allzuweit, An-und Abreise mit den Booten sind zeitlich sehr überschaubar. Es wird übrigens für 2019 wohl eine Wanderfahrt vom RKF geplant (Ilka).
HGB!

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50. Bundeswettbewerb der Kinder in München

Endlich mal wieder München! Vom 28.6. bis zum 1.7. fand der 50. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen auf der ehemaligen Olympiaregattastrecke in Oberschleißheim statt. In Hadersleben qualifizierten sich Kim und Helena im Mädchen 2x 12/13 und Joost, Jonas, Magnus, Mijta und Jaane (Stf.) im Jungen 4x+ 13/14. Am darauffolgenden Wochenende trainierte das gesamte SH Team in zusammen in Mölln, schob nochmal einige Trainingskilometer und betrieb Teambuilding.

Am Donnerstag brachen wir dann gegen 6 Uhr in Flensburg mit dem Zug auf, um uns in Hamburg mit den anderen Sportlern aus SH zu treffen. Gemeinsam ging es dann im Zug weiter nach München. Auf dem Weg ließen wir das schöne Wetter hinter uns und fuhren in den Dauerregen. In München versuchten wir Trainer mit S-Bahn und den Leihbussen die Kindermassen irgendwie zum Ziel zu befördern, was sich leider als schwerer als gedacht herausstellte, sodass wir vom Hauptbahnhof bis zum Quartier 3 Stunden brauchten. Aufgrund des nicht nachlassenden Regens verzichteten wir aufs Riggern und Training und blieben lieber im trockenen Quartiert, das wir uns mit 300 Sportlern aus 3 Bundesländern teilten.
Dafür mussten wir am Freitag umso früher aufstehen: Bereits um 5 Uhr ging es für mich und den Jungenvierer zur Strecke, die normalerweise wirklich beeindruckend ist – im Nieselregen jedoch eher uneinladend war. Dafür gab es eine andere Überraschung: Die neuseeländische Nationalmannschaft hielt in München gerade ihr Trainingslager ab. Einer-Olympiasieger Mahe Drysdale lieferte sich dabei einen heftigen Zusammenstoß mit einem süddeutschen Kinderzweier, bei dem er in einer Startübung so kräftig in das Zweierboot fuhr, dass ¼ seines Bootsrumpfes abbrach und stecken blieb. Zum Glück blieben alle unverletzt. Davon verschont, konnten unsere beiden Boote pünktlich auf die Langstrecke starten. Auf der Siegerehrung am Abend war dann die Enttäuschung im SH Block groß: Nur 2 von unseren 27 Booten landeten in der besseren Hälfte des Feldes. Unseren Booten erging es ähnlich: Mit nur wenigen gemeinsamen Rudereinheiten fehlte dem Jungsvierer die im Großboot so wichtige gemeinsame Trainingszeit, mit der man den körperlich überlegenen anderen Bundesländern den Kampf hätte ansagen können. Auch mit einer Saisonbestzeit von 12:26.52 landeten das Boot am Ende auf dem 19. Platz und zog somit in das D-Finale ein. Der Mädchenzweier konnte seine bisherige Bestzeit sogar um eine Minute auf 14:34.03 drücken, hatte jedoch auch damit gegenüber vielen körperlich größeren Mannschaften das Nachsehen und zog mit einem 18. Platz ebenso wie der Vierer als erstes Boot ins D-Finale ein.

Am Samstag stand dann erstmal der allgemeine Athletikwettbewerb an, bei dem jedes Bundesland mehrere Riegen stellt, die sich dann in allgemeinsportlichen Disziplinen messen. Die Riege mit Joost, Jaane, Jonas und Helena siegte dabei in ihrer Abteilung und durfte abends unter Applaus auf dem Siegerpodest die Medaillen entgegennehmen und wertvolle Pokalpunkte für SH einheimsen. Aber nichts können unsere Kinder besser als … richtig - schreien! Die Riege mit Magnus und Mitja setzte sich im Sonderwettbewerb um den lautesten Schlachtruf gegen 107 andere Riegen durch! Da es seit Freitagmittag heiß und sonnig war, nutzen die Sportler am freien Nachmittag die Gelegenheit, sich im Regattabadesee eine Abkühlung zu verschaffen, um sich danach, ausnahmsweise ohne selbst Sport zu machen, die Betreuerrennen auf der im Sonnenlicht nahezu karibisch blauen Strecke anzusehen.

Dann kam auf einmal schon der letzte Wettkampftag: Am Sonntag starteten beide Boote in ihren Finals. Da beide als erste Boote in ihr Finale einzogen, war unser Ziel klar: Eine Medaille für beide Boote – und das gelang auch. Kim und Helena waren bis zur 500m Marke hauchdünn in Führung, mussten dann allerdings ein Boot vorbeilassen und konnten sich am Ende über Silber freuen.

50. BW JuM München 2018
Bild: Auch sie haben dem Gegenwind getrotzt – für ihre Leistung im Finale des Zweiers gab es Silber

Beim Viererrennen blieb es dann vom Anfang bis zum Ende spannend. Bei starkem Gegenwind kamen alle 5 Boote am Start gleichgut weg, sodass man auf den ersten 100 Metern keinen Vorsprung ausmachen konnte. Kurz darauf legten sich Brandburg und Hamburg nach vorn. Unsere Jungs bewiesen jedoch den längeren Atem und ließen Hamburg nach wenigen Schlägen links liegen. Bis zu Ende trieben Brandenburg und unsere Jungs sich gegenseitig zu Bestleistungen und legten sich beide weit vor das Feld. Nachdem der Ausgang lange nicht klar war, bewies das Flensburger Team im Endspurt mehr Biss und sicherte im Ziel sich eine Luftkastenlänge Vorsprung, der mit Gold belohnt wurde.
50. BW JuM München 2018
Bild: Geschafft – Gold im Vierer nach einem spannenden Finale

So konnten alle unsere Sportler eine oder zwei Medaillen auf die lange Zugfahrt mit nach Flensburg nehmen. Um kurz vor zwei kamen wir schließlich hundemüde in Flensburg an. Eine weitere spannende Saison liegt nun hinter uns, bis es nach den Ferien dann wieder heißt „Nach der Saison ist vor der Saison“.
Text und Bilder: Bjarne

50. BW JuM München 2018
Bei der Siegerehrung auf der Tribüne
50. BW JuM München 2018
Bild: Bei Sonnenschein ist die Regattastrecke am schönsten
Bild unten: Die Anspannung steigt – gleich erfolgt der Start auf 1000m
50. BW JuM München 2018

 

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Hochbetrieb im RKF

Die beiden Collagen sind am Montag ( 28.5.) zusammengetackert. Deutlich zu erkennen die Aktivitäten in allen Bereichen. Anfänger ( Crashis ), zwei Mannschaften der Firmenruderei auf dem Floß, Studenten in Wartestellung und Hektik vor den Abfahrten. Dirk und Martina fragen sich : haben wir nun alles richtig eingeteilt und keinen vergessen ? Möge das Wetter auch weiterhin die Teilnehmerzahl hoch halten. Der Sommer hat lt. Kalender ja noch nicht einmal angefangen.  Bilder + Text: Uli G.
RKF News
RKF News

Firmenruderregatta und Sommerfest
Wasser von oben und unten !

Am letzten Samstag zog unser Klub alle Register seiner Aktivitäten ( vorrangig die Siege der Jugend in Hadersleben ) Nach einem Jahr Pause wurde wieder die Firmenregatta gestartet. Zwanzig Unternehmen, Firmen, Behörden, Schulen und im Sozialbereich Tätige meldeten sich im RKF. Da manche Teilnehmer schon vorab Lampenfieber bekamen, oder wasserscheu sind, schrumpften sich die Mannschaften auf 13 runter. Mit Ruhe und Sorgfalt hatte Michael Börm alles im Griff, Aufteilung, Einteilung, Mitteilung, Selbstbeteiligung usw. Viele Helfer aus den eigenen Reihen ermöglichten einen gut organisierten Regattaverlauf im Innenhafen. Keine Pannen, keine Verletzungen, kaum Kratzer an den Booten, keine Befehlsverweigerungen, kein Zickenkrieg und kein Stutenbeißen, nur gute Stimmung und Sonnenschein - von den Regenschauern abgesehen. Nach 3 bis 4 Trainingsstunden am Ostseebad in den Wochen davor wurden die Ruderanfänger ( mit Steuerleuten von uns ) an den Start am Schiffahrtsmuseum geschickt um die 300 Meter ( im Wettkampf mit 4 anderen Booten ) zur Hafenspitze schnellstmöglich zu erreichen. Eine Mannschaft (TBZ ) hätte in ihrem Eifer beinahe die neu gestaltete "Gosch-Terrasse" kleingerudert. Alle Mannschaften waren mit großem Ehrgeiz dabei und haben das Hafenwasser kräftig umgerührt. Die Versorgung am Ufer konnte nicht besser sein, Bier, Kaffee und Kuchen, warme Würstchen und tröstende Worte für die Verlierer - alles reichlich vorhanden.
Firmenruderregatta 2018
Die Boote warten auf Ihren Einsatz ... Ruhe vor dem quiriligen Treiben .. alle lauschen den Ansagen von der Reagattaleitung

Dies Jahr waren diese Mannschaften dabei : Die FSG, Schule Adelby mit 2 Teams, Kristrinics, das TBZ, die Mürwiker Werkstätten mit zwei Teams, das Berufsbildungszentrum Schleswig, Bilfinger, Comline, Trixie das Sinfonieorchester und ein Team der Feuerwehr.
Die zum Teil sehr knappen Zieleinläufe machten es bis zum Schluss auch spannend, die sehr guten Zeiten zum Anfang wurden im Verlauf des Rennens nicht unbedingt besser.

Firmenruderregatta 2018
Die zum Teil sehr knappen Zieleinläufe machten es bis zum Schluss auch spannend, die sehr guten Zeiten zum Anfang wurden im Verlauf des Rennens nicht unbedingt besser. Das Finale .. heiß umkämpft: Eine Platzierung im vorderen Bereich, hier nur noch wenige Meter und dann war es auch schon geschafft...
Zum Schuss stand dieses Ergebnis fest:
1. Die Murwiker I mit 1:45,17 Minuten
2. Das Sinfonieorchester mit 1:47,05 Minuten
3. Das TBZ mit 1:45,17 Minuten
4. Die FSG mit 1:55,25 Minuten
5. Bilfinger mit 1:56,48 Minuten
6. Die Feuerwehr mit 1:47,16 Minuten
Firmenruderregatta 2018
Die Siegermannschaft - Der Steuermann hat schon die Schuhe ausgezogen, denn er weiß es: Traditionell wird der Stermann/frau einer Siegermannschaft zum Dank ins kühle Nass befördert :-)
Die 6 Boote wurden um 16 Uhr von den Beteiligten des letzten Rennens zum Ostseebad zurückgerudert und Dirk Lauer als Steuermann der siegreichen Mannschaft ( Die Mürwiker ) mußte unfreiwillig das traditionelle Bad im Hafen nehmen. Der Tag war damit noch lange nicht vorbei. Die meisten aktiven Teilnehmer kamen mit ihren Begleitungen noch ins Bootshaus, um am Grillstand und Bierwagen die Erlebnisse des Tages auszudiskutieren. Der Regen war vom Westwind weggeblasen, und die Temperaturen ließen das Beisammensein draußen gut zu. Mit Hilfe der Feuerwehr aus Jarplund konnten auch endlich unsere nassen Paletten ( übriggeblieben vom Osterfeuer ) abgefackelt werden. Die Berufsfeuerwehr aus Flensburg hat uns diesmal nicht besucht. Vielen Dank allen Helfern ( und -rinnen ) die alles zufriedenstellend erledigt haben, ehrenamtlich wie immer. Der Vorsitzende Arndt Mattsen kann stolz sein auf eine solche Gemeinschaft. Von den Firmenteilnehmern haben sich spontan 12 in eine Liste eingetragen und warten nun auf Termine für weitere Ruderaktivitäten. Neu aufgenommen wurden an diesem Samstag schon 10 Kameraden ( und -dinnen ), meistens Crashies aus diesem Jahr. Unter diesen Zehn waren 9 Damen und nur ein Mann, der jetzt die Quote der Männlichkeit vertritt. ( beneidenswert !! ?? )     Uli G.
Sommerfest 2018
Uli hatte die Aufgabe übernommen die neuen Mitglieder auf den RKF und wie immer auf den Vorsitzenden einzuschwören. DIe Zermonie und die Formulierungen haben für viel Spaß und Gelächter gesorgt, auch bei den Zuschauern.
Natürlich gab es au etwas zu essen, denn die mitgebrachten Salate und das Grillgut waren nicht nur zur Zierde da.
Sommerfest 2018
Der Bierwagen und RKF Grill in Funkion.
Sommerfest 2018
Ein Feuer zu Sommerfest darf nicht fehlen. Trotz einger Schauer und nassem Holz brannte das Feuer in der Dämmerung gut ab. Später sammelten sich Grüppchen an dem Haufen Glut, die noch ewas Licht und Wärme verbreitete.
Sommerfest 2018
Lange hing die feuchte Luft in der Landschft herum, die Abendstimmung Richtung Oseebad.

Der Abend brachte trockenes Wetter und so war die Stimmung auch weiterhin gut, man konnte am Feuer sitzen und dessen Wärme genießen. Die Feier ging bis in die Nacht. Bilder Uli G. und HGB!, Kommentare Bilder HGB!


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Regatta Hadersleben 08.06. – 10.06.

In Begleitung von Morten, Andreas und Bjarne waren dabei
Kinder: Kim, Helena, Jaane, Joost, Mitja, Magnus, Jonas
Junioren: Lea, Lars, Konstantin, Lewin, Oke, Solveig (nur Training)
Siege
Mäd. 2x 12/13 über 3000, 350 und 1000m Kim, Helena (3 Siege, 2 Landessiegertitel auf 3000 und 1000 Metern
Jung. 4x+ 13/14 über 3000 und 1000m Mitja, Magnus, Jonas, Joost, Jaane (Stf.) (2 Siege, 2 Landessiegertitel)
Mäd 2x 13/14 über 1000m Kim, Helena
JF 1x A LG Lea (Sieg auf 1000m und im 350m Sprintcup)
JM 1x A LG Oke (Sieg im 350m Sprintcup)
JM 4x+ B Konstantin, Louis Schätzle  (LRG), Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG), Tizian Hillemann (Stm.)  – RVSH Projektboot 2 Siege

Bilder: Bjarne, Morten oder Svend Anker Iversen
Weitere Bilder unter srgf.dk/de

Regatta Hadersleben 06.2018
Doppelter Landessieger: Unser Jungen 4x+
Regatta Hadersleben 06.2018
4 Rennen – 4 Siege: Kim und Helena im 2x
Regatta Hadersleben 06.2018
Konstantin (3. Von rechts) in seinem Projektvierer
Regatta Hadersleben 06.2018 Lea nach ihrem Sieg am Sonntag
Regatta Hadersleben 06.2018
Regatta Hadersleben 06.2018
zum Glück gab es ein Zelt - Schutz vor der Nässe...
Regatta Hadersleben 06.2018
Lars, Lewin und Lea (Steuerfrau) in ihrem Projektvierer vor dem Rennen

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Regatta Hamburg 01. - 03.6.

In Begleitung von Morten waren dabei
Junioren: Lea, Lars, Konstantin, Lewin
Ergebnisse
Lewin, Lars und Lea (Steuerfrau) starteten erneut mit Henning Otzen (RVK) und Ole Peters (LRG) im RVSH Projektboot (Leichtgewichts-Vierer) und konnten sich mit einem Sieg am Samstag für den ersten Finallauf am Sonntag qualifizieren, wo sie den 5. Platz belegten.

Konstantin startete ebensfalls im seinen RVSH Projektvierer mit Luis Schätzle (LRG), Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG) und Tizian Hillemann (Stm.). Mit einem zweiten Platz am Samstag qualifizierten auch sie sich für den ersten Finallauf, wo sie den 3. Platz erruderten.
Regatta Hamburg 06.2018
Bild: v.l.n.r.: Lars, Henning, Ole, Lewin, Lea nach ihrem Sieg im JM 4x+ B LG am Samstag

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Abendstimmung am RKF

Das war gestern ( Montag, 04.06.) wieder einer von diesen herrlichen Abenden der letzten Wochen am Ostseebad, die Sonne spiegelt sich in der Marineschule, die Hitze hat nachgelassen, auf unserer Terrasse kein Stuhl mehr frei, die Studenten tragen den Rennachter zum Wasser, zwei Crashies genießen auf der Brücke die letzten Sonnenstrahlen, und unser Grundstück zeigt sich im besten Abendlicht. Da der Sommer ( das Frühjahr ? ) noch längere Zeit so bleiben soll ( sagt Meno Schrader ) sollten wir die Tage im und am RKF genießen. Rege Rudertätigkeit und manchmal Andrang an der Brücke. z. Zt.
kommen auch noch die Firmenruderer dazu, jeder Abend voller Aktivitäten, und wenn es nur der Sprung vom Floß in die jetzt 18 Grad warem Förde ist.   Uli G.

Abendstimmung im RKF
Abendstimmung im RKF
Abendstimmung im RKF
Abendstimmung im RKF
 

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Regatta Köln (18.-20.05.)

In Begleitung von Morten waren dabei
Junioren: Lea, Lars, Konstantin, Lewin
Ergebnisse
Konstantin konnte mit seinem Zweierpartner Luis Schätzle (LRG) den dritten Finallauf gewinnen. Beide gingen mit Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG) und Tizian Hillemann (Stm.) auch im Vierer an den Start und qualifizierten sich für den ersten Finallauf, wo sie den dritten Platz belegten.

Auch Lewin, Lars und Lea (Steuerfrau) starteten mit Henning Otzen (RVK) und Ole Peters (LRG) im Leichtgewichts-Vierer, qualifizierten sich knapp für den zweiten Finallauf, fuhren dort allerdings vorne mit und erruderten den zweiten Platz.

Regatta Köln 05.2018
Konstantin und Luis nach ihrem Sieg im 3. Finale des JM 2x B

 

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Regatta Otterndorf (18.-20.05.)

In Begleitung von Bjarne, Johanna und Niki waren dabei
Kinder: Helena, Kim, Jaane, Mitja, Magnus, Joost, Jonas
Junioren: Oke
Siege
Jungen 4x+ 13/14 auf 3000m Mitja, Joost, Magnus, Jonas, Jaane (Stf.)
Jungen 1x 14 II auf 500m Joost
Jungen 1x 14 II auf 500m Mitja
Jungen 1x 14 II auf 500m Magnus
Mädchen 2x 12/13 auf 1000m Helena, Kim
JM 1x A I LG Oke

Bericht Bjarne und Bilder von Bjarne zur Verfügung gestellt.

Reagatta Otterndorf 05.2018
Der Jungsvierer (v.l.n.r.: Jonas, Mitja, Magnus, Joost, Jaane)
Reagatta Otterndorf 05.2018
Kim und Helena am Siegersteg
Einersieg von Joost
Reagatta Otterndorf 05.2018
Einersieg von Mitja
Reagatta Otterndorf 05.2018
Einersieg von Magnus
Reagatta Otterndorf 05.2018

 

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Regatta Bremen 04. - 06.04.

Regatta Bremen
4.5. – 6.5.
In Begleitung von Morten waren dabei
Junioren: Lars, Konstantin, Lewin, Lea
Siege
JM 4x+ B Konstantin, Luis Schätzle  (LRG), Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG), Tizian Hillemann (Stm.)  – RVSH Projektboot 3 Siege
JF 1x A Lea
JB 1x B LG Lars
JM 4x+ B LG Lars, Lewin, Henning Otzen (RVK), Ole Peters (LRG), Kimberly Fuchs (Stf.) – RVSH Projektboot

Zur gleichen Zeit war Solveig auf der Regatta in München um dort im JF 4- A und im JF 8+ A zu starten. Im Vierer ohne Steuermann mit den schleswig-holsteinischen Ruderinnen Franziska und Katharina Stamer (LRG), sowie Annika Lindequist (LFRK) konnte sie sich für das Finale qualifizieren und dort einen 4. Platz belegen.

Regatta Bremen 052018
Lars im Einer
Regatta Bremen 052018
Konstantin (auf der 2) im RVSH Projektboot JM 4x+ B mit Damian Stratmann (FRG; 1), Andre Simsch (SIR; 3) und Luis Schätzle (LRG; 4)
Regatta Bremen 052018
Lea im Einer

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Regatta Lübeck 27. -29.04.

In Begleitung von Morten, Bjarne und Andreas waren dabei
Kinder: Kim, Helena, Jaane, Joost, Mitja, Magnus, Jonas
Junioren: Lea, Lars, Lewin Konstantin, Merlin
Siege
Mäd. 2x 12/13 über 3000 Meter Kim, Helena
JF 1x A Lgw. Lea
JM 2x B Konstantin, Luis Schätzle (LRG) 2 Siege
JM 4x+ B Konstantin, Luis Schätzle  (LRG), Andre Simsch (SIR), Damian Stratmann (FRG), Tizian Hillemann (Stm.)  – RVSH Projektboot 2 Siege
Jung. 2x 13/14 über 500 Meter Jonas, Magnus
SF 4x A Solveig, Katharina Rogosch (LRG), Katharina Stamer (LRG), Franziska Stamer (LRG)

Regatta Luebeck 04.2018
Konstantin mit Luis Schätzle im Zweier
Regatta Luebeck 04.2018
Lewin und Lars im Zweier
Regatta Luebeck 04.2018 Lea im Einer
Regatta Luebeck 04.2018
Solveig mit Katharina Rogosch, Katharina Stamer und Franziska Stamer im Vierer
Jonas und Magnus im Zweier
Regatta Luebeck 04.2018
Bericht + Bilder von Bjarne

 

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Paula Wesselmann siegt im 8er für Cambridge

Flensburger Tageblatt
Flensburger Tageblatt vom 28.4.2017

Die Geschichte:

Nach einem halben Jahr intensivem Training ist es geschafft und die Flensburger Sportlerin Paula Wesselmann wurde aus einem großen und leistungsstarken Team in den ersten 8er für das historische Boatrace zwischen Oxford und Cambridge berufen.
Ein hartes Stück Arbeit, das Masterstudium "Machine learning, speech and language technology" in Cambridge und den Leistungssport miteinander zu verbinden, das sich gelohnt hat.
Am 10.3. startete die Mannschaft bereits beim "Womens Eights Head Of The River Race" auf der Rennstrecke in Putney – die Weltgrößte Frauen 8er-Regatta mit über 320 internationalen Booten am Start, bei der olympische Mannschaften mit Freizeitruderern gemeinsam an den Start gehen. Die Universität Cambridge war mit insgesamt 25 Mannschaften beim Head oft he River vertreten. Der 1. 8er des Cambridge University Womens Boat Club (CUWBC) mit Paula Wesselmann belegte von 319 Booten den 2. Platz hinter dem olympischen Boot des Leander Club.

Mit 5 Briten, einer Französin und einer Amerikanerin und der Flensburger Ruderin Paula Wesselmann ist das Boot international besetzt. Viele der Teammitglieder haben bereits auf internationaler Ebene Medallien im Rudersport gewonnen. Die Teilnahme am historischsten aller Ruderrennen ist für Rudersportler eine Auszeichnung der besonderen Art.
Das Boat Race zwischen Oxford und Cambridge auf der Themse ist eines der historischsten Sportereignisse der Welt. Bis zu 250.000 Menschen versammeln sich jedes Jahr an der 6779 Meter langen Strecke zwischen Putney Bridge und Chiswick Bridge.
Das Rennen wird seit 1829 ausgetragen, erst seit 1927 werden auch Frauen Rennen ausgetragen – und erst seit wenigen Jahren rudern auch die Frauen auf der Themse.

Das Rennen fand 24.3. statt, in Putney auf der Themse,
Womens Boat Race 16.31 Uhr , Mens Boat Race 17.31. – Liveübertragung auf BBC1 und bei bei You-Tube. http://www.theboatrace.org/

Das Flensburger Tageblatt dazu vom 17.08.2016:
https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-us-girls-vom-flensburger-ruderklub-id14585586.html

Beates Artikel für das Flensburger Tageblatt

RKF News Boatrace

Ein offizielles Teambild, Paula steht genau in der Mitte, in der hinteren Reihe.

und gleichzeitig hat Charlott in San Diego mit ihrer Uni Mannschaft die San Diego Crew Classics gewonnen
Charlotte San Diego Crew Classics

 

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Crashkurs 2018

Crashkurs 2018

20 Interessenten des Rudersports meldeten sich am Wochenende bei uns am Ostseebad. Von Freitag bis Sonntag wurde den Crashi``s alles gezeigt was der RKF zu bieten hat,in der Halle, an den Ergometern und natürlich auf dem Wasser. "Altgediente" haben sich wieder mit ihren Erkenntnissen zur Verfügung gestellt um den "Neuen" die Grundregeln der Ruderei zu erklären. Lukas Fehre war gut darauf vorbereitet und erklärte alles mit Sachverstand und dem nötigen Humor.
"Alles doch nicht so einfach wie gedacht" hörte ich vereinzelt. Dafür gab Lukas den "eventuell zukünftigen" Klubmitgliedern 22  !!! Seiten Schularbeiten mit auf den Weg. Unser Präsident Arndt strahlte trotzdem Zuversicht aus.   Grüße von der Insel Föhr   Uli G.


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Dove-Elbe-Rallye (Bergedorf)

Am 21.04.2018 fand dieses Jahr die Langstreckenregatta in Bergedorf statt. Einige Flensburger haben sich mit einem Achter auf den Weg gemacht. Der Achter fuhr in Renngemeinschaft und einmal als Vereinsmannschaft.

Hanni und Gerd H. haben in einer Renngemeinschaft BRC/SRCF/RCFH/SRG/RKF in Ihrem Rennen mit 01:04:14 Stunde und 385 Punkten (Altersklasse I) ohne Gegner über die knapp 13 Kilometer absolviert.

Unsere Vereinsmannschaft startete mit Andreas D., Bernd H., Jens P., Fank G., Michael B., Stefan L., Arne J., Horst-G. B. und dem Steuermann Jochen S. bei milden Temperaturen und Sonnenschein. Ein frühzeitiger Schaden am Rollsitz in der Startphase machte uns erstmal einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück waren wir keine 200 Meter weit gekommen. So konnten wir 15 Minuten später mit Leihrollsitz zu einen erneuten Start antreten. Der Start gelang dann auch und das Ergebnis war ein 2. Platz mit 57:07 Minuten und 342 Punkten (Altersklasse E).


Ein runder Tag - auch den Ragattaneulingen hat es Spaß gemacht. Sicher wird man den einen oder anderen Teilnehmer in Zukunft auch weiterhin auf Regatten sehen :-) HGB!

Bilder von mir und Claudia J.

Dove Elbe 2018
Schau mal - wer schraubt denn da ... Gemeinsames Boot zusammenbauen
Dove Elbe 2018
Warten auf den Einsatz.... mal sehen was die Anderen so machen.
Dove Elbe Rallye 2018
...gleich geht's los
Dove Elbe Rallye 2018
Die erste Ladung der Erfrischung: Direkt nach der langen Strecke im Eiltempo - und das zischt ordentlich ;-)
Dove Elbe Rallye 2018
Nach der Dusche erstmal was Essen, Trinken und schnacken ...
 

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Floß wieder im Einsatz

Steg Instandsetzung

Seit gestern ( Mittwoch 18.04.) ist das Floß repariert zurück und an der Brücke fest montiert.  Es wurde sofort einer Tauglichkeitsprüfung unterzogen und als ordentliche Arbeit abgenommen.

Steginstandsetzung
Steginstandsetzung
Jetzt wird ohne Hindernis kräftig trainiert, Regatten in Bergedorf ( Samstag 21. April ) und Lübeck eine Woche später warten auf die Flensburger, dann gewinnt man schön ! Fotos Klaus B.,  Text  Uli G.
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Anrudern 2018

Der graue Himmel wurde ignoriert, die Beteiligung recht zufriedenstellend. In diesem Jahr war der Weg zum Wasser etwas weiter, warum ? Das Floß kommt erst am Dienstag angeschwommen, dann aber für einen langen Zeitraum ordentlich repariert. Noch liegt es am Ufer der FSG. Der Fußmarsch zum Dansk Roklub in der Nachbarschaft am Ostseebad bereitete kaum Schwierigkeiten, 35 Beteiligte gelangten über das Floß der netten Nachbarn in das ruhige Wasser der Förde und ruderten die übliche Strecke zur Hafenspitze.
Anrudern 2018

Im Klubhaus gab es danach reichlich Kuchen - immer von unseren ( klubeigenen !! ?? ) Damen gebacken. Es entwickelte sich sich im warmen Klubraum eine gute Stimmung, man sah auch einmal wieder Miglieder die im Winterhalbjahr selten gesehen wurden.

Anrudern 2018
Alle Jahrgänge möchten wieder über die eigene Brücke zum Wasser gelangen, ab Dienstag geht `s los.  Das Training hat ja längst begonnen. Der RKF ist mit dem Altherrenachter dort gut vertreten.
Anrudern2018

Die Filmarbeiten zum RKF-Jahresfilm haben schon begonnen ( siehe Foto ) 

   Uli G.

Anrduern2018

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2. Gemeinschaftdienst

Nicht ganz so groß war die Truppe, im Vergleich zum 1. "Dienst", die sich am Samstag zum 2. Gemeinschftsdienst eingefunden hatte. Trotzdem wurde auch hier an allen Ecken geschubbt, gereinigt, gepinselt, aufgeräumt und und und. Uli hat seine Beweisfotos gemacht, auch wenn hier nicht alle vertreten sind. Auch gibt es tatsächlich welche, die findete man auch in dem Kreis der Tatkräftigen vom 1. Gemeinschftsdienst wieder.
Gemeinschaftsdienst
Gemeinschaftsdienst
Gutes Wetter, Kaffe und Brötchen haben uns die Arbeit deutlich erleichtert ;-) HGB!

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Osterfeuer am Kamin 

Es hätte am Ostersamstag draußen alles so schön sein können, aber das Wetter spielte nicht so mit. Temperaturen 1 Grad ( gefühlt minus 10 ) eisiger Ostwind. Im wohl temperiertem Klubhaus war es gut auszuhalten, wieso ? Nach langer Zeit wurde einmal wieder unser Kamin aktiviert, geht also doch. Holz war reichlich, Jacob Cement hatte  Paletten angeliefert. In der hinteren Ecke am Fenster hatten aktive Klubkameraden ( und -dinnen ) selbst zubereitete Leckereien aufgebaut, neben heißen Würstchen auch verschiedene Salate mit unterschiedlichem Dressing und frisch aufgebackenem Brot, alles unter guter Regie von unserer neuen  aber inzwischen schon bewährten Tresenchefin Karin Völz und fleißigen Helfern - Teamwork ist alles ! Die ca. 40 Besucher konnten sich nach gemütlichen 5 bis 6 Stunden wieder auf den kalten Heimweg begeben.   Uli G.
Osterfeuer 2018
Osterfeuer 2018
Andrang am Buffet ...
Osterfeuer 2018
Osterfeuer 2018 Der Kamin konnte endlich mal wieder zeigen was in ihm steckt. Bilder von Uli G.

 

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1. Gemeinschaftsdienst 2018

Recht gute Beteiligung am und im Klub am 24.3. Unter dem Begriff Gemeinschaftsdienst ( hieß früher Arbeitsdienst ) wurden drin wie draußen die alljährlichen Kosmetikarbeiten vorgenommen.
Am Floß wird natürlich auch gearbeitet, es ist gerade bei unserem benachbarten Schiffbaubetrieb zum "TÜV" . Der Nordostwind mit kräftigem Eisgang hat unser Schwimmelement kräftig beschädigt. Am Samstag 7.4. ab 9 Uhr 30 werden wieder kleine Tätigkeiten vergeben. Auf den beiden Collagen sieht man wer schon seine Freude im Klub gesucht und gefunden hat. Heino und Bettina waren schon in Richtung Gravenstein abgereist, auch dort war Arbeitsdienst angesagt.. Uli G.

Gemeinschaftsdienst 032018
Gemeinschaftsdienst 032018

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Norwegen 2018

(Ex-/Nicht-) Studenten on tour
Norwegen

Wie nun nahezu in jedem Winter ging es für uns gen Norden nach Norwegen in den Schnee. Nach vielen schönen Jahren in Skeikampen trauten wir uns in ein neues Skigebiet: Gaustablikk in der Region Telemark, nahe der Hardangervidda und am Fuße des höchsten Berges in Südnorwegen gelegen. Vom Gaustatoppen aus ist es möglich, 1/6 von Norwegen zu überblicken. Klassischer Skilanglauf, Skating und alpiner Skisport sind in diesem Skigebiet wunderbar kombinierbar.
Mit dabei war eine bunt gemischte Gruppe aus Männern / Frauen / Studenten / Ex-Studenten / Nicht-Studenten / Skianfängern / Fortgeschrittenen / Vegetariern / Fleischessern / Puzzle-Begeisterten / Puzzle-Querulanten / Saunierern / Nicht-Saunierern / Ingenieuren / Informatikern in Flecktarn / angehenden Ärzten und Lehrern / Kapitänen zur See inklusive Maschinisten / Frühaufstehern / Spätinsbettgehern / Aquavittrinkern / Whyskygenießern / Rumtestern / Schnarchern / Nichtschnachern / Imschlaferzählern / ruhigen Gesellen / lebhaften Gestalten und so weiter und so fort.
Auf Grund dieser Vielfalt war es nahezu erstaunlich, dass die Stimmung prächtig war, alle satt wurden, zusammen viel Ski gelaufen, getrunken, gespielt und die Abende fröhlich verbracht wurden. Und ob man es glaubt oder nicht, wir haben viel dazu gelernt: die Norweger spielen Snowvolleyball, die Tür zum Heizungsraum sollte geschlossen sein für fließend Wasser, wie man in Schnee und Eis überlebt zum Beispiel mit Panzerkeksen und Nelkenöl hilft immer, zumindest auf See.

Norwegen Studenten 2018

Wir hatten es sehr gut und sagen hiermit vielen herzlichen Dank, dass wir den Klubbus für diese schöne Tour ausborgen durften!
Eure „Studenten“ und Studierenden - Bericht geliefert von Ilka S.




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RKF in bester Verfassung (JHV)

Eine gut besuchte Veranstaltung war am Freitag ( 23.2. ) die Jahreshauptversammlung im Bootshaus. Nach der gut gewürzten Kürbissuppe ( von Andreas Dose mit Liebe gekocht ) begann die Versammlung pünktlich um 20 Uhr. Zu Beginn gedachten die Anwesenden der drei Klubkameraden die innerhalb der letzten 4 Wochen verstorben sind. ( Ingo Vorrath - Jochen Ehrhardt - Martin Kullak ) Die Tagesordnung wurde schnell aber trotzdem sachgemäß und inhaltsschwer abgearbeitet.

Der Vorsitzende Arndt Mattsen war gut vorbereitet und hat auch die Zahlenbilanz an der Leinwand gut rübergebracht. Im Gegensatz zu früheren Zeiten haben die Teilnehmer des Abends alles ohne nennenserte Kritik hingenommen. Sachkundige Fragen wurden schnell beantwortet und Arndt - der auch mit einem Schuß Humor gut drauf war - konnte zum nächsten Punkt kommen. Unsere Finanzen sind in "trockenen Tüchern" und lassen umfangreiche Investitionen in naher Zukunft zu. Trockene Tücher wurden auch verteilt. Verdiente Klubmitglieder wurden mit diesen in den Klubfahnen genähten Handtüchern beschenkt und in schöne Worte gekleidet.

Ein Höhepunkt dieser Abendstunden war die Ernennung von Klaus Scharf  zum Ehrenmitglied. Mit "Standing Ovation" wurde u. A. an die jahrelange Arbeit mit den Behörden im Rathaus erinnert. ( Recht auf Erhaltung des Grundstücks am Ostseebad für die nächsten Jahrzehnte und möglichst wenig Kosten für die Wasserpacht der Brücke mit Floß ) In jüngster Zeit hat Klaus für eine "fruchtbare Zusammenarbeit" mit der Peter-Petersen-Stiftung gesorgt. Der RKF lag unserem verstorbenen Klubkameraden Peter P. immer am Herzen. Wir können jetzt Aufgaben an Haus und Brücke vornehmen die lange warten mußten.
Unser Haus am Ostseebad ist inzwischen 46 Jahre alt und zeigt entsprechende Verschleißerscheinungen. Der nächste "Rollsitz" wird mehr berichten. Gute Stimmung war an diesem Abend angesagt. Der RKF wächst, blüht und gedeiht zukunftsorientiert - einstimmig angenommen!    Uli G.

JHV 2018
JHV 2018
Ein Rundumblick - volles Haus, alle Altersklassen sind vertreten
JHV 2018
Ingo u. Arne gratulieren zum Bestehen des ersten Teil des Trainerscheins.
JHV 2018
AH-Präsident Detlef Handler gratuliert Klaus Scharf zur Mitgliedschaft im RKF als Ehrenmitglied - Bilder von Uli G.

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Uli's Diaabend

Verschoben ist nicht aufgehoben und am 2.2. war es endlich soweit.
Uli lädt zum Jahresrückblick in Bildern, Thea und Tilo sorgen fürs leibliche Wohl, und der Klub kann sich mal wieder über voll besetzte Tische und regen Betrieb am Tresen freuen.

Zu Beginn die Stärkung am Buffet der Schlachterei Lassen, Ahneby: Roastbeef, Kasseler und Pute als kalter Braten mit Bratkartoffeln,  Remoulade und Salat steht bereit. Die Gäste versuchen bei der Wahl des Sitzplatzes nicht nur eine unterhaltsame Tischgesellschaft anzupeilen, sondern auch eine gute Aussicht auf die Leinwand, die erwartungsfroh im Raume steht. Alle satt, die Teller abgeräumt, Bier und Wein nochmal nachgeschenkt, und Uli begibt sich an den Rechner.  Gleich geht’s los.

In gewohnter Weise trocken kommentiert lässt Uli das vergangene Jahr in Bildern an uns vorüberziehen. Mit Sicherheit ist er mit seiner kleinen Kamera der stetigste Besucher unserer Veranstaltungen und kennt die meisten unserer Mitglieder mit Namen – ist, ohne aktiv am Training teilzunehmen, ein ganz aktives Mitglied aller Trainingsgruppen. Uli fasst die Ereignisse des vergangenen Jahres in einen humorigen Rahmen:  versunkene Achter, Bodenschrubben beim Gemeinschaftsdienst, Feuerwehr beim Sommerfest – in Gemeinschaft kann es Freude sein, kommt immer auf die Perspektive des Fotografen an.

Deutlich ist dieser Jahresrückblick 2017 eine anerkennende Dokumentation der vielen Aktivitäten und Akteure in unserem lebendigen Verein. Danke Uli, dass du uns zeigst, wie viele Säulen unsere generationenübergreifende Gemeinschaft tragen. Noch im Schatten des plötzlichen Todes unseres Ruderwartes Ingo ist dieser Bilderabend ruhiger als in anderen Jahren. Keine Feierlaune, aber wie gewohnt munterer Gesprächsbedarf nach bunter Bilderflut.
Danke Uli für Dia-Abend Nr 57!

Beate F.
Ulis DiaAabend

 

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Wir bewegen Flensburg

Erstmalig fand in Flensburg am 30. und 31. Januar 2018 in der Flens-Arena das Sport- und Kulturevent „Wir bewegen Flensburg“ unter der Schirmherrschaft von Simone Lange statt. Veranstalter waren der Rotary-Club, der Landessportbund Schleswig-Holstein, die Europa-Universität Flensburg und die Sportpiraten Flensburg. Während am ersten Tag von 14-22 Uhr ein Programm für Besucher aller Altersklassen geboten wurde, zielte der zweite Tag von 8-13 Uhr speziell auf Schulklassen ab. An den beiden Veranstaltungstagen waren auch wir mit einem Stand in der Flens-Arena vertreten. Neben unserem Infopoint, an dem sich interessierte über das Rudern im RKF informieren und Flyer mitnehmen konnten, boten wir den Besuchern auf 4 unserer Ergometer Ergorennen an. Via Leinwand und Beamer konnten sich so je Rennen vier Sportbegeisterte über 200 oder 250 Meter miteinander messen. So kamen viele Rennen zustande, die nicht nur für die 4 Sporttreibenden, sondern auch für die Zuschauer spannend waren. Schnell bildeten sich Schlangen an den Ergos – ein ungewohntes Bild für die meisten von uns ;-) Wer genau hingeschaut hat, konnte im Flensburger Tageblatt vom 31. Januar 2018 ein Bild von unserem Bewegungsangebot finden ( https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/sport-und-kultur-bis-in-die-nacht-id18954951.html )

Fazit: Ein tolles Event mit einer bunt gemischten Gruppe von Ausstellern und Besuchern. Gerne wieder! Bjarne

Wir bewegen Flensburg

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AH - Jahreshauptversammlung

Der AH- Verband im 70. Jahr nach der Gründung. 21 AH´s trafen sich am Samstag ( 27.01.18 ) im Bootshaus, um an die Jahrzehnte der für den RKF so "fruchtbaren Zeit" zu erinnern. Der Begriff "fruchtbar" bedarf einer Erklärung. Der Altherrenverband wurde gegründet um mit den Beiträgen dieser Herrengesellschaft den laufenden Betrieb im RKF finanziell zu unterstützen - das ist bis heute so und soll auch so bleiben. AH-Präsident Detlef Handler ( ein Jahr im Amt wie Trump ) konnte am Samstag 21 Anwesende begrüßen, darunter auch Altgediente wie Gerhard Pilz, Uwe Hagen, Jochen Schendel und Uli Gorzolla.
AHVersammlung2018
Gewaltig verjüngt wurde der Verband durch fünf Herren der jüngeren und mittleren Generation. Arne Johannsen, Horst-Günter Burmester ( HGB ), Jens Poppe, Andreas Dose und Michael Helmchen baten sehr "aufdringlich" darum aufgenommen zu werden. Nachdem die Kandidaten kurz ihren Lebenslauf schilderten und die Versammlung nichts Negatives erkannte, konnte der AH-Verband auf jetzt 86 Mitglieder "aufgefrischt" werden. Arne J. hat sich mit der Bezahlung der Getränke und der Übernahme der Kassenverwaltung gleich gut eingeführt. RKF-Vorsitzender Arndt Mattsen konnte auch nur Positives aus dem aktiven Klub berichten, und so konnten die Herren um 22 Uhr 10 die Versammlung zufrieden in Richtung Heimat verlassen. Oft bildeten sich noch kleine Gruppen um im "Wiener Cafe" die Unklarheiten des Abends auszudiskutieren - meistens ohne Ergebnisse, man war zu abgelenkt !   Uli G.
AHVersammlung2018
Bericht u. Bilder von Uli G.

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Ergocup Lübeck

Am 13. Januar machte sich unsere Jugendgruppe wieder auf den Weg zu den Norddeutschen Meisterschaften im Ergometerrudern in Lübeck. Da unsere ersten Rennen erst am Mittag stattfanden, konnten wir uns mit 8 Junioren, 6 Kindern und 3 Betreuern mit dem Zug und dem Klubbus zu einer einigermaßen humanen Uhrzeit auf den Weg machen und kamen schließlich rechtzeitig im zugigen Schuppen 6 an. In diesem Jahr wurde der Ergo Cup erstmalig auf den neuen Row Perfect 3 (kurz RP3) Geräten ausgetragen. Bei den Geräten ist nicht nur der Rollsitz, sondern auch das Schwungrad mit Fußhalterung beweglich, sodass sie der eigentlichen Ruderbewegung näher kommen. Leider war gerade die Software, die im Rennen zum Einsatz kam, noch nicht ganz ausgereift, sodass sich durch mehrere gehäufte Pannen eine Verzögerung von ca. 90 Minuten bis zum Ende der Veranstaltung einstellte.
ErgoCup Lübeck 2018

Unser Junioren-Mixed-Vierer vor dem Start. Mehr Bilder im nächsten Rollsitz

Trotz dieser Unannehmlichkeiten konnten sich unsere Sportler gut präsentieren und ordentliche Ergebnisse einfahren. Bei den Junioren wurde Konstantin in der Landeswertung zweiter, während Solveig ihr Rennen mit einer Silbermedaille in der Gesamtwertung beenden konnte. Später durften Lewin, Konstantin und Solveig noch einmal ran und ergatterten zusammen mit Lea im Junior-Mixed-Vierer über 4x 500 Meter einen 3 Platz. Bei den Kinderrennen fiel Helena leider aufgrund ihrer Fußverletzung in Norwegen aus. Magnus konnte auf der 1000m Strecke jedoch den ersten Platz in der Landeswertung belegen und gewann damit die Silbermedaille in der Gesamtwertung. Im selben Rennen gelang es auch Mitja, einen dritten Platz in der Landeswertung zu errudern. Zusammen mit Joost und Jonas traten sie ebenfalls im Kinder-Vierer über 4x500 Meter an und belegten hier den ersten Platz.

Ein spektakuläres Rennen sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben: Im Männer-Achter über 350 Meter traten unseren Junioren unterstützt von Morten, Niki und Lukas unter anderem gegen die Lübecker Staffel mit dem ehemaligen Deutschlandachter Mitglied Max Munski an und belegten den dritten Platz.
Herzlichen Glückwunsch ALLEN Teilnehmern zu euren Leistungen!

Bericht: Bjarne


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Über'n Tellerrand ...

Der DRV bietet natürlich auch Wanderfahrten an - die sind zu finden unter https://www.rudern.de/breitensport/wanderrudern unter Verbandswanderfahrten / Termine. Der Ruderverban in Schleswig Holstein bietet unter http://www.rish.de/termine/kategorie/wanderfahrten/ Möglichkeit an, seine Welt mit dem Ruderboot zu erkunden.

Das Ruderer - Portal in Deutschland https://de-de.facebook.com/RUDERSZENE/

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Mitteilungen der Redaktion

Je nach Anzahl der Artikel kann sich das Erscheinungsdatum des Vereinsmedium (in Papierform) "Der Rollsitz" etwas ändern. Ich bitte den Redaktionsschluß zu beachten und angekündigte Artikel auch zu liefern, wenn um Terminverlängerung gebeten wurde.......!!
Sobald die Zeitung einen fertigen Zustand erreicht hat, geht diese an eine Druckerei - dann kann nichts mehr geändert werden.

Artikel für den "Rollsitz" und die Internetseiten:
Geschichten, Berichte oder einfach Infos die für andere Mitglieder interessant sein können, sind immer willkommen.
Wer eine EDV benutzt (oder auch PC genannt), kann Dokumente im Textformat (*.txt) als Rich-Text-Format (*.rtf) oder andere von Word (office 200 oder höhere Version) lesbare Datei, abgeben.
Bilder können bei mir gewissen Umfang eingescannt werden. Wer dies selber macht, sollte der Redaktion das Bild als "Tiff", "JPEG", "GIF" oder "Windows BMP" zur Verfügung stellen. Die Daten können per Diskette oder CD/DVD bei mir abgegeben werden, oder natürlich auch per eMail.
Wenn Ihr mir Berichte oder Tabellen schickt, bitte nicht als PDF - hier kann durch den nötigen Export in das entsprechende Programm erhebliche manuelle Nacharbeit nötig sein. Das ist ja unnötig, weil die Daten ja schon richtig Formatiert in eurem Quellprogramm (Word, Excel etc.) vorliegen.

Die Möglichkeit zur Mitgestaltung an unserer Klubzeitung oder den Internetseiten ist also immer gegeben.
Und gute Ideen und Vorschläge bereichern unsere Medien enorm - also: "Raus aus der Lethargie und ran an die Arbeit".

Einige Artikel werden auch auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wer das nicht möchte muß der Redaktion dies unbedingt mitteilen.

Ein Formular zur Beurteilung der Internetseiten findet unter "Feedback" und kann von jedem ausgefüllt werden, der seine Meinung zur Gestaltung kund tun möchte.
Fehler und Ungenauigkeiten in Ausführungen können vorkommen, diese werden gern korrigiert und sind nicht absichtlich geschehen. Bitte den Umgangston bei der Vorbringung der Wünsche beibehalten - das macht es einfacher ;-)
Die Redaktion

 
Weitere Berichte in den Archiven für 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005
 
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